Fassaden streichen ohne Meistertitel

2 Antworten

Nicht alles was man hört stimmt auch immer. So verhält es sich auch in deinem Fall. Du müsstest dann schon ein Kunstgewerbe anmelden. So isses aber faktisch so, dass du Maler bist. Nicht wie Picasso, sondern wie ein ganz stink normaler Maler, der Wände tapiziert und / oder anstreicht.

Für Hausfassaden bedarf es auch aus rechtsschutzgründen einen Meistertitel. Ist also nicht empfehlenswert das Gesetz zu umgehen für ein Einzelunternehmen.

Was du machen kannst ist, einen Malermeister einzustellen. Dann beschäftigt dein Betrieb einen Malermeister und damit ist es deinem Betrieb erlaubt auch Fassaden zu streichen.

Es gibt die Möglichkeit das du einen Meister in Teilzeit einstellst, dem bezahlst du dann 400 oder 500 Euro im Monat. Der kann dich dann auch beraten bezüglich des Anstrichaufbaus, es reicht nämlich nicht nur bunte Farbe an eine Fassade zu kleistern, sie sollte auch der Witterung standhalten. Eine andere Möglichkeit ist das du mit einem Altgesellen zusammenarbeitest der sein Unternehmen gemäß der Altgesellenregelung angemeldet hat, der braucht keinen Meistertitel um sämtliche Malerarbeiten auszuführen.

Wer muss in diesem Fall die Feuerwehr bezahlen? Oder sind rechtliche Schritte möglich?

Meine Frage bezieht sich auf einen Nachbarschaftskrieg der sich in meinem Haus abspielt. Ein Nachbar der sich von einer anderen rauchenden Nachbarin olfaktorisch belästig fühlt, möchte scheinbar auf den Geruch im Hausflur hinweisen indem er nun einen dritten Rauchmelder direkt über der Eingangstür installiert hat (3 Stück in einer Wohnung von 25 qm und 2 Räumen / Wohnraum + Bad).

Mir ist das Modell und Art des Melders nicht bekannt, allerdings schlägt das Teil an der Tür 5 mal täglich aus und Reden kann man mit dem Herrn nicht. Ich hab ihn eben freundlich gebeten das Gerät doch zu deinstallieren, da ich mich nun von ihm belästigt fühle und es alle im Haus betrifft. Das Helle fiepen ist überall zu Hören. Da ich selbst durch den Flur bin um ihn das zu fragen, ist mir bewusst das es nirgends nach Rauch roch und er ihn wohl selbst des öfteren Aktiviert. Die besagte Nachbarin war wohl auch gerade mit ihrem Lover im Bett und hat also definitiv auch nicht geraucht (habe zuerst bei ihr geklopft um zu fragen ob das Geräusch aus ihrer Wohnung stammt.)

Da der Mann sich äußert Kindlich und unkooperativ verhält, frage ich euch nun:
Gibt es eine Rechtliche Grundlage ihn dazu zu bringen die überflüssigen und ständig aktiven (seit 3 Wochen mehrfach täglich) Rauchmelder zu deaktivieren?

Und falls das nicht möglich ist: Wer müsse im Fall einer anrückenden Feuerwehr, die Ausfahrt bezahlen, wenn kein Feuer anzutreffen ist? Der "besorgte" Anrufer, oder die Person die den Alarm ständig auslöst?

Ich habe diesbezüglich schon bei unserer Freiwilligen Feuerwehr angerufen und konnte leider dort keine Auskunft dazu bekommen können, da der Mann es nicht wusste, will aber auch nicht die Notrufnummer für so einen Blödsinn belegen.

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