Dürfen Kinder - auch wenn nur aus Spaß - schießen?

5 Antworten

ich denke mal, unter Aufsicht von Eltern geht das auf dem Jahrmarkt in Ordnung. Mein Sohn (wird 8)durfte im Urlaub auch mal auf dem Rummel schießen. Schlimmer wärs, wenn eine Waffe im Haus wäre und das Kind ständig schießen darf. Aber einmal im Jahr finde ich nicht kritisch. Ich lehne auch Gewalt ab. Ist Ansichtssache. Ich finds schlimmer, wenn die Kinder den ganzen Tag vor der Flimmerkiste sitzen und gewalthaltige Filme ala Powerrangers oder Cobra 911 ansehen, das verleitet mehr zu Gewalt.

Nein, auch auf auf dem Jahrmarkt gilt das deutsche Waffenrecht und das sieht nunaml die Altersgrenze von 12 Jahren ohne Ausnahme vor. Erwachsene, die einem jüngeren Kind den Zugang zu einer Waffe ermöglichen machen sich strafbar.

@firstguardian

... war im Ausland. :-) Ausserdem so ein komisches "Licht-Gewehr"

Der Schießsport mit einem guten Trainer hat nichts mit Gewalt zu tun. Die Kinder (allerdings frühestens mit 10/12 Jahren) werden dort in Konzentration und Disziplin trainiert. Und sie lernen Körperbeherrschung. 7 Jahre ist aber schon deswegen zu früh, weil ein Gewehr noch zu schwer ist.

  • richtig ist ab 12 Jahren!
@firstguardian

Ich (14) bin seit 4 Jahren selbst Sportschützin und durfte anfangen, weil ich im Landratsamt eine Sondergenehmigung beantragt habe. Dann ist dagegen nichts einzuwenden. Mein bester Freund (12) hat, durch eine ärztliche Bescheinigung bereits mit 8 Jahren mit dem Luftgewehrschiessen im Verein angefangen. Es ist alles nur eine reine Ansichtssache.

Man muss dem Kind halt vermitteln, dass das ein Sport ist und nichts mit Gewalt zu tun haben soll. Das man gegen Gewalt ist, dass man deshalb aber trotzdem mit Gewehren schießen kann, als Sport eben. Regelmäßig im Schützenverein ist das sicherlich erst ab 12 Jahren geeignet, aber mal einmal auf einer Kirmes finde ich jetzt nicht schlimm. Du sagst, sie kam strahlend an, dann gönn ihr doch dieses außergewöhnliche Erlebnis. Hab ich mit meinem damals 6jährigen Sohn auch gemacht und der kleine (damals 4) durfte, weil er eben dabei war, auch mal. In dem Alter interessieren sie sich für sowas und Verbote helfen da nicht, aber Regeln und die Verbindung zum Sport. Meine beiden waren stolz wie Oskar und ich glaube nicht dass es ihnen in Ihrer Entwicklung geschadet oder ihre Beziehung zu Waffen irgendwie negativ beeinflusst hat. Ich muss auch dazu sagen, dass mich diese Affinität meiner Jungs zu Waffen allgemein auch manchmal nervt und ich das nicht toll finde. Aber man macht eh nichts dagegen und wenn man ihnen so eine Freude damit machen kann. Die Frage ist, wie man es vermittelt. Raten würde ich Dir, das abzuhaken. Ändern kannst Du es eh nicht mehr und selbst WENN der Vater das jetzt öfter machen sollte, glaube ich nicht dass Deine Töchter zu gewalttätigen Jugendlichen werden dadurch. Sollte der Vater ihr Interesse durch diese Aktion geweckt haben, dann werden sie es mit Deiner Lenkung allerhöchstens aus sportlicher Sicht ausleben, oder? Und natürlich kannst Du auch mit Deinen Mädels darüber reden und ihnen Deine negativen Gefühle bezüglich Waffen erklären. Das werden sie auch verstehen. So können sie was draus lernen.

Ich finde das nicht schlimm. Die waren doch wahrscheinlich nur an einer Schießbude auf einer Kirmes. Schlimmer wäre es gewesen, wenn er mit den Mädels auf so einem Paintball-Platz gewesen wäre. Laß den Mädchen doch ihren Spaß.

Väter gehen mit ihren Kindern anders um. Das brauchen Kinder aber.

naja, ich finde es auch toll, mit waffen zu schießen.es sollte nur keine überhand nehmen. solange man weiß, dass man menschen mit waffen umbringen kann, ist es noch ok.Ich selber fand es immer doof, wenn meine mum mir nicht erlaubt hat, mit waffen zu schießen, aber jetzt kann ich sie verstehen.Man sollte kindern waffen immer vorenthalten, und sie so lange warten lassen, wie nur möglich. Jungs kaufen sich sowieso im jugendlichen alter soft-airs usw. als eltern würde ich das aber nicht unterstützen,da es gewalt fördert.

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