LBS Bausparvertrag jederzeit Kündbar?

5 Antworten

Du kannst den Betrag kündigen (Kündigungsfrist steht in den Bedingungen) oder direkt an das Geld dann musste aber Vorschusszinsen zahlen.

Es kommt halt immer auf die Bedingungen an.

Falls du Zulagen beantragt hast wirst du diese zurückzahlen müssen.

Das problem ist, das ich im Januar den Arbeitgeber wechsel, und meiner neuer Arbeitgeber diese nicht Zahlt. Aber dafür ca. 800 mehr Brutto, und ich den BSV irgendwie unnötig finde.

Das war nicht aufgeschwatzt, sondern eine sinnvolle Möglichkeit, deine Vermögenswirksamen Leistungen anlegen zu lassen. Denn irgendwohin müssen die VL ja gezahlt werden. Bekommst du aktuell auch noch VL, dann würde ich sagen, behalte den Vertrag noch. VL haben meines Wissens auf einem Bausparvertrag eine Sperrfrist von sieben Jahren. Danach sollte man erst kündigen. Am besten fragst du mal bei der LBS nach, die informieren dich.

Wieso aufschwatzen? Oder meinst Du, dass eine andere Anlageform der Vermögenswirksamen Leistungen für dich sinnvoller gewesen wären?

Meines Wissens kannst Du die Beitragszahlung auf Antrag aussetzen. Das eingezahlte Geld bekommst Du dann aber erst samt der Verzinsung & Co. nach den sieben Jahren Laufzeit. Eine Kündigung ist auch möglich, nur musst Du dann alle staatlichen Zuschüsse und AFAIK auch den Arbeitgeber-Beitrag zurückzahlen.

Aber: Nehme auf alle Fälle den Arbeitgeber-Beitrag zum VL und die staatlichen Zuschüsse mit ... sprich: habe immer einen VL-Vertrag am laufen. Eine bessere "Verzinsung" erreicht Du nirgendwo sonst.

1. Kann ich kündigen mit einer Kündigungsfrist und muss keine Gebühren zahlen (je nach Bedingungen), die Vl vom AG muss ich nicht zurückzahlen was ist denn das fürn quatsch ?

Und 7 Jahre warten muss ich auch nicht.

@BlackyGizmo

Die Zulage vom Arbeitgeber muss zurückgezahlt werden, es sei denn er verzichtet darauf. Dass es meistens nicht dazu kommt, weil der Arbeitgeber von der Kündigung des VL-Vertrag nichts mitbekommt, ist eine andere Sache.

Kündigung eines Laufzeit-Vertrag oder mit schon bei Vertragsschluss definierten Ende ist meistens mit Kosten belegt. Auch hier ist es eher eine Absprache mit dem Vertragspartner, die die Kosten verhindern helfen.

@Ifm001

Nein muss man nie zurückzahlen. ^^ Diese Regelung soll wo stehen ? Kannst es ja dann belegen ne ?

Also die Vl sind eine Entgeltleistung die mit dem Gehalt gezahlt wird wie soll er diese zurückfordern, sie sind rechtmäßig auf einen VL Fähigen Vertrag eingegangen und damit ist alles gut.

Eine Eindeutig Antwort wird dir hier niemand geben können.

Dein Sachbearbeiter hat dir nichts aufgeschwätzt, sondern er hat dafür gesorgt, dass sich dein Netto-Gehalt um 26€+ Staatliche Förderung erhöt hat. Normalerweise musst du die Hälfte der Bausparsumme einzahlen, dann kannst du entweder ein günstiges Darlehn aufnehmen, oder du lässt dir das Ersparte auszahlen.
Mein Tipp, nutze die 800€ mehr Brutto um in den Bausparer einzuzahlen (am besten mehr als die 26€), sobald du deine Sparziel erreicht hast, lass das Geld noch ein Jahr liegen und kassiere es dann mit einem guten Zinssatz, einer Treue-Prämie und staatliche Förderung.

Ganz ehrlich, der Bausparvertrag ist eine absolut sicher Anlage und gut verzinst, auflösen wäre dumm.

Ich vermute, dass der eh nur über 10.000€ ist, was heißt, dass du 5000€ ansparen musst. Eentuell kannst du auch eine Sonerzahlung machen, um schneller an das Geld ranzukommen.

Sie sind aber nicht vom Fach oder ? Denn das, was Sie hier so schreiben, ist ziemlicherUnsinn. U.a.:

Die 26,- Euro VL müssen mit versteuert werden, also ist es Essig mit 26,- Euro mehr Netto.

Längst nicht alle Bauspartarife haben 50 % Mindestanspargrad, da gibt es von 30 bis 60 Alles.

Wieso sind denn Bausparverträge gut verzinst ? Die meisten, gerade die der bekannten BSK (LBS, Schwäbisch-Hall, usw,) haben heutzutage nur noch 0,1 bis 0,5 % Guthabenverzinsung.

Man kann nicht einfach mal mehr einzahlen, das ist immer von der Genehmigung der BSK abhängig.

Wieso muss man, wenn man das Sparziel (ich denke Sie meine die Zuteilungsreife) erreicht hat, den Vertrag noch 1 Jahr liegen lassen ? Wenn Sie die 7 jahre Mindestlaufzeit meine, das hat nur mit einer staatlichen Förderung (Arbeitnehmersparzulage) zu tun.

@DolphinPB

Die Versteuerung kann man umgehen mit einem Freistellungsauftrag, was bei dieser kleinen Summe wohl kein Problem darstellt.

Für mich ist das Gut verzinst, wenn man folgendes bedenkt:
Bei BSH bekommt man momentan 0,5%, ab dem neuen Tarifwerk nur noch 0,1% und man bei einer Termineinlage oder ähnlichem bei 7 jähriger Laufzeit (wo man natürlich nicht monatlich besparen kann) maximal 0,2% Zinsen bekommt. Bei einem Sparplan (gehen meist max. 5 1/2 Jahre) kriegt man auch niemals einen Zinssatz von 0,5% da kann man bei 0,2% für das letzte Jahr schon froh sein.

Klar würde es besser verzinsliche Anlageformen geben, aber wohl kaum etwas, bei dem er eine solch hohe Sicherheit genießen kann.

Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass er einen Standardtarif für junge Leute hat, bei denen man normalerweise 50% anspart. Bei denen meisten Tarifen ist es durchaus möglich die monat. Rate anzupassen, sowie eine Sonderzahlung vorzunehmen (wurde allerdings momentan begrenzt, bei BSH z.B auf 6000€ pro Jahr).

Das Ein Jahr liegen lassen muss man nicht, dafür bekommt man aber bei den meisten Tarifen eine Treueprämie, bei der man für das Jahr 1% zusätzlich an Zinsen kassiert.


Nein ich bin nicht vom Fach und mir ist durchaus bewusst, dass nicht alles zutreffen muss, aber ich bezweifle, dass man ihm eine starren Tarif mit einer Sparanteil von 30% angedreht hat. Übrigens gibt es auch Tarife, bei denen man nur 25% ansparen muss. :)

@DolphinPB

Sie sind nicht vom Fach oder ?  Lol muss sie das ?

Mindestanspargrade gibt es auch ab 25% , nicht gut informiert ?

Der letzte Absatz da frag ich mich ob Sie wirklich vom Fach sind. Wenn man die Treueprämie beantragt muss man den Vertrag ein Jahr noch liegen lassen oder in dem Jahr auch noch sparen. Das sollte man wissen wenn man vom Fach ist !!!

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