Vertrag - Betrunken

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Allgemein bist du nicht geschäftsfähig wenn du betrunken bist.

Diesen Vertrag kannst du anfechten .

Verträge, die in einem betrunkenen Zustand geschlossen wurden, können angefochten werden und sind dann nicht rechtsgültig.

Deine abgegebene Willenserklärung ist nichtig, wenn du (stark genug) betrunken warst (§105(2) BGB)

Somit ist der Vertrag nicht zustande gekommen.

Die rechtliche Wirkung einer mündlicher Vertrag ist nicht so groß, neben oder in der Trunkenheit, die beste oder ein schriftlicher Vertrag.

Die Armlänge der Wasserkante verhält sich reziprogproportional zur Wurzel aus deren Halbhaftigkeit der Sirene.

Du bist in dem Moment zwar einen Vertrag eingegangen, dieser ist aber de jure nichtig, da du unter starken Alkoholeinfluss standest. Dass du tatsächlich eine mündliche Buchung eingangen bist, soll dir der "DJ" erst mal beweisen. Jeder kann ja behaupten, er hätte dir mündlich was verkauft und dich darauf festnageln. Vor Gericht (falls der "DJ" soweit gehen sollte ist er echt nicht der hellste) hätte er allerdings keine Chance damit.

Muss der Handwerker sich an seinen mündlichen Kostenvoranschlag halten?

Eigentlich sollte der Handwerker nur ein LNB anschließen und vier Kabel verlegen. Doch zum Einen hatte ich das falsche LNB besorgt und vor dem Mast, an dem unsere alte Schüssel montiert war, versperrten riesige Bäume den Empfang, die im Laufe der Zeit gewachsen waren.

Der Handwerker machte mir den Vorschlag, die Schüssel ganz neu zu positionieren, so dass ein guter Empfang möglich ist. An Materialkosten nannte er 90,- Euro und an Arbeitszeit veranschlagte es 3 Stunden, in denen das zu schaffen wäre und den alten Mast, würde er gleich mit entfernen. Sein Stundenlohn war 37,- Euro. Alles in Allem sollte mich das also ca. 200,- Euro kosten. Zwei Zeugen waren mit anwesend, als er den mündlichen Kostenvoranschlag machte.

Ich wurde schon skeptisch, als er plötzlich an zu Fluchen fing, dass er seine Flex nicht dabei hätte und dass er nun den Mast abschrauben müsste. Später als er dann die Rechnung erstellte, waren es dann über 4 Stunden, der Materialpreis fiel wesentlich höher aus und das Abmontieren des Masts wurde plötzlich extra berechnet, so dass mit einem Mal ein Betrag von 380,- Euro verlangt wurde.

Um meine 82 jährige bettlägerige Mutter zu schonen, deren Krankenbett im Wohnzimmer steht, gab ich ihm zähneknirschend das Geld und weil ich glaubte eh nichts machen zu können, da ich nichts schriftlich hatte.

Nun sagte mir aber jemand, dass auch mündliche Kostenvoranschläge bindend seien, wenn dies unter Zeugen geäußert wurde. Wer kennt sich mit sowas aus?

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