Kann man offiziell in ein polizeiliches Führungszeugnis schauen?

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Nein. In fremde gucken? Gibt es nicht. Wozu denn auch.

Einige Ämter oder Arbeitgeber verlangen ein Führungszeugnis vor Einstellungen. Beispielsweise musste ich eines vorlegen, als ich an einer Schule arbeiten wollte. Auch Apotheken verlangen eines. Aber man kann nur für sich selbst eines beantragen.

Die meisten Gerichte fordern bei Strafsachen automatisch ein Führungszeugniss ein. In einem Sorgrechtstreit ist ein Führungszeugniss normalerweise nicht notwendig. Das kostet dem Staat unnötig Geld. Das einzige was du vom Gericht verlangen könntest, wäre das sich mal jemand vom Jungendamt die Kinder und auch die Verhältnisse anschauen sollte. Am besten ist es, mal mit einem Anwalt darüber zu reden. Er kann dir bestimmt bessere und auch hilfsreichere Tipps geben.

Du als Privatperson kannst nicht einfach so in fremde Führungszeugnisse gucken, da diese dem Datenschutz unterliegen. Behörden jedoch können diese einsehen, sofern es einen Anlass gibt.

Wenn es um Kinder geht, sind polizeiliche Führungszeugnisse wohl nur als "Beweis" anzusehen, sofern die Eintragungen hierin auch einschlägig sind, also irgendetwas mit Kindeswohlgefährdung im Weitesten Sinne zu tun haben.

Es hat mit Kindeswohlgefährdung zu tun und geht ums Sorgerecht. Vielleicht kann man ja bei Gericht verlangen, dass vor der Verhandlung ein eingeholt wird?

wenn du AG bist liegen sie dir vor,und es gilt Schweigepflicht,dein eigens sowieso,andere bekommst du HIEMALS zu sehen,was richtig ist!!Selbstjustiz kann verherende Folgen für Andere haben!!!

schau mal in Dein Postfach

Wenn es um deins geht, ist das kein Problem. Wenn ein anderes ist, eher ja! Das kann nur der Staatsanwalt o.ä.

Kann ich meinen Führerschein trotzdem weitermachen?

Ich bin fast 19 Jahre alt und komme aus Hessen. Ich habe den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis (Also den Antrag mit Nachweis für Erste-Hilfe-Kurs, Sehtest und das Passbild, damit ich für die Theorie-Prüfung für den Führerschein Klasse "B" zugelassen werde) Mitte April bei der Fahrerlaubnis-Behörde in meinem Landkreis abgegeben (Bei uns dauert die Bearbeitung dieser ca. 4-8 Wochen). Nun wurde ich ende April leider mit einem kleinen Joint bei einer Polizeikontrolle von einem Kriminalpolizisten erwischt (nur beim Besitzen, nicht beim Rauchen) und bekomme daher auch eine Anzeige wegen dem Besitz von Cannabis, welche aber fallengelassen wird, da ich vorher noch nie etwas mit der Polizei zutun hatte. Nun hat die Fahrerlaubnis-Behörde davon wohl etwas mitbekommen bekommen und hat mir ein Schreiben gesendet, wo steht, dass sich die Bearbeitung meines Antrages verzögert und dass diese erst fortgesetzt wird, wenn ich der Fahrerlaubnis-Behörde ein polizeiliches Führungszeugnis der Belegart "O" vorgewiesen habe. Um dieses Führungszeugnis zu beantragen habe ich Zeit bis zum 12.07.2019. Was steht in diesem Führungszeugnis dann drin?

Ich habe am 08.05.2019 komplett aufgehört mit dem Kiffen, vorher habe ich das so ungefähr 2-3 Jahre lang relativ häufig gemacht, mal mehr, mal weniger. Anfangs relativ selten, die letzten 2 Jahre dann doch meistens mehrmals in der Woche. Was wird passieren, wenn ich das Führungszeugnis beantragt habe? Dieses wird ja direkt an die Fahrerlaubnis-Behörde gesendet.. Muss ich eine Urinprobe abgeben? Oder bin ich erstmal sofort gesperrt für den Führerschein? Wie viel THC darf in meinem Urin noch vorhanden sein? Was, wenn diese Probe dann negativ getestet, was wenn sie positiv getestet wird? Ich zerbreche mir darüber echt den Kopf.. der Führerschein war echt immer mein größter Traum und diesen habe ich mir jetzt vielleicht wegen so einer Dummheit vermasselt.. Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen? Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe und bitte keine Kommentare wie "selbst schuld!", Ich weiß, dass das meine eigene Schuld war und einen Joint fass ich auch nie wieder an.

MfG

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