Rolladengurt gerissen wer bezahlt den Austausch oder die Reparatur der Mieter oder der Vermieter?

5 Antworten

Nirgends steht, dass überhaupt Jalousien vorhanden sein müssen.Jalousien sind Verschleißartikel und der Benützer muß schaun, daß diese eben funktionieren. Zumindest bei Beendigung des Mietverhältnisses müssen Sie wieder so sein, wie sie eben vorher waren. Stellt euch vor,Ihr seid Wohnungsbesitzer,vermietet diese und müßt alles reparieren lassen, was durch die Vermietung so kapput wird. Es wäre besser, niemand drinnen wohnen zu lassen, dann hat man seine Ruhe. Oder eben vereinbaren, daß jener für die Reparaturen zuständig ist, der eben drinnen wohnt,ist eigentlich einfach.Denn von den Mieteinnahmen bleibt ohnehin nicht viel, da ständig Sanierungsmaßnahmen am Gebäude anfallen, und das Finanzamt auch möglichst viel für sich beansprucht.

Wenn der Gurt durch normalen gebrauch gerissen is , hat der Vermieter die Kosten zu tragen , doch meistens endet das vor Gericht . Den der Vermieter sieht es in den meisten fällen nicht ein für soetwas zu zahlen , dann bleibt nur noch klagen. hast du den Gurt durch grobe gewalt kaputt gemacht bleibt der Mieter ( Du ) auf dem schaden sitzen

Wer klagt denn bei sowas? Da lacht ja das Amtsgericht drüber, so ein Gurt kostet 10 Euro :)

@KalalaKa636

Da hast du recht. Ich nehme mal meine nachbarin : 79 jahre alt und klagt vor Gericht weil ihr bei der Heizung der Griff abgegangen is und der Mieter das nicht richten wollte .. so leute klagen =D

Ich bin mir nicht sicher, ob das so klar ist. Prinzipiell zahlt das der Vermieter, aber wenn es im Mietvertrag eine Regelung zu Kleinreparaturen gibt, könnte es sein, dass der Mieter das machen muss. Schau am besten in Deinen Mietvertrag, um sicher zu gehen.

Schau mal in Deinem MV nach, wenn da steht dass Reparaturen bis 70 - 100 € p.a. vom Mieter getragen werden, dann ist´s Deine Sache. Eine solche Klausel ist üblich und bezieht sich keinesfalls auf Schönheitsreparaturen. Das ist eine andere Ebene. Ein Wasserhahn im Bad ist auch u.d.R. vom Vermieter gestellt, kann aber vom Mieter erneuert werden müssen.

Mietrecht ist manchmal eine schwierige Sache, nicht allzuviele kennen sich wirklich aus und geben dennoch ihren Senf dazu !!!

Die laufende Instandhaltung obliegt nach dem Gesetz grundsätzlich den Vermieter. Diese Pflicht kann jedoch teilweise durch den Mietvertrag dem Mieter auferlegt werden. So wird häufig im Mietvertrag geregelt, dass der Mieter die Kosten für "kleinere Instandsetzungen" bzw. zur "Beseitigung von Bagatellschäden trägt.

Für die Kostenabwälzung kleiner Instandsetzungen auf den Mieter hat der Bundesgerichtshof (WM 91, 381; 89, 324) folgende Zumutbarkeitsgrenzen aufgestellt: > Bagatellreparaturen dürfen höchstens 80 Euro kosten; > in der Mietvertragsklausel muss eine Höchstgrenze für einen bestimmten Zeitraum für den Fall genannt werden, dass sich Kleinreparaturen häufen; > außerdem darf sich die Klausel nur auf solche Teile der Mietwohnung beziehen, die dem direkten und häufigen Zugriff des Mieters ausgesetzt sind. Unangemessen benachteiligt wird er nämlich dann, wenn er für Gegenstände zahlen soll, die er gar nicht direkt abnutzen kann, wie z. B. Leitungen für Gas, Wasser und Strom.

Wichtig: Es kann allenfalls die Verpflichtung, für Bagatellschäden zu zahlen, abgewälzt werden, nicht aber die Verpflichtung, defekte Gegenstände instand zu halten oder instand zu setzen, d. h. reparieren zu lassen (BGH WM 92, 355; OLG Frankfurt WM 97, 609).

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