Kann man offiziell in ein polizeiliches Führungszeugnis schauen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein. In fremde gucken? Gibt es nicht. Wozu denn auch.

Einige Ämter oder Arbeitgeber verlangen ein Führungszeugnis vor Einstellungen. Beispielsweise musste ich eines vorlegen, als ich an einer Schule arbeiten wollte. Auch Apotheken verlangen eines. Aber man kann nur für sich selbst eines beantragen.

Die meisten Gerichte fordern bei Strafsachen automatisch ein Führungszeugniss ein. In einem Sorgrechtstreit ist ein Führungszeugniss normalerweise nicht notwendig. Das kostet dem Staat unnötig Geld. Das einzige was du vom Gericht verlangen könntest, wäre das sich mal jemand vom Jungendamt die Kinder und auch die Verhältnisse anschauen sollte. Am besten ist es, mal mit einem Anwalt darüber zu reden. Er kann dir bestimmt bessere und auch hilfsreichere Tipps geben.

Soweit ich weiss kannst du nur in dein eigenes schauen , sofern du eins beantragt hast . Der Einzige der da noch rein schauen kann wäre dein Arbeitgeben denn für den brauchst eins , wenn überhaupt

Du als Privatperson kannst nicht einfach so in fremde Führungszeugnisse gucken, da diese dem Datenschutz unterliegen. Behörden jedoch können diese einsehen, sofern es einen Anlass gibt.

Wenn es um Kinder geht, sind polizeiliche Führungszeugnisse wohl nur als "Beweis" anzusehen, sofern die Eintragungen hierin auch einschlägig sind, also irgendetwas mit Kindeswohlgefährdung im Weitesten Sinne zu tun haben.

Es hat mit Kindeswohlgefährdung zu tun und geht ums Sorgerecht. Vielleicht kann man ja bei Gericht verlangen, dass vor der Verhandlung ein eingeholt wird?

Du kannst über die Gemeindeverwaltung das Führungszeugnis für 13 Euro anfordern, dann hast Du es nach ein paar Tagen im Briefkasten.
Ich muss es jährlich anfordern, weil es der Arbeitgeber verlangt
Einsicht in Führungszeugnisse anderer Personen bekommst Du nicht und das ist auch gut so

Was hast du für ein AG

@dirk1965

Einen, der darauf aufgrund bestehender Gesetze darauf bestehen muss, dass seine Mitarbeiter nicht vorbestraft sind

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