LKW-Verkehr zum Industriegebiet durch Wohngebiet

5 Antworten

Sie können mit anderen Bürgern, die sich betroffen fühlen, eine Bürgerinitiative gründen, die es sich zur Aufgabe macht, politischen Druck auf Politik und Verwaltung auszuüben. Plakatieren Sie Ihr Anliegen großflächig, veranstalten Sie angemeldete Demonstrationen, die zur einstweiligen und wiederholten Blockade der Straße führen und laden Sie Vertreter der Presse - Südkurier und schwarzwälder Bote - dazu ein. Das läßt pöstchen- und machtgeile Politiker nicht ungerührt; schließlich wollen die wiedergewählt werden, bzw. andere Parteien ran an die Macht in Villingen-Schwenningen! Nutzen Sie Ihre starke Position als "Wahlvieh" einfach mal aus und ziehen Sie auch mit Kind und Kegel vor das Rathhaus - das macht Eimdruck, vor allen Dingen dann, wenn man Straßenblockaden und Auftritte vor dem Rathhaus regelmäßig wiederholt, bis die Umgehungsstrasse ausgebaut ist.!

Ich kann deine Frage nicht direkt beantworten. Ich hatte nur einmal beruflich ( als Spediteur ) bedingt auch viele Klagen von Anwohnern. Das Problem konnte nicht generell behoben werden, aber eine stationäre Radarfalle ( bzw. zwei Stück.. eine für jede Richtung ) würde die Problematik sicherlich etwas ablindern. Das solltest du vielleicht mal bei der Stadt vorschlagen.

als ehemaliger berufskraftfahrer, aber auch ganz "normaler mensch" empfehle ich dir folgendes vorgehen: da du ja offensichtlich im besitz eines computers bist, dürfte es dir doch nicht schwer fallen, einfach ein freundliches schreiben aufzusetzen, in dem du die kraftfahrer bittest, bei voraussichtlich längerem stillstand des fahrzeugs den motor abzustellen und beim durchfahren von wohngebietsstraßen die geschwindigkeit angemessen zu reduzieren. wenn du nebenbei verständnis für den zeitdruck und die nicht besonders einfachen arbeitsumstände im kraftverkehr äußerst, könnte ein solches schreiben, was du an die fahrer verteilst vielleicht erfolg haben.

Ist diese Straße eine Stadtstraße oder Staats- bzw. Bundesstraße und wäre der Firmenchef, evtl bereit, für die Kosten der Straße aufzukommen? Gründet evtl. eine Bürgerinitiative. Man erreicht meist mehr, wenn mehrere Anwohner aufschreien, wie wenn eine einzelne Person dagegen ist.

Erst mal eine Frage: Die Fahrzeuge "brettern" die Straße hoch und runter? Und das, obwohl sie doch so eng ist, daß hin- und herrangiert werden muss?

Hier besteht eindeutig ein Interessenkonflikt. Zum einen ist es der Nutzen aller Bürger, wenn die Stadt Gewerbesteuern einnimmt und zum anderen stört der Verkehr, der die Produkte, die diese Firma herstellt/vertreibt, zustellt und abholt.

Lösung: So lange demonstrieren und schimpfen, bis die Firma umzieht und in einer anderen Gemeinde die Gewerbesteuer bezahlt, oder die LKW, die durch die enge Straße "brettern" hinnehmen und dadurch die Arbeitsplätze am Standort sichern.

Und bitte jetzt nicht sagen: "Warum gerade durch unsere Straße?"

Hierzu gibt es eine Menge Beispiele:

  • Keiner will einen Sendemasten in der Nähe des Wohnorts, weil man ja zu Hause ein Festnetzanschluss hat und dort keinen Handyempfang braucht.

  • Keiner will Windräder in der Nähe, weil es ja so häßlcih aussieht.

  • Keiner will den LKW, obwohl man den Käse aus Holland, die Butter aus Irland, die Krabben aus der Nordsee usw. haben will.

Diese Liste könnte ich beliebig lang fortsetzen. Sie soll zeigen, daß wir nicht den "Fünfer und den Weck" haben können.

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