Schwanger und als Zeugin vor Gericht?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt ganz darauf an, ob die Verhandlung Dich zu sehr "mitnimmt". Mach Dir jetzt noch gar keine Gedanken darum. Wenn es Dir dann gut geht und Du Dich in der Lage fühlst teilzunehmen, dann fahre hin.Wenn nicht,lässt Du Dir von Deinem Arzt ein Attest ausstellen und bleibst zu Hause.

Ich frage mich, ob du tatsächlich Angst um dein Kind und deine Gesundheit hast oder ob du aus anderen Gründen nicht vor Gericht aussagen willst. Ich kann verstehen, dass du nicht allein fahren willst und vielleicht kannst du jemanden mitnehmen. Du solltest aber wissen, dass ein Gericht dich ggf. auch an deinem Wohnort vernehmen lassen kann, wenn du nicht kommen kannst.

Leider kannst Du Dich nicht drücken, es sei denn, Dein Frauenarzt schreibt Dir ein Attest.Selbst wenn Du schon im Mutterschutz wärst, müsstest Du kommen. Die Fahrtkosten bekommst Du zurück und das in ausreichender Menge. Dafür bekommst Du einen Zettel beim Gericht, den musst Du dann vom Richter unterschreiben lassen, dann ab zur Kasse und da bekommst Du direkt eine Barzahlung. Zumindest war es bei mir so.

Ich musste sogar am errechneten Tag der Geburt, noch vor Gericht! Da musst du wohl durch! Fahrkosten kann man sich erstatten lassen, wenn man sie sich nicht leisten kann!

Du bist schwanger und nicht krank. Nur wenn tatsächlich Gefahr für dich und das Kind bestehen würde, wäre das gerechtfertigt. Und du müsstest dafür ein Attest von deinem Frauenarzt dem Gericht vorlegen. Nur "schwanger" als Angaben werden die nicht akzeptieren. Was hindert sich den daran zu gehen ? Oder hast du einfach keinen Bock und schiebst du Schwangerschaft vor. Nur weil du vor Gericht eine Aussage machst, kommt das Kind nicht vorzeitig.

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