Vorstellungsgespräch mehrere hundert KM weit weg

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Also bist du den überhaupt bereit für den Job umzuziehen?

Ansonsten brauchst du dich auch nirgendswo zu bewerben, wenn du keine Leistungen von der AA (ALG1/2) beziehst!

Fahrtkosten sind grundsätzlich vom einladendem Unternehmen zu übernehmen - es sei den es wird VORHER ausdrücklich darauf hingewiesen, das diese nicht erstattet werden.

Die AA zahlt in gewissen Fällen - aber wohl nur an Leistungsempfänger - auch Fahrtkosten wenn diese nicht vom Arbeitgeber getragen werden. Diese sind aber vorher zu beantragen!

Ich würde nur zu dieser ,Bewerberrunde' gehen wenn du den Job dort wirklich willst. Nur dan macht es auch sinn so weit zu Fahren. Deine Entscheidung wird schon die Richtige sein :))

Aber nur wenn Du Leistungen des AA bekommst. Ansonsten kannst Du das dir in den Wind schreiben.

hast Du einen eindeutigen Bescheid der Ablehnung vom AA bekommen, ist alles in Butter... Theoretisch betrachtet. Allerdings solltest Du immer auch den potenziellen AG über deine Schwierigkeit ehrlicher Weise unterrichten. Auch das Amt sollte diese Situation beachten. Es sollte schon willens sein, dich dort unterbringen zu wollen. Antrag auf Fahrtkostenhilfe stellen. Bitte gehe unbedingt ins AA und überzeuge die Leute von deinen Schwierigkeiten, bzw. stelle diesen Leuten vor was Dich erwarten kann um aus der Patsche zu kommen. Bleib freundlich. Aber informiere Dich vorher, was Du tun kannst und was nicht. So brauchst Du als Nicht-Bezieher von ALG 1 oder 2 nach dem SGB keine Fahrt tun, die dir zu teuer erscheint. Besteht ein "schwebendes Verfahren" oder es ist ein solches anhängig, können dir Leistungen gar nicht verwehrt werden, sondern Du solltest zumindest die Untergrenze an ALG bekommen. Von was leben musst Du ja auch... Ergo war dein Weg dorthin "eigentlich" für die Katze... Ich würde mich schleunigst auf das Jobcenter für ALG II sputen und dort den Antrag auf ALG II unbedingt stellen. Lege denen deine Absage von Leistungen vom AA unbedingt mit auf den Tisch. Nach dem Gesetz darf keiner ohne finanzielle Unterstützung sein, sollte er (Du) mal Hilfe benötigen. Du hast ja schon die ersten Jahre Steuern und ALG-Absicherung bezahlt. Auch wenn Du die Ausbildung nicht geschafft hast, hast Du das Recht auf wenigstens ALG II nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) & dem SGB (Sozialgesetzbuch). Trete ergo das Vorstellungsgespräch nicht an, sollte Dir der potenzielle Arbeitgeber deine Hin- und Rückreise nicht ausgleichen.

Auch solltest Du dir ins Gewissen rufen was Du machen möchtest. Ergo, ob Du wirklich umziehen willst, Du dir vorstellen kannst, auch da zu leben, der Ort um mehrere 100 km entfernt von deiner jetzigen Bleibe ist...

Bitte lass diesen Termin, rufe dort an und berichte ihnen dass Du den Termin aufgrund deiner finanziellen Situation nicht antreten kannst. Das Amt darf dir daraus keinen Strick drehen...weil Du ja kein geld von ihnen bekommst, oder die Entscheidung dafür als "schwebeendes Verfahren" läuft... Wichtig ist dass Du die Firma anrufst und denen dein Problem schilderst, aber Du sehr gern an diesem wichtigen Gespräch teilnehmen möchtest... Das hört sich immer positiv an... Viel Glück...

@AutorMJE

PS: auch wichtig zu wissen: Sobald Du Leistungen vom AA oder vom Jobcenter bekommst, bist Du in der Pflicht, Dich in ganz Deutschland zu bewerben...auch die erhaltenen Arbeitsvorschläge vom Amt einzuhalten, egal um wie viele Kilometer es geht...

Solange du keine Leistungen von Jobcenter und Agentur bekommst (oder beantragt hast), hast du Narrenfreiheit.

Btw: Was hat das mit der Vollendung des 24. Lj zu tun? Erst ab 25 ändert sich etwas fundamental.

Was soll ich tun?

Arbeitgeber kontaktieren und darauf hinweisen, dass man bitte deine Auslagen zu tragen habe, da du andernfalls einen Vorstellungstermin nicht nachkommen wirst.

Du bist dabei, alles aber auch wirklich alles falsch zu machen ! Du hast noch über 40 Jahre Arbeit vor Dir und die möchtest Du als Hilfsarbeiter und Hartz4 Bezieher verbringen?

Mach Deine Ausbildung fertig, dann bist Du auf dem richtigen Weg !!

Hallo Lupazi,

nein, das habe ich sicher nicht vor, auch ich habe Zeile im Leben, die zwar durch die aktuelle Situation etwas getrübt sind, aber keineswegs vom Tisch. Es besteht auch so die Option nach 5 Jahren eine IHK-Prüfung abzulegen und auch so einen Berufsausbildungsabschluss zu bekommen - setzt natürlich voraus dass man 5 Jahre im selben Beruf arbeitet.

Die Ausbildung war ja soweit fertig, da es sich um eine staatliche handelt kann man diese nur einmal wiederholen, was ich auch getan habe, danach ist der Zug abgefahren, man könnte vllt noch iwo anders eine verkürzte anfangem nur iwann reichts mir dann auch mit Ausbildung und am unteren finanziellen Minimum rumzukrebsen (:

Na, du bist echt hart...:)... Sicher hat er keine einfachen Wege. Aber er wird sich hoffentlich zusammenraufen und sein "Ding" machen. Klar, der Abbruch ist sicher nicht so optimal. Aber anstatt Menschen, die Du nicht kennst, so zu sagen zu deskriditieren, sollten wir ihnen doch helfen und Optionen andeuten, die ihm weiterhelfen. Dass die Leute immer auch gleich so hingestellt werden, als würden sie nichts auf die Reihe kriegen, finde ich nicht gut. Mein Bruder ist auch ein Abbrecher gewesen und er hat einen guten Beruf... Bei dem er schon einige Jahre tätig ist, obwohl er gerade diese Ausbildung abgebrochen hat.... Ergo sollten sich auch die AGs unter uns mal die Frage stellen, was sie mit den Menschen tun...die so sind wie sie sind. Es gibt sicher einen Grund dafür. Früher wurde mal gesagt dass man sich ausprobieren soll. Das scheint wohl heute keinen mehr zu interessieren... 

@Muppet...Du schaffst das...;)

Ich hab dir ja dazu weiter oben schon ein paar Tipps hinterlassen... 

Viel Glück dir...:)

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