Darf ich bei einem PKW mit ABS noch länger damit fahren wenn dieses defekt ist?

4 Antworten

Du darfst damit weiter fahren, weil die Bremsen redundant sind. d.h. die arbeiten auch ohne das ABS, allerdings kann es bei einer vollbremung zu blockierenden rädern kommen. daher musst du in einer gefahrensituation selbst die Bremse lösen und dann lenken, um einem Hindernis ausweichen zu können...

das beste wäre natürlich so zu fahren, dass du erst garnicht in die verlegenheit kommst, eine vollbremsung ausführen zu müssen.

kritischer wird es, wenn das fahrzeug auch über weitere assistenzsysteme wie ESP, PSM oder ASR verfügt, denn wenn der fehler in einem der sensoren liegt, dann ist auch dieses System außer gefecht gesetzt und das fahrzeug reagiert deutlich gefährlicher... zu nennen wären hier vor allem die 1. Generation der A KLasse von Mercedes Benz so wie der Audi TT der ersten Stunde. diese Fahrzeuge sind ohne ESP unbeherschbar... by the way: der SMart 4 two (1. Generation) ist unbedingt auf ASR angeweisen, sonst kann er beim zu forschen anfahren Männchen machen.

lg, Anna

Du darfst ohne Probleme weiterhin mit dem Auto fahren. Nachteile für die Bremse oder die Verkehrssicherheit brauchst Du nicht befürchten. Du mußt Dir nur im klaren darüber sein, daß der Wagen bei unterschiedlichem Fahrbahnbelag bei einer Notbremsung ausbrechen kann, wo sonst das ABS eingegriffen und den Wagen in der Spur gehalten hätte.

Natürlich kannst du auch ohne ABS fahren (das haben Generationen von Autofahrern vor dir auch gekonnt). Bei meinem Fahrzeug [auch ein deutsches (bayerisches) "Markenprodukt"] leuchtete die Kontroll-Leuchte permanent, weil ein Steuer-Relais defekt war. Du solltest dir beim Fahren allerdings vor Augen führen, dass du momentan ggf. beim Bremsen nicht mit voller Kraft auf "die Bremse steigen" solltest, weil dann die Räder blockieren und das Fahrzeug unlenkbar ist. Ideal ist dann, mit blockierenden Rädern zwar auf das Hinderniss zuzurutschen, aber kurz vorher die Bremse zu lösen und darum herum zu fahren.

Eine Frage wie löse ich die Bremse

Eine Frage wie löse ich die bremse denn ?

Autotacho Kilometer verfälscht was tun?

Hallo Zusammen.

Ich habe mir vor 2 Monaten einen 320i E46 Touring gekauft. Das Auto hatte laut Tacho, Kaufvertrag und Vorbesitzer 158'000km.

Das Serviceheft war angeblich nicht vorhanden. Der Private verkäufer arbeitet selbst in einer offiziellen BMW Garage, hatte ahnung vom Auto und hatte laut seiner Aussage alle Services durchgeführt.

Er hätte es dazumal von einem seiner Kunden im der BMW Garage zurückgekauft und selbst gefahren, da er ja wusste das er immer schön zu Ihm in Service kam usw. Er betonte immer wieder was für ein Top Auto es seie für soo wenig Geld und mit soo wenig Kilometer nur 158'000 usw...

Nun hab ich im Auto doch tatsächlich das "nicht vorhandene Serviceheft" gefunden. Vor über 2 Jahren, mitte 2014 hatte das Auto schon 220'000km. Ich rief die Garage an und es bestätigte sich. Also mitte 2014 hatte der Bmw schon über 60'000km mehr weder im September 2016 beim Kauf. Will nicht wissen wieviel es nach 2 weiteren Jahren täglichen Autobahnkilometer nun sind.

Find ich natürlich nicht so toll, habe den Verkäufer angerufen, er weis von nichts und hätte es schon so gekauft und seie wohl selbst über den Tisch gezogen worden. Plötzlich ist es auch kein Kundenauto mehr, das bei Ihm immer im Service war und er dann zurückgekauft hat, sondern ein Autoeintausch Privat, bei einem Occasions/Exporthändler und die Services wieder bei einer anderen Garage. Er hat Ihn also angerufen, natürlich weis der nun nach 1-2 Jahren auch nichts mehr und hat nichts damit zu tun.

Also niemand will am Tacho gebastelt haben, dazu ändern sich ständig die Fakten über das Auto, woher es nun kommt, Kilometer, ob die restlichen Services nun gemacht wurden wie das Automatenöl usw keine Ahnung.

Nun sagt der Vorbesitzer natürlich, er hafte nicht für den falschen KM Stand, da er das (als BMW Mechaniker 25 Jahre im Geschäft) nicht wissen konnte das der gefälscht wurde. Das Auto war allerdings von Ihm Privat und läuft daher nicht über die Garage, wo man wohl besser reklamieren könnte. Schliesslich lassen ja Garagen/Mechaniker im normalfall den Schlüssel auslesen.

Im Vertrag steht klar 158'000km. Allerdings keine Garantie gemäss Gesetz möglich.

Lohnt es sich da etwas zu unternehmen? Geht da nach Schweizer recht überhaupt was? Problem ist das das Auto das angeblich absolut kein Öl verbraucht laut Verkäufer, bei mir nun gut 1 Liter auf 1'000km braucht. Dazu hatte ich diverse Reperaturen in den 2 Monaten und liess neue teure Winterreifen aufziehen. Selbst wenn ich das Auto retour geben könnte würde ich also viel Geld verlieren. Danke und freundliche Grüsse

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