Nachbar leitet sein komplettes Regenwasser auf mein Grundstück, darf er das?

5 Antworten

Nein, das geht natürlich nicht und wäre dem so, müsste er für den Schaden aufkommen.

Allerdings reichen Mutmassungen nicht, du müsstest diesen Umstand beweisen müssen. Von daher würde ich mal einen Sachverständigen um einen Augenschein bitten.

Denn in einer Hanglage, kann es auch zu einem natürlichen Wasserdruck kommen, je nach Bodenbeschaffenheit des Grundstückes.

Der Nachbar hat genau mit dem gesetzlich vorgeschriebenem minimum Abstand sein Haus zu unserer Grundstücksgrenze gebaut, sein Regenrohr leitet er direkt in unsere Richtung und wie wie das Regenwasser von vermutlich 250qm Dachfläche auf 8m Distanz in erhobener Hanglage von ca. 9m Höhenunterschied nur auf seinem Grund versickern soll, ist mehr als fraglich. Rechtlich betrachtet müsste doch selbst dieses Regenwasser über diese Hebeanlage in die sich oberhalb befindliche Kanalisation gepumpt werden aber ja, das hätte dann offensichtlich etwas zuviel Geld gekostet?

Fraglich was der Spaß demnächst kostet^^

Ist die Kanalisation auch für dessen Regenwasser angelegt, also daß es dort einfließen darf. Das ist nur möglich, wenn dafür bei der Abwasserversorgung bezahlt wird, sonst könnte es wirklich ungehindert in Euer Grundstück laufen, was natürlich nicht zulässig ist. Da solltest Du mit dem Nachbarn reden, daß er den Ablaufweg ändert. Wenn keine Einigung zustande kommt, solltest Du Dich an Euer Schiedsgericht wenden.

Nein darf er keineswegs so tun. Er ist verantwortungslos. Rede mit deinen Vermieter

Hierzu wären ein paar weitere Infos nützlich - wie z.B. wie entwässert er sein RW? Wird es versickert oder gibt es einen Kanalanschluss / RW.Kanalsystem?

Sein RW vom Dach wird er wohl nicht auf Dein Grundstück entwässern. Was im Boden passiert, ist wieder eine andere Geschichte.

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