Kann Schweigepflicht verjähren? Wenn man z.b. vor längerer Zeit z.b. 5 bis 20 Jahren in einen

5 Antworten

An eine Schweigepflicht ist man immer gebunden (sofern man unter die Personengruppen des § 203 StGB fällt), sogar über den Tod des Betroffenen hinaus - die strafrechtliche Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre (§78 (3) Nr. 5).

Wenn dir das wirklich wichtig ist, würde ich eine Rechtsberatungshotline anrufen, die seriös erscheint, ein paar Euro dafür investieren, den Berater um seinen Namen bitten und ihn fragen, ob er mit der Aufzeichnung des Gespräches einverstanden ist. Ist er das, kannst Du relativ sicher sein, daß ein zuverlässiger Rechtsrat, der auch gerichtstauglich ist, dabei herauskommt, wenn Du ihn nach dem jeweiligen Gesetz fragst. Nur die sind allgemeinverbindlich. Kommentare nur, wenn sie sich mit Gesetzen decken. Also ist es einfacher, gleich nach dem Gesetz zu fragen, und sich das ggf. einfach verständlich erklären zu lassen mit der wunderbaren Ma§gabe im Hinterkopf, und daß Juristen Gesetze zweckorientiert anzuwenden haben, daß sich der Zweck immer mit dem Zweck des gesamten Regelwerkes decken muß: GERECHTIGKEIT!

Wenn Du nicht glaubst, daß es nur um Gerechtigkeit geht, weil Juristen oft nur noch Recht anbieten, wenn überhaupt, liest Du einfach mal die Neujahrsansprache der im Augenblick noch amtierenden Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheuse-Schnarrenberger. (Computer nach "Gerechtigkeit" suchen lassen. Nach dem 3. Fund wird's interessant ...)

Nimmst Du das ernst, was Hunz, Kunz & Co. meinen, werden dir irgendwann zwei Juristen mit drei Meinungen den Rest geben. Ein bißchen "Pimp Your Right!" sollte heute jede r d'rauf haben, damit wir endlich mehr "Demokratie von unten" bekommen, von der rechten Basis, um die es geht ... ;-)

Viel Spa§ und schöne Grüße Traktor

Ich bin zwar kein Jurist, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß sich die Schweigepflicht nicht verjähren kann. Sonst bräuchte man ja überhaupt keine Schweigepflicht, wenn man nicht sicher sein kann, daß das irgendwann auch ungestraft rumerzählt werden darf.

Wenn es sich um strafbare Handlungen geht, sollte man das schon sagen, wenn es um private Dinge geht, eher schweigen

Bei der Frage geht es vor allem um das ehemaligen Verhältnis Patienten und Pfleger.

Soweit ich weiß, endet die Schweigepflicht nie, und wenn dann erst mit dem Tod der Person um die es geht. Warum änderst du nicht einfach die Namen oder benutzt garkeine Namen bei der Erzählung?

Bei dieser Frage geht es nicht um mich sondern um eine Quatschtante die mal im sozialen Bereich tätig war.

@topfelchen

WAR? Heisst das sie arbeitet dort nicht mehr? Privat darf sie eigentlich erzählen was sie will. Nur sollte es ihr der ANSTAND verbieten dann über private Dinge von ehemaligen Patienten zu reden.

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