Sind KfZ-Werkstätten verpflichtet, ausgebaute Teile nach Reparatur herauszugeben?

5 Antworten

normalerweise frage ich nicht bei einer Werkstatt nur. Ich fahre mind. zu 2 Werkstätte. Von jeder Werkstatt versuche ich Kostenvorschlag und Infomation zu kriegen. Wenn ich den Unterschied finde, frage ich dann, ob die Teile auszutausch sind. Die defekt Teile, z.B. Wasserpumpe, Spurstangekopf, werden mir gezeigt. Wenn ich will, kann ich mitnehmen. Ob es für Werkstatt ein Pflicht ist, weiß ich nicht.

Hallo

wie schon mehrmals erwähnt ist das in den AGB geregelt. Üblicherweise ist Besitzübergang bei Monatge des Neuteils üblich. Im Prinzip macht Teileaufheben einen erhöhten Arbeitsaufwand aber es hat zb denn Vorteil dass man den Kunden was "vorzeigen" kann und dass man wie bei Kleinbetriben üblich beim Schreiben der Rechnung nochmal einen Abgleich zwischen geliefertem und eingebautem hat. Zudem gibt es Altteile die zu "schade" zum wegwerfen sind einige kann man wieder aufarbeiten zu Tauschteilen oder man hebt es für Lehrlinge/Praktikanten auf damit die was zum zerdeppern/zerlegen haben.

Vor einigen Jahren als Altmetall so teuer gehandelt wurden haben plötzlich Bremsscheiben die Begherlichkeiten von Räubern geweckt oder Katalysatoren waren schnell verschwunden da gabs bei ATU dann auch Sonderpreise für Bremsscheibentausch die haben sich aus den Schrottpreisen der Altteile refinaziert. Deswegen ist Müll nicht gleich Müll aber es gibt die Unsitte Kunden die Entsorgung teuer anzurechnen aber seine wertvollen Altteile nicht zu vergüten.

Aber wie meinte doch mal ein Meister bei einer grossen Abzockerkette; Wenn ich in den McDonalds geh und den Rest-Müll in die Küche bringe gibt mir auch keiner Geld zurück und wenn ich dort dann noch auf die Theke vomitiere gibt es auch keine Gutschrift auf unverdaute Bestandteile. Ergo warum sollten wir das tun ?

Eine ordentliche Werkstatt wird von sich aus, die ausgetauschten Teile zur Besichtigung aufbewahren. Mehr kannst du nicht tun. Du kannst ja nicht gut bei der Reparatur dabei stehen.

Und selbstverständlich muss die Werkstatt diese Teile heraus geben. Für die neuen Teile zahlst du schließlich, und die alten Teile gehören ja dir. Allerdings musst du sie dann auch selbst entsorgen. Das kann auch schon mal Geld kosten.

"Altteile gehen in den Besitz des Auftragnehmers über" lautet eine beliebte AGB-Klausel sinngemäß. Bei meiner Werkstatt kann ich sehr wohl bei der Reparatur daneben stehen. Ob ich dies im Einzelfall auch wirklich wünsche, steht auf einem ganz anderen Blatt.

@tiwo666

beim Reifenwechseln kann man dran stehen. Aber wenn der Mechaniker Teile am Motor stundenlang arbeitet, ist nicht empfohlen zu begleiten. Es macht nur Druck und man fühlt unwohl.

Eine gute Werkstatt wird die Teile aufbewahren bis Du bezahlt hast um Dir zu zeigen was los war. Bei unerwarteten defekten muss man dich vorher fragen ob Dus reparieren lassen willst. Wenn du nen Kostenvoranschlag hast, dann darf die Rechnung so um ca 10% davon abweichen- alles drüber raus heisst für die Werkstatt wieder fragen. Wenn du also z.B in die Werkstatt gehst und sagst Du möchtest neu Bremsbeläge und die sehen dass Du komlette Bremsen brauchst dann müssen Sie Dir vor Reparatur sagen was los ist. Ausserdem gibts im Streitfall ne Schiedstelle des KFZ Gewerbes, die versuchen dann zu vermitteln. Adresse steht meistens in den AGB .

ja, wenn du fragst und das teil sehen willst müssen sie die das teil zeigen, du kannst das teil sogar mitnehmen, es gibt aber auch ausnahmen, wenn es teile wie zum Bsp. lenkung, lichtmaschine, die defekten teile werden wieder eingeschickt, sie zeigen dir die teile, aber mitnehmen darfst du nicht

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