Gibt es Sozialhilfe in den USA?

5 Antworten

Verhungern muß da niemand. Ich kenne Länder da wird grausamer mit den Menschen umgegangen. Ich beobachte das momentan tagtäglich. Außerdem ist Barak Obama auf einem guten Weg.

Ja-ja, träum weiter vom guten Obama! Der Friedensnobelpreisträger.....

@Barmalej22

Der hat sich im haus geirrt.

Es gibt die Fürsorge, auch unbegrenzt.

Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt schlug Präsident Franklin D. Roosevelt 1932 dem Kongress ein Programm zur Neubelebung der Wirtschaft und eine Gesetzesreform vor. Bei den meisten Programmen handelte es sich um zeitlich begrenzte Hilfsmaßnahmen, doch eines der Programme - die Sozialversicherung (Social Security) - wurde zu einer amerikanischen Institution.Hilfsbedürftige Amerikaner können sich aber nicht nur beim Staat sondern auch bei anderen Stellen um Unterstützung bemühen. Es gibt ein breites Spektrum an privaten Wohlfahrtsverbänden und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen. Ehrenamtliches Engagement, vor allem unter Pensionären, nimmt in den USA immer weiter zu. Es wird geschätzt, dass fast 50 Prozent aller Amerikaner über 18 Jahre eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, und fast 75 Prozent aller Haushalte Geld für wohltätige Zwecke spenden.

Quelle: http://usa.usembassy.de/gesellschaft-socialsecurity.htm

Da liegt wohl ein Uebersetzungsfehler vor. "Social Security" ist nicht mit Hartz 4 vergleichbar, sondern das ist die staatliche Rentenversicherung. Das hat mit Sozialhilfe, wie man sie aus Deutschland kennt, nichts zu tun.

@Urbanessa

Ah, okay danke für die Infos. Ich werde das auch mal dieser Seite mitteilen. Viele Grüße!

Das Welfare Programm wurde durch Lyndon B. Johnson's Great Society auf den Weg geschickt. FDR's New Deal war mehr ein Programm zur Belebung der Wirtschaft und ein Beschäftigungsprogramm. LG

Nein, Sozialhilfe im deutschen Sinne gibt es in den USA nicht. Die hier von mehreren Usern zitierte "Social Security" hat nichts mit Sozialhilfe zu tun - "Social Security" ist die staatliche Rentenversicherung, in die jeder Berufstaetige einzahlt.

Fuer Beduerftige gibt es auf Antrag zwar Essensmarken ("Food Stamps"), u.U. Wohngeld fuer Sozialwohnungen und kostenlose Notfallbehandlungen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen , aber im Wesentlichen sind Beduerftige auf sich selber gestellt und auf die Unterstuetzung von karitativen Organisationen angewiesen, die sich wiederum aus Spenden finanzieren und stark auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen sind.

Ich helfe hier beispielsweise ehrenamtlich in einer Suppenkueche und Kleiderkammer fuer Obdachlose aus, die von einer kleinen Kirchengemeinde betrieben wird. Ausser dem Pastor sind alle Mitarbeiter hier Freiwillige, und alle Zutaten und alle Kleider kommen aus Spenden.

Natürlich gibt es sowas, allerdings sieht es anders aus. Es gibt z.B. Wohngebiete, wo Menschen mit keinem eigenen Einkommen, und die nicht viel zum leben haben wohnen können, es gibt sog. Foodstamps, wo sie Lebensmittel mit einkaufen können usw.

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