Lebenslanges Wohnrecht für behinderte Tante in Omas Haus.Wie bekommen wir das gelöst ?

5 Antworten

Also die Tante könnte auf ihr Wohnrecht verzichten, kann das aber auch jeder Zeit widerrufen, solang das Grundbuch nicht gelöscht ist. Ansonsten geht das nur wenn 100%ig absehbar ist, dass sie nie wieder in der Lage sein würde, ihr Wohnrecht in Anspruch zu nehmen, da sie auf Pflege angewiesen ist, die nur in einer Klinik oder Pflegeeinrichtung möglich ist. Solang diese aber auch zu Hause gewährleistet werden kann, bleibt das Wohnrecht bestehen.

Wie ich das sehe, müsste die Tante in diesem Fall ausdrücklich auf ihr Wohnrecht verzichten.

die Oma kann sehr wahrscheinlich in dieser Richtung nichts unternehmen, da ist der Betreuer gefragt, der muss in Absprache mit dem Amtsgericht durch eine Aufgabeerklärung den Verzicht bewirken. Erst mit Löschung im Grundbuch ist das wirksam. Möglich dass ein finanzieller Barausgleich stattzufinden hat.

So wird wahrscheinlich ausehen...nun ist die Tante erst 53 und der finanzielle barausgleich, deckt sich nicht mit dem Wert vom Haus. Sodass meine Oma nichts davon hat :-(

@Fiffi1224

Betreuer und Amtsgericht sind die Anlaufstellen, dort wird entschieden.

Eine notarielle Löschungsbewilligung, die der Betreuer mit oder für die Tante mit Zustimmung des Gerichtes beurkunden läßt, macht die Eintragung löschungsfähig. ansonsten bliebe noch der Todesnachweis, mit dem der Eintrag ebenfalls löschbar wäre.

Davon könnte sie nur selbst zurücktreten, soweit sie mündig ist, oder eben biologisch.

Inwieweit eine ersatzweise unterbringung in einem Pflegeheim hier gehandhabt wird. kann ich aber leider nicht sagen.

Der Betreuer muss die Löschung bewilligen und das Betreuungsgericht diese genehmigen. Gerade bei der Genehmigung kann es zu Problemen kommen und ich denke nicht, dass diese erteilt werden wird.

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