Mieter verlangt Kostenbeteiligung für LED Leuchten innerhalb der Wohnung?

5 Antworten

Er hat die Wohnung mit den Halogenspots übernommen und diese nicht bemängelt. Ihr habt ihm auch nicht zugesichert, euch an einem Wechsel zu beteiligen. Das Ende vom Lied ist, dass er ja gern auf LED umsteigen kann, aber auf eigene Kosten und ohne Kostenbeteiligung eurerseits. (Aber man kann ja mal versuchen, dem Vermieter die Kosten aufs Auge zu drücken.)

Danke schön, das habe ich mir nämlich auch gedacht. :)

Einen Anspruch darauf hat der Mieter nicht. Er wusste auch bei Mietbeginn was Sache ist. Wenn er jetzt andere energiesparende Leuchtmittel möchte, so ginge das über eine Modernisierungsvereinbarung bei beiderseitigem Einverständnis. Diese Kosten dürftest du dann in Höhe von 11% jährlich, davon 1/12 monatlich, auf die Miete aufschlagen. Einen Rechtsanspruch darauf hat der Mieter allerdings nicht.

Ihr könnt ja mal mit dem Mieter reden. Der Austausch der Halogen gegen LED bedeutet eine erhebliche Wohnwertsteigerung, denn dadurch wird tatsächlich jede Menge Strom eingespart, (aber gleichzeitig gehen die Heizkosten etwas in die Höhe).

Also Kostenbeteiligung an den LED gegen eine entsprechende Mieterhöhung. Wie wäre es damit?

Mieterhöhungen sind oft nur schwer durch zu setzen. Das wäre doch dann mal eine Gelegenheit, das Einverständnis des Mieters zu erlangen.

Tolle Idee, genau so geht das

Nein, das müsst Ihr nicht. Wie Du schon richtig schreibst, ist das reine Mietersache. Selbst wenn er/sie zum Mieterbund rennt, die werden im das selbe sagen.

Wenn er Energie sparen will, ist das seine Sache. Du solltest ihn darauf hinweisen, dass er die Wohnung beim Auszug wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen hat.

Danke für den Tipp mit dem ursprünglichen Zustand!

Das finde ich nicht gut, besser umbauen, alle Kosten übernehmen und die Miete entsprechend der Lebensdauer - 5 Jahre - erhöhen.

40 Spots Stückpreis - gute Qualität ca 10 € = 400€ Mieterhöhung 6,65 €

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