Neuer Bodenbelag in Mietwohnung. Wer bezahlt?

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hallo anncatrin, die frage ist schon diffizil, die antwort natürlicherweise ebenso. zunächst ist zu klären, ob denn der belag vermieterseitig eingebracht wurde, also bestandteil der mietsache ist oder aber vom vormieter verlegt und von dir von diesem übernommen wurde. wenn letzteres zutrifft, hast du keinenerlei ansprüche. andererseits, wenn der belag also wie vor beschrieben zur mietsache gehört, gilt der grundsatz lt. bgb, dass der vermieter die mietsache in einem zum vertragsmäßigen gebrauch geeigneten zustand während der mietzeit zu erhalten hat. wenn nun normale abnutzung (möglicherweise durch schlechte qualität des materials oder mangelhafte verlegung gefördert) festzustellen ist, wäre der vermieter sehr wohl verantwortlich, auch finanziell, neuen belag zu verlegen. je nach art des belages (laminat oder cv-belag oder teppichboden) kann der mieter gleichartigen belag fordern. wenn nun alle räume gleichermaßen betroffen sind, gilt das für alle räume, wenn nicht ebend nicht. also, diese aspekte sind zu bedenken. hilfreich wäre auf jeden fall die unterstützung eines örtlichen mieterschutzvereines, das setzt aber mitgliedschaft und beitragszahlung voraus.

Wenn es notwedig ist/WÄRE, dann der Vermieter. Wenn du es "nur" aus eigenem Interesse und nicht aus Gründen der Notwendigkeit willst, dann Du.

Naja, und wenn du/ihr dann noch für die Abnutzung "verantwortlich" seid... dann hat justin123 schon Recht: weshalb sollte der Vermieter dafür aufkommen. Wenn ihr grad auszieht und neue Mieter einziehen (sollen), das Laminat aber nicht mehr wiklich ansehnlich ist... wird der Vermieter schon aus eigenem Interesse für ein neuen Bodenbelag zu sorgen.

@DaSu81

Laminat hat eine wesentlich längere Lebensdauer. Insbesondere verschleißt er nicht in 5 Jahren in allen Räumen. Ich kann keine Pflicht nach § 563 BGB erkennen, die den Vermieterung zur nachbesserung zwingt. Eine fällige Reparatur, die er zu verantworten hat ist etwas anderes. Wenn Ihr etwas neues haben wollt, sprecht mit dem Vermieter, ob er euch gestattet auf eigene Kosten einen neuen Belag einzubringen. Grundsätzlich aber hat er das Recht bei Auszung den alten Zustand (abzüglich normaler Abnutzung) übergeben zu bekommen.

@Obelhicks

schreibfehler: 536

da der Fußboden zur Mietsache gehört, ist der Vermieter der Ansprechpartner, machst du das nicht bleibst du auf den Kosten sitzen

Darf ich Laminat gegen höherwertigen Laminat austauschen?

Hallo ihr Lieben,

ich hab da mal eine Frage… Wir wohnen zur Miete in einer Wohnung. In dieser Wohnung wurde kurz bevor wir eingezogen sind neuer Laminat gelegt. Jetzt mag man sich über die Qualität streiten… aber ich meine das ist der größte Mi***. Der Laminat im Flur hat Macken wenn mal der Schlüssel runterfiel von der Kommode und und und… Der Boden sieht also nicht mehr schön aus wie ich finde. Jetzt habe ich gelesen dass ich wenn ich ausziehe vermacktes Laminat ersetzen muss. Soweit so ok wie ich finde… wer es kaputt macht soll auch für gerade stehen.

Jetzt möchte ich aber nicht auf einen Auszug warten, sondern auf eigene Kosten hochwertigen Laminat im Flur legen. Darf ich das? Ich meine ich müsste ihn ja eh bei Auszug neu legen oder? Es soll ja auch nicht die gleiche Farbe sein. Den unsere Türen sind dunkelbraun und der Boden in einem sehr hellen Holzton… also nicht sehr harmonisch wie ich finde.

Ich habe jetzt schon schriftlich bei meiner Vermieterin angefragt ob wir das dürfen und um schriftliche Bestätigung gebeten. Aber wie es eben so ist… man macht sich Gedanken „was wenn sie nein sagt“.

Muss ich mit vermackten Boden leben oder darf ich tauschen? Bzw. muss ich bei Auszug evtl den alten vermackten (und teils auch aufgequollenen) Boden wieder reinlegen. Klingt zwar unlogisch aber man weiß ja nie…

Ich will also nicht ausziehen... ich möchte nur Billiglaminat gegen hochwertiges Laminat tauschen weil das alte Laminat defekt und unschön ist.

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Mieter oder Vermieter - Wer zahlt für beschädigtes Laminat?

Hallo zusammen,

es geht um folgenden Sachverhalt. Nach 6,5 Jahren Miete habe ich vor, die Wohnung zu wechseln. In der Zwischenzeit sind aber Schäden am Laminat entstanden, für die der Vermieter nun gerne eine Entschädigung hätte.

Ein Teil des Zimmers in der Studenten-WG wurde als Büroecke genutzt. Nach ca. 5 Jahren traten erste, deutliche Schäden am Laminatfußboden auf. Kanten an denen Ministückchen rausgebrochen sind, wurden beim Putzen weiter angerissen. Als diese Macken anfingen größer zu werden, wurde eine Matte gekauft. Googlen hat nun leider mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Deshalb:

- Ist die Benutzung eines Schreibtischstuhls in der Mietwohnung erlaubt?

- Muss auf eine Regelung im Mietvertrag hingewiesen werden?- Müssen dafür spezielle Weichgummirollen oder eine Unterlage genutzt werden?

- Zahlen die Schäden zur gewöhnlichen Abnutzung?

- Gibt es eine übliche Lebensdauer für Laminatböden?

- Wenn ja, spielt diese hier eine Rolle?

- Falls es zum Streit kommt, wer kommt am Ende dafür auf?

Es wurde keine Kaution bezahlt, sondern nur eine Bürgschaft der Eltern vorgelegt. Im Moment bin ich einer von zwei von vier Mietern in der Wohnung, die einen Schutz benutzen. Generell möchte ich noch anmerken, dass der Boden nicht neu war, als ich eingezogen bin. Ich habe auch etwas von einer üblichen Lebensdauer gelesen. Andere Macken (wie auf dem letzten Bild), die beim vorherigen Auszug entstanden sind, wurden mit einem "Ist jetzt halt so" hingenommen.

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