Hundehaltung trotz Verbot, kann Eigentümer gekündigt werden?

5 Antworten

Sofern die Teilungserklärung keine Beschränkung für die Miteigentümer enthält, dort keine Hunde halten zu dürfen, wäre ein solcher mehrheitlich gefaßter Beschluiß, dem sich der Betroffene ja hoffentlich nicht angeschlossen hat, innerhalb der dafür vorgesehen Frist vor dem zuständigen Amtsgericht mit Erfolg anfechtbar und danach nichtig!

Ein solcher Beschluß würde jeden Eigentümer in der Nutzung seines Eigentums unangemssen beschränken.

Der entsprechende Sachverhalt ist sorgfälltig zu prüfen und evtl. über eine schriftliche Mahnung, einen Anwalt oder auch eine Klage dem Hundebesitzer vorzulegen. So aus dem Bauch heraus über Konsequenzen zu schreiben, macht keinen Sinn und bringt Dich nicht weiter.

Und wer muss den Anwalt bezahlen? Vermutlich die Hausgemeinschaft oder? Was ist, wenn sich nicht jeder an den Anwaltskosten beteiligen will? Und was ist, wenn der Vermieter dem Mieter nicht darauf hingewiesen hat, dass Hundehaltung verboten ist, sondern dies erlaubt hat?

wer weiß ob der Beschluss überhaupt gerichtlich bestätigt würde. Es müsste schon näher deklariert werden, welche Hunde aus welchen Gründen. Was für Konsequenzen: Klage auf Beseitigung. ABer ob ihr damit durchkommt.

Im schlimmsten Fall kann die Eigentümergemeinschaft beschließen das der Eigentümer seine Wohnung verkaufen muß.Problem ist:Eigentümer beschließen selber ob die Hausordnung überhaupt für Eigentümer gültig ist. Gruß Ralf

hätte denn dieser Beschluss überhaupt Beschlusskompetenz?? Und wenn ja bezweifle ich das das gerichtlich durchgeht. Meiner Meinung nach ist der Grund viel zu gering. Es handelt sich hier um Eigentümerrechte.

@Tabaluga1961

Das wird vor Gericht wohl keinen Bestand haben,da Eigentümer selbst regeln durch Beschluss.Es kommt also auf die Durchsetzung des Beschlusses der Eigentümergemeinschaft an.Und das regelt die Eigentümergemeinschaft (notfalls)durch Gerichtsbeschluss. Gruß Ralf

Nein, natürlich nicht. Zudem ist zu befürchten,daß dieser Beschluss gar nicht ordnungsgemäss ist bzw. angefochten werden kann. Was ein ET darf oder nicht darf, wurde in der TE vereinbart und jetzt anderslautende Beschlüsse fassen, wird meist von den Gerichten nicht hingenommen. Viel Glück und beachte ggf. die Beschlussanfechtungsfristen.

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