Lebensberaterin - gelte ich als Freiberuflerin oder muss ich ein Gewerbe anmelden?

5 Antworten

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Überlege dir eine gute Argumentation und dann ruf beim Finanzamt an.

Dein Job ist ein Grenzbereich. - Beraterin..., ja das könnte Freiberuf sein. (Unternehmensberater, Steuerberater, etc. sind ja auch Freiberufler.)

Mein Tipp: Du bist Beraterin für einzelne Personen und auch für Unternehmen. Dein Ziel ist es, auch Seminare zum Thema... anzubieten und deine Kunden als Dozentin zu unterrichten.

(Unterrichtende Berufe sind ebenfalls Freiberufler.)

Hallo, wenn du als psychologische Beraterin ( Lebensberaterin ) freiberuflich arbeitest, brauchst du keinen Gewerbeschein. Legst du aber zum Beispiel Karten, brauchst du einen Gewerbeschein. Also für die "reine" Beratung brauchst du keinen. Am besten arbeitest du also unter der Berufsbezeichung "psychologischer Berater". Das ist kein Gewerbe. Viele Grüße und viel Spaß bei der Berufsausübung!

Wie du aus den Antworten schon siehst: es ist eine Gtratwanderung. Die Behörden möchten gern, dass du einen Gewerbeschein beantragst, was ja auch kein Problem wäre, wenn du dir dadurch nicht z.B. die Möglichkeit verbauen würdest, später ggfs. einen staatl. Existenzgründungszuschuss zu bekommen, falls du nochmal was anderes vor hast. PeterSchmitt2s Antwort zeigt, wo etwa die Grenze des (behördlichen) Ermessens laufen könnte. Alles, was heilend und beratend = lehrend ist, ist freiberuflich. (Und Künstler natürlich.) Da würde der Zusatz "psychologisch" sicher helfen. Vorsicht aber bzgl. evtl. geschützer Begriffe. Das weiß ich nicht. Das Kartenlegen wird wie Wahrsagen u.ä. vom Finanzamt eher als "Jahrmarktsbelustigung" und deshalb als gewerblich gesehen. Ich würde mal mit dem Steuerberater reden, um mit ihm gute Argumente für Freiberuflichkeit zu sammeln, falls dir der Freiberuflerstatus wichtig ist.

Dazu gehst Du am besten zum Finanzamt und fragst diejenigen, die es wissen müssen. Je nach dem, was genau Du machst, kann es als Gewerbe eingestuft werden oder als freiberufliche Tätigkeit. Das entscheiden die, bei denen Du auch die Steuern zahlst.

Das ist ganz einfach, schreibe einen formlosen Brief an Dein Finanzamt, erkläre was Du ab wann machen willst, dann teilen die Dir mit, ob das bei denen als Freiberufler zählt oder als Gewerbler, und Du bekommst eine Steuernummer und mußt künftig Deine Steuererklärung bis Ende Mai des Folgejahres einreichen. That's it. Meiner Erfahrung nach ist das von FInanzamt zu Finanzamt verschieden, je nach dem, wie man denen erklärt, was man zu unternehmen gedenkt.

Im Grunde ist das Thema Freiberufler oder Gewerbler ja auch nur für das Finanzamt wichtig, für nichts und niemand sonst. Steuern mußt Du so oder so zahlen. Da gibt es keinen Unterschied

Im Bezug auf Steuern, gibt es einen Unterschied.

Wenn man zb. ein Gewerbe anmelden will, zahlt man als Gewerbetreibender keine Lohnsteuer, dafür aber Einkommenssteuer. Dafür gibt es keine spezielle Einstufung in die Steuerklasse. Das heißt, es spielt keine Rolle ob verheiratet oder Single.

Ist man Freiberufler und hat kein Gewerbe angemeldet, dann bleibt man weiter in einer Steuerklasse eingestuft und man muss von dem, was man eigenommen hat, seine Steuern ganz normal abführen, wie jeder normalo.

Kleingewerbe anmelden für Filmproduktion als Nebentätigkeit. Was muss ich beachten?

Hallo zusammen,

eine Sache vorab: ich habe für die Branche nichts studiert oder dergleichen. Ich mache seit einiger Zeit hobbymäßig Musikvideos und und kleine Reisefilme die laut Feedback meiner bisherigen Betrachter so ziemlich professionell aussehen und sich sehen lassen können. Es macht mir unheimlich viel Spaß und ich wurde auch schon gefragt ob ich das ganze professionell und hauptberuflich mache. Ich weiß nicht ob Filmemacher unter sich sind die das hier lesen, aber sowas spricht sich ziemlich schnell rum und das Interesse an Musikvideos, Image- und Hochzeitsfilmen ist sehr groß und ich würde auch schon für diverse Arten von Videos angefragt.

Ich gehe momentan einen Hauptberuf nach und würde sehr gerne nebenher als Nebentätigkeit etwas dazu verdienen. Ich sehe da für mich nur die Option ein Kleingewerbe anzumelden. Ich weiß, dass man das mit seinem Hauptarbeitgeber abklären muss ob das für die in Ordnung geht.

Nur stellt sich die Frage, was genau schon beim anmelden eines Kleingewerbes passiert. Was werde ich denn beim Rathaus gefragt und welche Angaben muss ich machen? Ich weiß das man angeben muss ob man denkt, dass der jährliche Umsatz mehr als 17.500€ Euro betragen wird. Das ist eine hohe Summe. Ein Freund, der Videos als Freiberufler macht hat mir geraten anzugeben, dass der Umsatz drüber liegt, sodass ich bei jeder Rechnung bei jedem Kunden die Umsatzsteuer angeben kann. Darauf meinte er, dass ich mir am besten von Anfang an, auch wenn mir nicht gleich die Leute die Tür einrennen, einen Steuerberater besorgen sollte, damit ich gleich von Anfang an gut beraten bin und alles richtig mache.

Dann stellt sich noch die Frage, welchen Namen ich für meine Dienstleistung nehme? Kann ich denn einen erfundenen Namen dafür nehmen? Sowas wie "Muster Films" oder "Muster Videos"? Ich habe gelesen das empfohlen wird seinen bürgerlichen Namen zu nehmen, warum wurde aber nicht konkret dargelegt.

Ich habe natürlich schon nach meinem Anliegen gesucht, bin aber leider nicht auf konkrete Antworten auf meine Fragen gestoßen.

Sind denn Filmemacher oder Dienstleister unter euch die mir weiterhelfen können? Eventuell auch Leute, die ihre Dienstleistungen unter einem Künstlernamen anbieten?

Über Eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

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