Kann der gerichtsvollzieher bei verschulden der Eltern die gegenstände der kinder pfänden?

5 Antworten

Nein um nichts auf der welt können die sachen eines 16-18 jährigen gepfändet werden nur das was den eltern gehört. Bei einem 18 jährigen hundertpro nicht, weil er volljährig ist und keine Aufsichtspflicht der Eltern mehr besteht.

Er muss beweisen, dass er auf seinen Namen die Geräte gekauft hat oder wenn sie Geschenke sind, z. Bsp. der Eltern, Großeltern, etc., sich von ihnen am Geschenkstag eine Bestätigung geben lassen, schließlich sind das Geräte, die alle über Rechnung mit Warenangabe und Garanite laufen, und wo meist der Name angegeben wird. Wenn nicht wird's schwieriger, wenn kein weiteres Gerät der Art in der elterlichen Wohnung vorhanden ist, und es als elterliches Gut bzw. Algemeingut (alle benützen die Geräte) angesehen wird, denn da kann man schwer das Gerät/diese Geräte als Geschenk(e) an Sohn oder Tochter angeben.

Kindersachen - Spielzeug, Gewand, auch Kinderhandys, Kindercomputer, usw. -, auch die Sachen Jugendlicher, wie Skiers, Scaters, Tennisausrüstung, Handys, Fotoapparat, usw., können nicht so ohne weiteres gepfändet werden, sind ja meist Geschenke von den Eltern, Großeltern oder anderen. Und sie sind damit Eigentum des Kindes, der Kinder. Es gibt in Österreich keine Sippenhaftung mehr.

Das denke ich auf Grund meines Berufslebens in dem ich mit Pfädungen bei Kunden zu tun hatte.

Vergessen: Wenn der Gerichtsvollzieher trotzdem pfändet, weil die Beweise nicht genug waren, dann kann man beim zuständigen Vollzugsgericht bzw. beim Versteigerungsamt Einspruch erheben und die Sachen werden ausgesondert.

wenn der "junge Mann" die Anschaffungsnachweise, ggf. auch entsprechende Zahlungsnachweise dazu erbringt, wird der GV von einer Pfändung dieser Gegenstände sicher Abstand nehmen

Was dem Kind gehört kann nicht gepfändet werden, nur die Sachen die auch deinen Eltern gehören.

Der Gerichtsvollzieher DARF eigentlich nur Sachen pfänden, die den Eltern gehören. Aber woher soll der Gerichtsvollzieher wissen, was ihnen gehört und was nicht? Die Gläubiger haben ja wohl ein berechtigtes Interesse daran, dass Schuldner nicht einfach ihr Hab und Gut in einem Nachbarzimmer abstellen oder ihren Kindern "übergeben" und damit dem Gerichtsvollzieher den Zugriff verweigern. Deshalb WIRD der Gerichtsvollzieher im Zweifel auch Gegenstände pfänden, von denen er vermutet, dass sie den Eltern gehören und von diesen dem Sohn nur überlassen werden.

Dagegen KANN/MUSS sich der wahre Eigentümer wehren, indem die korrekten Eigentumsverhältnisse nachgewiesen werden, notfalls im Wege einer Klage. Meistens reichen aber Kaufbelege und Zahlungsnachweise (vom eigenen Konto) gegenüber dem Gerichtsvollzieher aus. Der hat ja keine große Lust, sich lange mit der Sache herumstreigen zu müssen.

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