Doppel-Lieferung - ab wann Eigentum?

8 Antworten

Hatte ich auch schon mal, mit einer Armbanduhr von Q....., die habe ich bestellt, bezahlt und auch erhalten. Zwei Tage später kam nochmal das gleiche, da niemand etwas quittiert hat (lag im Briefkasten), habe ich das Teil behalten.

Da kannst Du ja jetzt stolz auf Dich sein.Ich hoffe Du schläfst noch ruhig.

@krauthexe

Nach über 15 Jahren, JA. Und wie du siehst, es gibt den Q.... Versand noch immer! Was kann ich für deren Blödheit, soll ich noch zur Post marschieren, nur weil die ihre Logistik nicht im Griff hatten?

@Questor

Questor, Du hast Recht! Ich glaub, bei mir wars auch der Quelle-Versand. Jetzt hat es schon für ZWEI Uhren keine Knete bekommen und is immer noch net bankrott!!

Jetzt mal halblang, bevor Ihr dem The unforgiven alles mögliche Schlechte unterstellt. Ich hatte 1997 den Fall, daß ich unaufgefordert eine Adidas-Uhr von einem Versandhaus erhielt. Die sendung ging an eine weibl. Person in meinem Haushalt, die nicht existiert. Nach mehreren Mahnungen und auch der (leeren) Drohung mit Inkasso-Unternehmen bequemte ich mich mal dazu, dem Versender mitzuteilen, daß ich (anderer Vorname!) die Ware (NW: 129 DM) nicht bestellt hätte und wenn sie Lust hätten, könnten Sie die ware bei mir abholen. Es kam dann nix mehr. Anscheinend war es ihnen zu aufwändig nochmals nachzuhaken. Die Uhr is heute noch ovp bei mir undich werde sie sicher irgendwann mal in ebay anbieten. Kommentare von den Juristen unter Euch sind erwünscht - aber ich denke, daß ich richtig gehandelt habe. Wenn Du allerdings noch WEITERE Geschäfte mit denen machen willst, dann wäre Ehrlichkeit schon angesagt; allerdings sollten die dann wenigstens die Portokosten übernehmen.

Dann schon mal Danke für Eure Antworten.

In der Ecke lag ich also doch richtig.

Ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt... abzocke etc.

Im Leben bekommt man heute nichts geschenkt... und man wird sooft selber im Leben abgezockt...

Ich werde dort anrufen und wenn von denen da nichts passiert - behalte ich das Teil einfach.

Und wenn ich wirklich es so asi abziehen würde, dann könnte ich behaupten telefonischen Kontakt gehabt zu haben (was ich seit dem auch mehrfach hatte) und das man mir gesagt hat man würde sich drum kümmern...

Ich bin eigentlich viel zu ehrlich für sowas...

Aber hier sehe ich vielmehr die Chance das denen das nicht auffällt...

Lieber TheUnforgiven,

bitte achte doch in Zukunft darauf Dich per Kommentar (Klick auf den Link "Antwort kommentieren") auf die betreffenden Antworten zu bedanken.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support

du musst solche ware, ungeöffnet zur abholung bereithalten.

und zwar mindestens 2 jahre lang, gerechnet ab 1.januar 2008.

ende 2010 wäre der fall verjährt, aber bis dahin geht die sache nicht automatisch in dein eigentum über.

von ehrlichkeit deinerseits will ich mal lieber gar nicht sprechen.

Von Anfang 2008 bis Ende 2010 wären aber 3 Jahre...was stimmt denn nun?

@Lola60

lola, ich dussel, natürlich wollte ich 2009 schreiben :o))

@xyungeloest

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung :-))

Wenn Dir irgendeine Firma irgendetwas unaufgefordert liefert, kannst Du es nach aktuellem Recht eigentlich wegwerfen. Nun scheint aber hier ein Irrtum seitens des Lieferanten vorzuliegen, wo Du tatsächlich etwas bestellt hast. Da sieht es nach meiner Meinung schon anders aus. Du hast einen Kaufvertrag mit dem Lieferanten und in beiden Fällen die Lieferung angenommen und quittiert. Wenn es bemerkt wird, könnte man annehmen, dass Du tatsächlich beide Produkte haben möchtest und den Kaufpreis nachbelasten. Ich würde es darauf nicht ankommen lassen. Wahrscheinlich könnte man die Bezahlung bis zur Verjährungsfrist einer Rechnung (2 oder 3 Jahre) fordern.

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