Muss in Fahrtstühlen immer das Licht brennen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist relativ einfach, eine Dauerbeleuchtung einzubauen. Alles was man braucht, ist eine intakte Stromversorgung. Und das letzte, was der Fahrgast braucht, ist eine dunkle Aufzugkabine. Das fängt damit an, dass man beim Betreten sehen will, was einen erwartet - sei es der Dreck in der Kabine, eine fremde Person, eine Stufe, weil der Fahrstuhl versetzt gehalten hat, oder gar der offene Fahrstuhlschacht, weil die Tür sich ohne Aufzug geöffnet hat. Es hat also etwas mit gefühlter Sicherheit zu tun. Auch würde eine ein- und ausschaltende Beleuchtung suggerieren, dass das Licht während der Fahrt ausgehen oder im Falle des Steckenbleibens ausbleiben würde. Das hat dann weniger mit den technischen Möglichkeiten als mit den Urängsten des Menschen zu tun, in dunklen Räumen orientierungslos und hilflos einer Situation ausgesetzt zu sein.

Ob es eine Vorschrift dazu gibt, weiß ich nicht. Aber zumindest weiß ich, dass ich nie in einen dunklen Aufzug einsteigen würde.

Es gibt auch Aufzüge, bei denen das Licht ausgeht, wenn sie eine Weile stillgestanden haben und es wieder angeht, wenn irgend ein Knopf gedrückt wird. Aber das ist eher selten. Ich denke, das rentiert sich kaum. Auch könnte es eher unangenehm sein, wenn einer zu lang im Aufzug bleibt, weil sich sein Ausstieg verzögert (Tür klemmt, oder er läßt seine Unterlagen fallen und muß sie erst aufsammeln...) wenn jemand in der Kabine drin ist und plötzlich das Licht ausgeht, könnte es eher zur Panik führen. Und wenn man damit nicht rechnet, weiß man vielleicht auch nicht, was man dann machen muß.

Wobei ich da auch an den Klassiker denken muß, bei dem im Aufzug zwischendurch mal das Licht ausgeht:

http://www.youtube.com/watch?v=DVxg-kID2CQ

Stell dir vor du würdest im Fahrstuhl übers Wochenende stecken bleiben was ja schon schlimm genug wäre. Und wenn dann auch noch das Licht ausgeht. Viel Spaß ^^

Was möchtest Du wissen?