muss ich dem Arzt meine Arbeitslosigkeit melden?

5 Antworten

Du wirst sicher nicht schlechter behandelt . Steht der Arbeitgeber noch auf der Krankmeldung drauf? Wenn nicht, brauchst du dem Arzt von deiner Arbeitslosigkeit auch nichts erzählen.

Du brauchst ja auch für's Arbeitsamt eine Krankmeldung.

Du musst Deinem Arzt nicht sagen, dass du arbeitslos bist. Andererseits macht das bei der Kassenabrechnung auch keinen Unterschied. Den gelben Schein (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) bekommst du in beiden Fällen - entweder für den Arbeitgeber oder für die Vorlage beim Arbeitsamt.

Ich wüsste nicht, warum er Dich anders behandeln sollte als jemand der nicht Arbeitslos ist. Die Frage nach dem Beruf begründet sich auf folgendes: Mit manchen Erkrankungen besteht für bestimmte Berufe eine Art Beschäftigungsverbot. Abhängig von den Arbeitsbedingungen und dem Arbeitsumfeld.
LG Muli

Wenn Du eine Krankmeldung benötigst, benötigst Du eine. Punkt aus. Ist doch egal ob Du arbeitest oder nicht. Das sollte den Arzt übrigens egal sein. Lg

Hallo

also ich hab da vor kurzem was anderes erlebt.

Ich habe mir vor knapp drei Wochen eine Fraktur am Sprunggelenk zugezogen...um Schlimmeres auszuschließend wurd ich ins Krankenhaus überwiesen...wurd geröngt, eingegipst und man vermutet einen Syndesmosenbandriss...vom KH aus wurd ich an eine chirurg. Praxis überwiesen, die ihrerseits einen MRT planen sollten...5 Tage später bekam ich einen Termin und die Bilder.

Jetzt kommts.

Ich hin zum Arzt...ihm die Unterlagen gereicht und ohne auf die Aufnahmen zu gucken hat er gesagt, dass operiert werden muss...ich hab ihm dann gesagt, dass ich auch keine Schmerzen habe, auch wenn ich mit Gips auftrete müsste ich ja Schmerzen haben, hab ich aber nicht...er hielt dann erstmal nen Vortrag mit einem Fußmodell...im Laufe des Gesprächs fragte er auch nach meinem Beruf...Bürokaufmann z.Z. arbeitslos.

Dann kam ein Vortrag darüber, dass er ja für Leute wie mich arbeiten geht, Steuern zahlt und seine Töchter zur Uni gehen...dann rief er im KH an, einen befreundetetn Arzt...dabei musste er natürlich erwähnen, dass ich ein Arbeitsloser bin und schwer umgänglich...was geht das den anderen Arzt an ob ich arbeite oder nicht...Versichert bin ich ja übers Amt.

Da war mir die Petersilie schon verhagelt, weitere Diskussionen hätten keinen Zweck gehabt...hab den dann ne Überweisung ausstellen lassen, aber zur OP werd ich nciht gehen...nicht nach so einer Diagnose ohne MRT Aufnahmen anzusehen.

Ich warte jetzt nich ne Woche, dann hab ich den Gips drei Wochen drauf, fahre zum KH und bestehe auf nen Gehgips...

Dieser Arzt hatte wohl sehr wohl ein Problem mit meiner derzeitigen Situation. Ich werd mich auf jedenfall mal bei der Ärztekammer informieren, ob ich da was unternehmen kann.

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