Darf mir mein Chef RedBull verbieten?

11 Antworten

Du bist verpflichtet, alles zu tun, dass du deinen Job vernünftig ausführen kannst.

Wenn - wie der Vorgesetzte meint - du aufgrund des Getränks nicht richtig schlafen kannst und dann nicht fit zur Arbeit bist und immer mehr davon trinken muss, um arbeiten zu können - dann kann er dir das verbieten! - Das ist auch unter dem Aspekt deiner Gesundheit durchaus richtig! -

Im Wiederholungsfall kann er dich abmahnen und dir kündigen!

Ich trikne das ja im normalfall nur wenn ich eh schon müde bin um wieder etwas auf den damm zu kommen. die frage ist die wie es Rechtlich aussieht, DARF er mit eine abmahnung erteilen nur weil ich redbull trike, wenn es jeder andere in der firma mit wachsender begeisterung macht? Das geht soweit dass in jedem büro mittlerweile ein kühlschrank steht in dem 30 dosen eisgekühltes redbull in allen varianten stehen.

@PureGame

Ich kann dich vollkommen verstehen, da ist die Verführung eben auch wirklich groß und eigentlich ist es eine Frechheit so einen Kühlschrank da hinzustellen, wenn der Chef eigentlich gegen den Konsum solcher Getränke ist.

Das ist als würde man den Maurern extra einen Getränkeautomaten mit Bier hinstellen, ihnen dann aber ne Verwarnung geben, sollten sie davon trinken.

So doof wie das ist, ist dein Chef aber einfach derjenige, der darüber entscheidet ob du für die Firma eine Bereicherung bist oder nur träge und übermüdet rumstehst. Daher, würde ich es, der Vermeidung der Arbeitslosigkeit wegen, lieber unterlassen.

Lg

Das was du sagst ist Schwachsinn. Ein Chef ist ein Chef, kein Vater oder Gott.

Rechtlich darf er keinen abmahnen, weil er ein normales, nicht verbotenes Getränk trinkt. Das ist keine Droge oder Suchtmittel.

@Lotusbluete25

Natürlich ist es völlig sachlich betrachtet, gar nicht legitim was er macht, aber er darf sehr wohl mit ernstem Ton darauf hinweisen, das es seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Natürlich sind das nur Vermutungen und von daher ist das auch Unsinn. Selbstverständlich ist er der Chef und nicht der Vater, aber vielleicht meint er es als Vorgesetzter auch einfach nur gut. Es ist zwar keine Droge, aber es kann abhängig machen, das ist sehr wohl richtig ! Ich habe sogar schon jemanden gesehen der von Hustenbonbons abhängig war, eine Abhängigkeit kann in nahezu allen Bereichen möglich sein, wenn das auch in etlichen fällen nicht häufig vorkommt.

@WhiteWind

Wenn es abhängig macht müsste er diese Getränke allen verbieten. Wie geschrieben sind diese RB-Dosen im Büro zur Entnahme da.

@User1952

Alkohol macht auch abhängig, sogar sehr stark, wenn sich eine Sucht entwickelt. Ist es deshalb verboten ? Nein ! Ist Rauchen verboten ? Nein !

Es kann sehr wohl abhängig machen, auch wenn es nicht berauscht ! Wobei, eine wachmachende Wirkung, meines erachtens genauso als berauschend, betrachtet werden kann.

Falsch ! Das darf er nicht. Das ist Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Vollkommener Schwachsinn. Nicht nur wegen dem, was Lotusbluete sagt. Der Chef ist kein Arzt. Er lehnt sich verdammt weit aus dem Fenster, wenn er behauptet, dass es daher kommt. Wenn tatsächlich vom Arzt festgestellt werden würde, dass es daher kommt, wäre das etwas anderes. Aber ich würde den Chef darauf hinweisen, dass er doch abwarten solle, was der Arzt sagt.

Habt ihr einen Betriebsrat? Wenn ja, wende dich da einmal hin. Ich würde mich zwar erst mal an die Vorgabe halten (das Zuckerwasser ist eh Schwachsinn) aber noch ist es nicht zur Abmahnung gekommen. Auf jeden Fall ist die Abmahnung einfach nur Quatsch, sollte es wirklich so weit kommen. Trinke lieber einen frisch gepressten O-Saft oder Mineralwasser.

Achja: Ab zum Arzt. Blutuntersuchung machen lassen, ab ins Schlaflabor. Die bekommen schon raus, was los ist. Vielleicht Mangelernährung oder du bekommst schlecht Luft im Schlaf. Gerade zweiteres findet man im Schlaflabor schnell raus. Entweder kriegt man dann eine Atemhilfe für den Schlaf oder es werden andere Maßnahmen getroffen.

@ altermann58:

Im Wiederholungsfall kann er dich abmahnen und dir kündigen!

Das ist im anstehenden Fall ja nun völliger Schwachsinn!

Ich möchte auch "ganz leise Zweifel" anmelden, dass sich der Vorgesetze überhaupt ein Urteil über die Gründe der Schlafprobleme des Fragestellers erlauben kann!!!

Das der Vorgesetzte das "meint", ist ja wohl völlig belanglos!

Jedenfalls gibt es für die Androhung von Abmahnung oder gar Kündigung nicht ansatzweise eine Berechtigung - erst recht nicht (erschwerend) bei einem Ausbildungsverhältnis!

So ein Unfug -ich glaub's ja wohl ... ...

Du schreibst hier einen Unsinn, dass sich die Balken biegen.

Vielen Dank für all die schnellen Antworten. Aber einige haben geschrieben dass er es darf und andere haben geschrieben dass er es nicht darf. Die vermutlich beste lösung wäre einfach nichtmehr nachragen und kein redbull mehr triken. allerdings will ich auch irgendwo meine Rechte als azubi wahrnehmen und will mir nicht verbieten lassen soetwas zu trinken. Also was kann ich jetzt machen? Soll ich es drauf ankommen lassen oder was meint ihr?

RB ist wegen seines hohen Gehalts an Koffein und Taurin tatsächlich gesundheitsschädlicher als Kaffee oder Cola, sofern die in vernünftigen Maßen konsumiert werden (obwohl es auch da bekanntlich totale Junkies gibt). Und da die Wirkung einigen Zeit anhält, könnten Deine Schlafstörungen tatsächlich daher kommen, trink also lieber was anderes und bekämpf Deine Müdigkeitsanfälle tagsüber mit Aktivität, etwa einer Runde um oder durchs Haus, das hilft dann auch des Nachts besser zu schlafen.

P.S. Dein Chef hat schon recht, wenn er diesen Teufelskreis Müdigkeit tagsüber - RB - Schlaflosigkeit nachts - Müdigkeit tagsüber - RB - Schlaflosigkeit nachts etc. durch das Verbot unterbinden will, nur hätte er es besser begründen sollen. Typisch Chef-Denke halt.

Ich denke, das er dir den Konsum nicht verbieten darf, es ist ja kein Alkoholisches Getränk und es berauscht auch sonst nicht irgendwie, zumindest nicht viel mehr als ein starker Kaffee. Von dem her, ist das keine legitime Verwarnung.

Allerdings, hat dein Chef, mit dem was er sagt nicht ganz unrecht, denn wenn deine Schlafprobleme damit zusammenhängen, was er allerdings nicht nachweisen kann, ist es eben für ihn von Interesse das du damit aufhörst und von nun an Wach und klar zur Arbeit kommst. Dein Chef kann das allerdings nicht anhand von einer Vermutung Dingfest machen und bestimmen, das es damit zusammenhängt, dazu hat er keinerlei Recht. Solche Energy Drinks sind aber übrigens saumäßig ungesund, für die Zähne und auch für den Kreislauf. Dazu kommt noch, das es wirklich süchtig macht. Ich habe das bei meiner Ex Freundin live erlebt, die war wirklich davon schon abhängig. Man sollte es mit nichts übertreiben und Schlafprobleme auf die Weise auszugleichen, kann auch nicht das Ziel sein. Da würde ich lieber versuchen, mal früher ins Bett zu gehen oder das bei einem Arzt untersuchen lassen.

Lg

Als Begründung meinte er nur dass das in meinem eigenen interesse ist und meine Schlafstörungen daher kämen.

Dein Chef ist Arzt oder wodurch glaubt er zu dieser Aussage qualifiziert zu sein?

Die Frage ist nun inwieweit ist der Personalleiter berechtigt mir den Konsum von RedBull zu untersagen oder welche Konsequenzen muss ich fürchte falls ich mich nicht an das "Verbot" halte?

Ich glaube hier bewegt man sich auf sehr dünnem Eis. Gegen eine Abmahnung würde ich vorgehen auch gegen eine Bevormundung dessen, was du trinkst oder isst. Jedoch solltest du im Betrieb echt kein Redbull trinken und vielleicht noch einmal den Arzt aufsuchen, was die wirkliche Ursache deiner Schlafstörungen ist.

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