Snapchat Mahnung / Inkasso GmbH?

3 Antworten

Geh vor wie von franeck empfohlen und gut ist. 

Stell dich trotzdem auf weitere briefe ein. Eine Klage expl wg Inkassokosten ist extrem unwahrscheinlich 

Brauchst du links zur Rechtsprechung dann noch mal Bescheid sagen 

Wenn ich Wiederspruch einlege. Wie muss mich auf die Antwortschreiben vom Digital Inkasso Büro reagieren?

@memguel81

Gar nicht.

Es sei denn dir ist langweilig und du suchst Brieffreunde.

Es reicht seinen Willen einmalig zu erklären.

Wie umgehe ich die Inkassogebühren

Widerspruch. Argumentationsgrundlage: fehlende Vollmacht gem. §174 BGB, kein Verzug, fehlende EIgenbemühungen des Gläubigers

Weiss jemand wie ich an Snapfish das Geld überweise? ich habe keine Rechnung

Die Kontoverbindung sollte sich z.B. auf deren Website finden lassen. Alternativ kann man auch ans Inkasso überweisen und im Verwendungszwekc angeben "Nur Hauptforderung plus Mahngebühren"

Wiederspruch geht denke ich mal an das Digital Inkasso Büro. Leider kenn ich mich mit sowas aus.

Weisst du wie so ein Schreiben aussehen muss?

Wenn ich den Wiederspruch weggeschickt habe, wie muss dann auf die Antwortschreiben reagieren vom Digital Inkasso Büro ?

@memguel81

In etwa so: "Ich weise ihre Forderung aufgrund der fehlenden Vollmacht gem. §174 BGB zurück. Zudem habe ich keine Mahnungen des Gläubigers erhalten. Ich lehne daher eine Ersattung auch wegen fehlenden Verzugs und wegen nicht erkennbarer Eigenbemühungen des Gläubigers grundsätzlich ab. Mit der Speicherung und Weitergabe meiner Daten bin ich nicht einverstanden."

Danach kann man alles, was nicht direkt vom Amtsgericht kommt, konsequent ignorieren.

Rufe da nochmal an.

Man Gerät übrigens auch ohne Mahnung in Verzug. 

Rufe da nochmal an.

Und was soll das bringen?

Man Gerät übrigens auch ohne Mahnung in Verzug. 

Nur in Ausnahmefällen

@franneck1989

In Verzug ohne Mahnung kommt man nicht nur in Ausnahmefällen.  Sonennt so gut wie immer laut BGB:

§ 286
Verzug des Schuldners

(1) Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

(2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn

1.für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,2.der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,3.der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,4.aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

(3) Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. Wenn der Zeitpunkt des Zugangs der Rechnung oder Zahlungsaufstellung unsicher ist, kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

@AntwortMarkus

Ich sehe keinen Anhaltspunkt, dass eine der Situationen nach Absatz 2 oder 3 vorliegt. Du etwa?

Hört doch mal bitte auf, dieses Märchen von "Niemand muss mehr Mahnungen schreiben" zu verbreiten. Egal wie oft ihr es wiederholt, es wird damit trotzdem nicht richtiger.

Wenn du das BGB schon zitierst, dann solltest du es auch mal verstehen lernen, was da steht.

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