Meine Nachbarin Kifft. Ist das in der Wohnung erlaubt?

5 Antworten

Der Konsum von Drogen ist nicht verboten, der Besitz aber sehr wohl. Und das auch in den eigenen 4 Wänden. Und in der Regel muß man Drogen auch besitzen, wenn man sie konsumieren will... Bei der Polizei wirst Du mit Deiner Geschichte vermutlich keinen Hund hinterm Ofen vorlocken können. Beim Jugendamt sieht das anders aus. Wenn Du da die Geschichte schilderst, werden die die Frau zumindest mal besuchen und sich einen eigenen Eindruck von der Situation machen. Wenn Du denen einen Tip gibst, wird das auch vertraulich behandelt.

  1. Zum Kiffen:

Der alleinige Konsum von Betäubungsmittel nach dem BtmG (jaja, auch Cannabis fällt hier drunter) ist nicht strafbar. Jedoch jede Form des Erwerbs, Besitz und natürlich die Veräußerung. Daher hat sie es zumindest erworben und somit strafbar.

  1. Jugendamt:

Da sie ihr Kind nach deiner Aussage auch schlagen soll am besten dokumentieren, wenn du es mitbekommst. Falls es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, evlt. mal mit den Nachbarn sprechen, ob diese ähnliches wahrgenommen haben. Wenn du eh schon die Polizei wg. dem Kiffen anrufen willst, kannst du ihnen noch die Situation mit dem Kind schreiben. Die Polizei wird dahingehend tätig, dass sie die zustände ebenfalls ans Jugendamt meldet. Somit musst du nicht überall hin.

Wenn Du zum Jugendamt gehst, kann es gut sein, dass man der Frau eine Auflage macht zum Drogenentzug (ja, auch beim Kiffen!) und womöglich sogar eine Therapie anordnet. In der Zeit wird das Kind aus der Familie genommen und bei Pflegeeltern untergebracht. Das heißt also, dass es richtig schwere Konsequenzen hat, wenn Du die Sache öffentlich machst. Und das schadet dem Kind evt. noch mehr. Kannst Du nicht erstmal versuchen so mit ihr zu reden? Asche kann man auch in ein Gefäß tun... Erst reden, dann anzeigen oder beim Jugendamt verpetzen!

Das habe ich schon 5 mal und mein Vormieter hat das auch schon bemerkt und gemeldet nichts ist passiert.

@sabs22

...ich lese jetzt erst, dass die ihr Kind auch schlägt. In dem Fall: Natürlich zum Jugendamt! Dann ist es für das Kind besser.

Kiffen ist Privatsache. Man könnte auch sagen, sei froh, dass sie nicht säuft.

Such das Gespräch mit Deiner Nachbarin anstatt sie bei der Polizei zu denunzieren und sag ihr, dass Du das Jugendamt informierst, wenn Du mitbekommst, dass sie weiterhin ihr Kind schlägt. Das erfordert etwas Mut und Selbstbewusstsein.

Dass Dein Neugeborenes darunter leidet, dass Deine Nachbarin in ihrer Wohnung oder auf dem Balkon kifft, ist etwas weit hergeholt, meinst Du nicht? Und über "Flugasche" kann man eigentlich auch reden.

Wenn Du behördlich gegen die Nachbarin vorgehst, dann wird die Athmophäre in Eurem Haus für lange Zeit regelrecht vergiftet werden. Das solltest Du Dir und Deinem Kind ersparen.

Falsch: http://www.drug-infopool.de/gesetz/nordrhein-westfalen.html

Und sich etwas ersparen auf kosten eines anderen Kindes, das leidet, ist auch falsch und egoistisch- und unterlassene Hilfeleistung

@guinan

Der gesetzte Link über die Festsetzung der Eigenbedarfsgrenze in NRW hat mit dem geschilderten Fall so viel zu tun wie Denunziantentum mit Nächstenliebe. Hausinterne Streitigkeiten können auch ohne Einschaltung der Behörden gelöst werden.

Sie kann in ihrer Wohnung kiffen, soviel sie will, solange sie es nicht weiterverkauft.

Wenn du handfeste Beweise hat, das sie den Jungen schlecht behandelt, wende dich ans Jugendamt.

Nicht mit einem Kind lol

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