Postbank Kontopfändung?

14 Antworten

versuche erstmal mit de´m gläubiger eine einvernehmliche Regelung z.B. Ratenzahlung zu finden; der Gläubiger hebt dann zwar die Pfändung der Bankverbindung nicht auf, aber er kann sie "ruhend" stellen, sodass Du wieder normal über Dein Konto verfügen kannst (solange Du die Raten einhältst); werden die Raten nicht eingehalten nimmt der Gläubiger die Ruhendstellung zurück und Du stehst wieder auf dem Schlauch; wenn nur sozialleistungen auf dem Konto eingehen, dann sind diese innerhalb von sieben Tagen unpfändbar und werden ausbezahlt; also gleich hingehen und alles abheben; ein problem kann weiterhin sein, dass zwar Sozialleistungen ausbezahlt werden, aber keine Überweisungen etc. ausgeführt werden; das kann heissen, dass Du alles mit Bareinzahlung erledigen musst, das kann leider teuer werden; also immer die beste Möglichkeit eine Einigung mit dem Gläubiger zu erzielen; gehen andere Zahlungen auf dem Konto ein sind die weiterhin pfändbar; ist die 7-Tage-Frist abgelaufen brauchst Du eine Freigabe vom Amtsgericht;

mit dem gläubiger in verbindung setzten und ratenzahlung vereinbaren anders geht es nicht.ansonsten mußt du immer zum schalter laufen

Als ehemaliger Unternehmensberater, vom FA abgeschossen, ist Nachstehendes aus eigener Erfahrung:

Die Kontensperre folgt nach ungenügender Kontenpfändung. Alle eingehenden Beträge, ausgenommen Sozialleistungen, soweit diese den Pfändungsfreibetrag ÜBERSCHREITEN, unterliegen der Pfändung und sind dem Gläubiger, welcher die Pfändung veranlasst hat, zuzuführen. Alle Sozialleistungen unter der Pfändungsfreigrenze sthendem Empfänger zu und der kann sich diese auszahlen lassen. Dafür gilt die Frist von 7 (sieben) Tagen ab Wertstellung nicht ab Buchung. Da das Konto gesperrt ist sind Überweisungen, oder sonstige vergleichbare Verfügungen nicht möglich. Guthaben, welche ab 8. Tag auf dem Konto verblieben sind unterliegen bzw. verfallen der Pfändung.

Eine Freigabe des gesperrten Konto´s seitens des Vollstreckungsgerichtes erfolgen nur in Extremfällen. Darunter fällt, als Beispiel, Behinderung des Kontoinhabers insofern es diesem nicht möglich ist die Bank aufzusuchen. Aber auch da gilt die Frist der 7 Tage.

Abhilfe bei diesen "Problemen" wird es erst geben, wenn das seit 2006 geplante Gesetz hinsichtlich der Schaffung von sog. >>P-Konten<< durch ist. Da soll dann eine Kontenpfändung bei Guthaben bis 985 € nicht mehr möglich sein. Detail´s sind mir aber nicht bekannt.

Also bei mir hat das alles nicht geholfen. Finanzamt wollte Steuern. Bin am nächsten Tag hin zum FA und die stellten fest, daß ich sogar zuviel gezahlt hatte. Aber die Pfändung war zwei Wochen drauf. Konnte nicht ans Konto. An keines. Hab ja Geschäft- und Privat bei PB. PB schob es aufs FA und umgekehrt. Hätte damals einen Anwalt einschalten sollen.

Da du Sozialleistungen erhälst sind diese erst nach 10Tagen pfändbar. Normalerweise kannst du dann am nächsten Tag ab 10Uhr über dein geld verfügen. Am Besten nimmst du dann alles runter, denn ansonsten können Sie es doch versuchen zu pfänden.

soweit korrekt, allerdings nicht 10 sondern schon nach 7 tagen.

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