privatinsolvenz schwerbehinderung und auto

3 Antworten

Das kann ich mir jetzt wirklich nicht vorstellen.

Ich würde an Deiner Stelle mal direkt mit dem Amtsgericht Kontakt aufnehmen und mich dort erkundigen.

Dann geht vielleicht noch was mit Hilfe eines ärztlichen Gutachtens.

Auch in der Insolvenz darf man sein gewohntes Leben in bescheidenem Rahmen fortsetzen - steht so ungefähr im Gesetz, habe ich die Tage erst gelesen. Daß die Wahrnehmung von erforderlichen Therapien dazu gehört, steht für mich außer Frage. Und wenn Du da nur mit dem Auto hinkommst, geht's eben nicht so. Oder hast Du vielleicht eine besondere Luxuskarosse?

Viele Schuldner besitzen noch ein altes Auto und fragen, ob Sie dieses im Insolvenzverfahren behalten dürfen. Grundsätzlich fällt das Auto des Schuldners in die Insolvenzmasse und ist zu verwerten.

Etwas anderes gilt, wenn das Auto für die Ausübung des Berufs benötigt wird und andernfalls die Entlassung droht. Beispielsweise darf ein Schichtarbeiter, der den Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann, das Auto behalten, weil er andernfalls den Arbeitsplatz verliert.

Gehbehinderte Menschen mit Schwerbeschädigtenausweis haben nicht automatisch ein Recht darauf, das Auto zu behalten. Vielmehr müssen sie ein kompliziertes Feststellungsverfahren beim Insolvenzgericht beantragen und beweisen, dass die Wegnahme des Fahrzeuges eine besondere Härte darstellen würde - Ausgang ungewiss.

Will der Schuldner das Auto behalten, kann er dem Insolvenzverwalter anbieten, das Fahrzeug aus der Insolvenzmasse heraus zu kaufen. Das heißt er zahlt an den Insolvenzverwalter einen bestimmten Betrag. In der Regel stimmen die Insolvenzverwalter zu, weil sie damit weniger Arbeit haben.

Möglich ist es, dass ein Freund des Schuldners ein Auto kauft und ihn damit fahren lässt. Der Schuldner darf die Kraftfahrzeugversicherung auf seinen Namen laufen lassen. Ist das Verfahren eröffnet, darf der Schuldner sich von seinem pfändungsfreien Einkommen natürlich ein neues Auto kaufen und damit fahren.

http://www.ra-franzke.de/verbraucherinsolvenz-faq/Fahrzeug.html

@anjanni

nein nein wenns eine luxuskarosse wäre würde ich es ja verstehn aber es handet sich hier um einen 14 jahre alten ford fiesta calypso mit 60 ps

@moonlight danke für den link werde ich gleich durchschauen

Der 14 Jahre alte Wagen hat doch gar keinen Restwert mehr. Den kannst Du getrost beim Insolvenzverwalter "ablösen"...

Laß ihn beim Autohändler schätzen.

Und pflege ihn gut die nächsten 6 Jahre.

Anspruch auf Kindergeld bei Schwerbehinderung?

Guten Tag, ich habe folgendes Problem:

Ich bin 31 Jahre alt und habe seit meinem 5. Lebensjahr einen GdB von 60% desweiteren bin ich selbstständig tätig und mein Einkommen ist nach Abzug der Betriebskosten bis jetzt immer unter dem Steuerfreibetrag gewesen.

2016 haben meine Eltern für mich Kindergeld beantragt dieses auch bis Oktober 2018 bezogen.

Nun forderte die Familienkasse Nachweise über meine finanzielle Situation an diese haben sie auch erhalten in denen ersichtlich war dass ich im Jahr 2016 und 2017 nicht über meinen Steuerfreibetrag gekommen bin.

Nichtsdestotrotz möchte die Familienkasse nun das komplette Geld aus der Zeit vom Januar 2016 bis Oktober 2018 erstattet bekommen da sie der Meinung sind dass ich mich mit dem Einkommen welches mir zur Verfügung steht selber finanzieren kann.

Wie kann das denn sein dass die Familienkasse einfach die Tatsache ignoriert dass ich mit dem Einkommen welches ich in den letzten zwei Jahren generiert habe mich so nicht finanzieren kann.

Nachweise liegen der Familienkasse vor nichtsdestotrotz sind sie der Meinung dass ich genug verdient hatte.

In dem dazugehörigen Brief heißt es

"nach Paragraph 63 in Verbindung mit Paragraph 32 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 Einkommensteuergesetz kann ein Kind welches das 18 Lebensjahr vollendet hat berücksichtigt werden wenn es wegen körperlicher geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist sich selbst zu unterhalten die behinderung muss bereits vor Vollendung des 25 Lebensjahres eingetreten sein.

die Behinderung des Kindes ist jedoch nach den hier vorliegenden Unterlagen nicht ursächlich dafür dass es seinen lebensunterhalt nicht bestreiten kann."

mein Schwerbehindertenausweis sowie die Nachweise über meinen Verdienst der letzten zwei Jahre liegen der Familienkasse vor wie kann das denn sein dass die dann meinen wir müssten jetzt das komplette Geld zurückzahlen ferner heißt es noch selbst wenn wir jetzt einen Widerspruch einlegen würdenmüssten wir bis zum 17. Dezember 2018 das komplette Geld zurückerstatten.

Was kann man in diesem Falle denn am besten tun?

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