Keller eines Hauses aufgeben/stilllegen?

4 Antworten

Für meine Begriffe wird das schwierig. Wenn der Keller völlig trocken ist, dann könnte das ggf. gelingen. Wenn der aber nicht ganz trocken ist (und davon gehe ich einmal aus) bedarf der keller natürlich auch einer gewissen Lüftung. Wenn du diesen nun "aufgibst", mit irgendwas verfüllst, dann fällt natürlich auch die Möglichkeit der Lüftung weg. Wenn nun aufsteigende Feuchtigkeit vorhanden ist, dann kannst du die noch nicht mal beseitigen oder geringfügig "weglüften". Für meine Begriffe wird die Situation dann nur schlimmer. Falls der Keller jedoch trocken ist, dann wäre es eher möglich. Aber auch dann kämst du nie wieder an Abwasserrohre dran, die unter der Bodenplatte verlaufen. Ich würde es eher nicht machen.

Das geht schon und wenn du einen Architekten oder Statiker findest der findig ist und dir das so ausarbeitet, dass es mit der Statik und ENEV alles passt und es technisch und finanziell einfach gehalten wird. Wenn du den Keller füllen wolltest müsstest die Kellerwände und -boden so abdichten und dämmen, dass kein Wasser durch die Kellerdecke nach oben drückt und natürlich auf die Dämmwerte der ENEV entsprechen. Es wäre wahrscheinlich billiger den Keller freizulegen und von außen eine Wasserdichte Abdichtung des Kellers vorzunehmen, da wird aber evtl die Bodenplatte zum Problem, kommt aber darauf an wie alt das Gebäude ist. Da würdest du dir aber das Haustechnikthema sparen, was finanziell auch nicht zu unterschätzen ist. Ich würde dir empfehlen von außen an die Sache ran zu gehen.

Sicher findest du einen schlauen Architekten, welcher dir den Keller stillegt. Dieser ist dann aber auch nach seinem Vertrag nicht mehr haftbar für die Schäden, welche auf jeden Fall eintreten werden. Die Kellerdecke und andere Bauteile sind für Erdkontakt (oder Sand) nicht gebaut und leiten Feuchtigkeit weiter, welche sich in die Wohnräume ausbreiten und dort erheblichen Schaden anrichten wird. Eine Sanierung durch Bohren und Einpressen einer Dichtschicht an der Außenseite der Wände/Fußboden erscheint mir bei Ferndiagnose das einzig mögliche zu sein. Diese an der Außenfläche angebrachte Dichtfläche wird von innen injeziert und hat gute Referenzen. Mit Angeboten und Auslese verschiedener Technologien wirst du sicherlich schonmal 1 Jahr brauchen um eine Perfekte Lösung für die Bohrvariante von innen auszusuchen. Auf keinen Fall den Keller zufüllen !!

Grundsätzlich kann man das machen. Ich hab's schon hinter mir. Hat prima funktioniert. Natürlich spielen die speziellen Gegebenheiten eine Rolle. Wichtig bei der Aktion ist z.B. die Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte. Ansonsten ist eine Ferndiagnose natürlich immer schwierig. Also such Dir am besten einen erfahrenen Ingenieur order Architekten vor Ort.

Eigenbedarfskündigung für 2 Wohnungen?

Guten Abend,

wir wohnen seit fast 30 Jahren im eigenen Reihenhaus und haben zusätzlich noch ein 5 -Parteien-Miethaus als Altersvorsorge. Nun haben wir aufgrund Familienzuwachses unseres Sohnes unser Wohnhaus auf ihn überschrieben mit Nießbrauchrecht.

Aufgrund der Umstände überlegen wir nun, ob wir als nächste große Maßnahme in unser Miethaus übersiedeln und so den Platz freimachen für die junge Generation.

In den Haus sind die Wohnungen alle recht klein sind (65qm, 3 Raum-Wohnung). Wir sind es gewohnt auf 110qm zu leben, die sich auf 3 Etagen plus Keller verteilen. Können wir 2 Parteien im Erdgeschoß unseres Hauses eine Eigenbedarfskündigung zukommen lassen, diese Wohnungen dann verbinden und für uns nutzen? So hätten wir 130qm (eigentlich einen Raum zu viel). Erdgeschosswohnung, weil mein Mann inzwischen 4 künstliche Gelenke hat, mit denen er aber im Moment noch gut klar kommt.

Wir wollen nächste Woche zu Haus und Grund gehen, aber dort ist erst Donnerstag wieder Sprechstunde. Nun hätten wir gerne von Ihnen ein Vorabauskunft, ob unser Verlangen abgeschmettert werden kann aufgrund der Größe der Wohnung. Nur eine Wohnung, auf 65qm, das ist uns doch zu eng.

Die Mieter unten haben durch ihre Mietdauer 3 bzw. 6 Monate Kündigungsschutz. Sie sind sowieso sauer auf uns, weil wir nach mehr als 10 Jahren eine Mieterhöhung nach dem neuen Mietspiegel gefordert haben, was alle unverschämt fanden. Und erklärt haben, sie wollen sich eine neue Wohnung suchen (was aber nichts zur Sache tut).

Unser Sohn wohnt mit Frau und Säugling in einer Wohnung bei uns im Mietshaus, aber unter dem Dach. Die Wohnung mit ihnen zu tauschen, wäre aufgrund der Treppen für meinen Mann nicht auf Dauer zumutbar.

Dürfen wir uns Hoffnungen machen, dass unser Vorhaben nicht scheitert?

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