Muß man eigentlich wenn man ein Baugrundstück gekauft hat auch sofort darauf bauen?

5 Antworten

eine Bauverpflichtung richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten; um Spekulationen zu verhindern, steht in vielen Verträgen - vor allem wenn Gemeinden/Städte Baugrund an Bürger verkaufen - eine Bauverpflichtung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sowie zusätzlich manchmal auch eine Selbstnutzungsverpflichtung; die Gemeinden lassen sich dafür eine Rückauflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen; wird die Verpflichtung nicht erfüllt dnn nehmen sie die Rechte aus dieser Vormerkung wahr und es kommt zur Rückabwicklung des Vertrages; eine gesetzliche Verpflichtung besteht aber nicht;

@mrburning: Da zählt der Kaufvertrag. Und einen Entwurf des Kaufvertrags kannst du dir vorab schicken lassen und genau durchlesen ob da eine Bebauungsfrist drinsteht. Wenn im Kaufvertrag keine Bebauungsfrist drinsteht, dann gehst du auch keine ein.

Das kommt auf die Kaufverträge und den Bebauungsplan an. Wenn im Vertrag steht, das das Grundstück innerhalb vo Frist XY zu bebauen ist, dann ja, sonst NEIN! L.G.

Das kommt darauf an von wem du das Baugrundstück kaufst. Wenn du das Grundstück von der Kommune kaufst, ist meistens eine Frist bis zum Baubeginn im Kaufvertrag festgeschrieben. Kaufst du das Grundstück von Privat, kann dir nicht vorgeschrieben werden, bis wann du mit dem Bauen beginnen willst.

Kommt drauf an, ob der Bauantrag schon gestellt wurde oder nicht.

Nach Stellen des Bauantrags hast Du zwei Jahre Zeit.

Sorry, aber du hast die Frage nicht richtig verstanden. Er fragt, ob er mit dem Erwerb der Baugrundstücks eine Bauverpflichtung eingeht. Und das hat mit Bauantrag stellen erstmal nix zu tun.

BTW: Wenn du einen Bauantrag gestellt hast, dann bist du nicht zum bauen verpflichtet. Die Baugenehmigung hat dann eine Gültigkeit von 2 oder 3 Jahren. In dieser Zeit kannst du bauen, aber du musst nicht.

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