Darf man eine Kündigung verschweigen? (Bewerbung um Ausbildungsplatz)

8 Antworten

Einfach zu erzählen, Du hättest in der Zeit gejobbt, ist nicht sehr sinnvoll, denn wenn Du die "begonnene" Ausbildung verschwiegst. dann dann wäre das ein falscher Lebenslauf und falls das mal rauskäme, dann wäre es ein Grund für eine fristlose Kündigung.

Wenn du die abgebrochene Ausbildung beim neuen Arbeitgeber, bzw Ausbilder verschweigst und es kommt heraus kannst du deswegen fristlos gekündigt werden.

Lass dir von deinem ehemaligem Ausbildungsbetrieb ein gutes Arbeitszeugnis ausstellen und lass dieses dann von einem Anwalt für Arbeitsecht prüfen, damit es auch wirklich gut ist.

Und dann solltest du zu deinem Leben stehen.

Du wirst auch so einen neuen Ausbildungsbetrieb finden, solange du beim Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck machst und den Abbruch der vorherige Ausbildung nicht verschweigst - sondern offen damit umgehst. Du kannst es auch als ein Vorteil für dich nutzen, indem du im Vorstellungsgespräch deutlich machst, dass du die neue Ausbildung auf jeden Fall zu ende bringst und in dieser Hinsicht sehr motiviert bist (vielleicht sogar mehr als jemand, der diese Erfahrung eben nicht gemacht hat).

October

Wenn du die abgebrochene Ausbildung beim neuen Arbeitgeber, bzw Ausbilder verschweigst und es kommt heraus kannst du deswegen fristlos gekündigt werd

Kannst du das auch mit eine Urteil oder Gesetzestext belegen in der Regel ist das Verschwiegen von irgend etwas kein Kündigungsgrund. Es gibt ein paar Sachen die man unaufgefordert dem zukünftigen Arbeitgeber nicht verschwiegen darf, eine Kündigung des Vorherigen Arbeitgeber gehört aber nicht dazu,

@Anton96

Du hast recht, mein Fehler.

(Wobei ich es immer noch nicht für ratsam halte, aber das ist ein anderes Thema)

October

Also es kommt halt immer drauf an wie lange du in diesem Betrieb gearbeitet hast. Wenn es jetzt nur für einen oder höchstens zwei Monate war dann würde ich das im Lebenslauf weglassen. Wenn es eine zu große Lücke im Lebenslauf darstellt, dann solltest du die Ausbildungsstelle doch im Lebenslauf erwähnen. Aber lügen solltest du auf gar keinen Fall. Man muss ja meistens ja so nen Personalbogen ausfüllen und da wird auch meistens verlangt, dass du deine Arbeitgeber von diesem Jahr dann angeben musst und das solltest du dann auch tun. Im Vorstellungsgespräch würde ich da dann nicht wirklich die Ausbildungsstelle erwähnen nur auf nachfrage wenn die Frage auftaucht, was du vorher gemacht hast. Ich selber habe auch in meinem Lebenslauf nicht jede Arbeitsstelle erwähnt, weil diese sehr kurz waren ( nur ne Woche bei insgesamt drei Arbeitgebern) Ich hatte mal ne Chefin gehabt, die mir mal gesagt hatte, das ich auch die eine Abgebrochene Ausbildung auch hätte weg lassen können im Lebenslauf, da sie Lückenhafte Lebensläufe nicht schlimm fand. Wobei das jetzt normalerweise nicht jeder Chef so sieht. Also wenn du das jetzt verschweigen würdest und es käme doch irgendwann raus, was ich nicht glauben würde, dann glaub ich nicht, das er dir dann deswegen kündigen würde, vor allem dann nicht wenn er sehr zufrieden mit deiner Arbeit ist. Wenn er dir deswegen kündigt, dann hat er schon einen Kündigungsgrund gesucht, um dich los zu werden.

Hallo Cipralexa!

Nein, das Verschweigen der Kündigung ist kein Kündigungsgrund. Aber im neuen Arbeitsverhältnis befinden Sie sich wieder in Probe, was bedeutet, dass man Sie dort ebenfalls ohne Angabe von Gründen kündigen kann.

Die AG sind ja nicht ganz blöde, der neue AG fragt mit Sicherheit schon nach, was der Kündigungsgrund war.

Nun, Sie sind in der Ausbildung während der Probezeit ohne Angabe von Gründen gekündigt worden. Das ist das gute Recht eines jeden AG's.

Nur, dass man Ihnen keine Gründe genannt hat, heißt nicht, dass es keine Gründe gibt. Das Gesetz sagt nur, dass man Ihnen keine Gründe nennen muss, dem Personalrat aber sehr wohl. Allerdings ist der PR nicht verpflichtet, Ihnen den Grund zu nennen. Sie sollten also beim PR nachfragen, was der Grund Ihrer Kündigung war.

Bevor Sie sich also mit neuen AG's auseinandersetzen, die womöglich noch die Gründe für Ihre Kündigung mitbekommen, sollten Sie sich um die Kündigung selbst kümmern. Haken Sie das nicht einfach ab. Sie kriegen keinen Fuß mehr auf den Boden, wenn Sie das nicht klären.

Ich erkläre Ihnen, wie es weitergeht: Sie fragen beim PR nach dem Kündigungsgrund. Gibt es dazu auch beim PR keine Angabe, suchen Sie einen Anwalt auf und machen eine Kündigungsschutzklage geltend.

Ist die Antwort "...passte nicht ins Team", können Sie nichts machen. Sie können aber dahingehend beruhigt sein, dass Ihnen ein neuer AG das nicht ankreiden kann.

Ist es irgendeine andere Begründung, ist sie nicht rechtmäßig. Die Kündigung wäre anfechtbar. Während der Probezeit erteilte Kündigungen können nur subjektiv sein, nicht objektiv. Wären sie objektiv, müsste der AG - auch in der Probezeit - sie beweisen können. Z. B. regelmäßiges zu spät kommen anhand der Stechuhr.

Allgemeine Schlechtleistung z. B. ist auch ein objektiver Grund und muss im Einzelfall bewiesen werden. Das kann der AG in der Regel nicht, darum ist auch dieser Grund anfechtbar.

Geben Sie Ihren Ausbildungsplatz also so schnell nicht auf. Sie wollen sich doch nicht Ihre Chancen verbauen.

Gruß Navvie

Nein, ich denke nicht ,dass es ein Problem sein sollte. Wie sollte das denn auch ans Licht kommen? Vielleicht kannst du angeben,dass du zu dir dieser Zeit Aushilfe irgendwo warst. Am besten wäre es wenn du jemanden kennen würdest , der selbständig ist und du seine Firma im Lebenslauf angibst.

die Welt ist kleiner als man denkt.........

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