Kleingewerbe und Gewährleistungsansprüche?

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Gewerbe ist Gewerbe ! Ob du die steuerliche Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nimmst oder nicht, spielt doch für die Rechte deiner Kunden keine Rolle ! Ebensowenig, ob du das Gewerbe zum Haupterwerb oder nebenbei betreibst.

Als Gewerbetreibender solltest du das eigentlich wissen. Solche Fälle muss man doch auch einkalkulieren...

Frage doch mal bei deiner IHK nach, ob die nicht Info-Veranstaltungen zu diesem Thema anbietet, damit du deine Rechte und Pflichten kennen lernst.

Lies mal bitte hier nach oder stelle dort die Frage:

http://community.ebay.de/t5/Gewerbliches-Handeln-und/bd-p/21900000567

Dort tauschen sich gewerbliche ebay-Verkäufer aus. Der Ton ist manchmal etwas herb, aber die Ratschläge sind gut. Also nicht auf den Schlips treten lassen und ruhig bleiben.

Ja, trotz Nebengewerbe musst Du dem Kunden die Möglichkeit der gesetzlichen Gewähr-leistung einräumen! Der Kunde kann sich aussuchen, ob er sich an den Händler ODER an den Hersteller innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungszeit wendet. Und nur weil Du ein Nebengewerbe hast, kannst Du Dich nicht von dieser Pflicht befreien.

Du bist schlecht informiert, dafür, dass du gewerblichen Handel betreibst.

Ja, selbstverständlich bist du auch als Kleingwerbetreibender verpflichtet, Gewährleistung anzubieten.

Und innerhalb der ersten 6 Monate, liegt die Beweislast auch bei dir und nicht bei deinem Kunden.

http://www.wissen.de/gewaehrleistung-fuer-neue-und-gebrauchte-waren

Vom Hauptgewerbe zum Nebengewerbe umsteigen - weiterhin Umsatzsteuerpflichtig oder nicht - Und lohnt es sich überhaupt oder wäre ein Kleingewerbe besser?

Ich bin Selbstständing ohne Mitarbeiter und habe seit 5 Jahren ein eigenes Geschäft das ich zusammen mit meinem Mann geführt habe. Muß Alle 3 Monate UsSt zahlen usw. Muß aber nun mein Geschäft in ca. 2 Monaten aufgeben, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist und mein Mann Arbeitet jetzt wieder Vollzeit seit 4 Wochen und hat ca. 1200 Euro Netto.

Ich könnte mein Gewerbe auch von zu Hause aus weiter führen, übers Internet. Würde damit aber mehr als 450 Euro verdienen und müsste dann wohl somit auf ein Nebengewerbe umsteigen.

Auf der AOK wurde mir gesagt, das ich dann zwar keine 260 Euro mehr zahlen muß um mich zu versichern, aber 165 Euro wenn ich mehr als 405 Euro verdiene bis maximal 945 Euro und der Lebensunterhalt vom Mann bestritten wird. Dies wäre dann ja der Fall.

Die frage ist dann nur, muß ich dann auch weiterhin alle 3 Monate meine UsSt. zahlen auf das was ich verdient habe, so wie im großen Gewerbe? Oder fällt die dann bei unter 1000 Euro weg?

Möglicher Verdienst von Zuhause aus: ca. 600 Euro im Monat

Abzüge: 165 Euro AOK + 125 Euro Lagerhalle meiner Ware + 10 Euro Riesterrente + 20 Euro Handy + 50 Euro Autoversicherung ________________________________ = 370 Euro Allgemeinausgaben

Rest: 230 Euro Privatentnahme

Sollte da dann auch noch alle 3 Monate die UsSt dazu kommen was dann auch wieder kosten bei meinem Steuerberater verursacht die dann auch noch mal dazu kommen (momentan ca. 50 Euro monatlich) wäre ich ja schon fast besser dran dann, wenn ich ein KLEIN-Gewerbe anmelde statt ein NEBEN-Gewerbe, nur bis 450 Euro dazu verdienen würde, dann über meinen Mann versicht bleibe und weder AOK noch Steuer bezahlen muß.

Wer kann mir da mal weiterhelfen, mir mal sagen, ob ich UsSt weiterhin bezahlen muß und mir einen guten Tip geben wie ich nach den 2 Moanten am Besten weiter machen könnte.

Dachte ich frag erst mal hier, bevor ich einen Termin beim Steuerberater mache um mich vorab schon mal bisschen zu informieren und um mir weiterhin dann überlegen zu können was ich dann in 2 Monaten machen könnte und vor allem wie am Besten.

Freu mich also über jede Antwort die mir weiterhelfen könnte. LG Miriam

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