Nebenkostenabrechnung (Vermieter heizt mit Holz und berechnet Heizöl)

5 Antworten

ich würde sagen da stimmt was nicht. Als Anhaltspunkt: ich benötige für ein Haus mit insges. ca. 280qm Wohnfläche ca. 2500l Heizöl. Und Brennholz in Heizöl umrechnen geht so einfach auch nicht. Ich rate dringend, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das was Dein Vermieter möglicherweise gut meint, ist alles andere als gut, wenn es darum geht, die Kosten gerecht umzulegen. Offenbar ist er dazu nicht in der Lage.

Wenn er das ganze Brennholz einkaufen würde, wäre es noch einigermaßen nachvollziehbar: Menge des verbrannten Brennholz aufgrund der Lieferrechnung bewerten und dann über Brunata aufteilen lassen.

Hat er das Holz aus dem eigenen Wald könnte er sicher ansetzen, was für die gleiche Menge Holz am Markt zu bezahlen wäre. (Art und Qualität vergleichbar) Aber wie kann er nachweisen, wieviel Holz tatsächlich verheizt wurde. Das ist immer ein Streitgrund.

Einfach in Öl umrechnen geht nicht, aber was er natürlich machen könnte, wenn hier ein Streit richtig hoch kommt ist, die Ölheizung wieder in Betrieb nehmen und auf das Heizen mit Holz verzichten. Kein Problem für ihn, wenn er nicht mit im Haus wohnt.

Wenn er aber selbst mit drin wohnt, würde er sich selbst hohe Kosten verursachen. Ist es ein Zweifamilienhaus, in dem er selbst auch wohnt, kann er den Streit dadurch lösen, dass er von seinem besonderen Kündigungsrecht Gebraucht macht.

Insofern wäre es das Vernünftigste, mit ihm genau zu klären und zu regeln, wie die Heizkosten korrekt ohne Umrechnung in Öl vonstatten gehen könnte. Vermutlich ist es auch in Eurem Interesse hier eine einvernehmliche Lösung zu finden, denn das Heizen mit Öl könnte erheblich teurer für Euch sein.

Nutzung der Satellitenanlage:

Wenn im Mietvertrag eine Antennengebühr vereinbart ist, dann müßt ihr diese bezahlen, egal ob es um Wartung, Strom oder sonstwas dafür geht. Der Vermieter deckt seine Investition dafür ab. Irgendwann ist vielleicht ein Austausch oder eine Modernisierung fällig. Diese darf er dann nicht irgendwie umlegen.

Das hört sich etwas suspekt an. Ich denke hier sollte mal von einem Fachmann geprüft werden. Ich an deiner Stelle würde schnellstens zum Mieterschutzbund gehen. Die Jahresgebür ist gut investiert. Da werden die Fälle auch rechtlich und fachlich geprüft. Parallel dazu dem Vermieter sofort schriftlich mitteilen daß Du der Abrechnung vorläufig widersprichst und seine erhobenen Ansprüche auf Richtigkeit prüfen läßt.

Mit Holz heizen, und Öl berechnen ,geht nicht. Eine Sateliten - Anlage kostet keine Gebühren. Aber Er könnte Die Herstellung der Anlage auf 10 Jahre verteilt haben .Mal in den alten Abrechnungen nachsehen. Versuche das in Ruhe zu klären. Krach im hause ist immer schlecht.

Eine Satellitenanlage für ein Zwei- bis Vierfamilienhaus kostet nicht alle Welt. Da wären für Modernisierung höchstens 6€/Mt. fällig und die werden nach der Modernisierung auf die Miete umgelegt und nicht als Betriebskosten. Betriebskosten sind hier Strom und Wartung (Schüssel richten nach Hurrikan), was anderes kann und darf bei der Sat-Anlage nicht anfallen. Ersatzteile, z.B., neues LNB, Schüssel.... sind Reparaturen und mit der Miete abgegolten.

Wenn er allerdings einen Mietvertrag unterschrieben hat, der das pauschal so festlegt, selbst schuld.

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