Darf ich andere vor unseriösen Kunden warnen?

5 Antworten

Solange du es nicht öffentlich, machst kannst du sicherlich deine Erfahrungen mit deinen  Kunden anderen Anbieter mitteilen.

Öffentlich den Kunden am Pranger stellen rate ich ab, denn der kann es als Verleumdung betrachten und du musst dann beweisen, dass deine Behauptung der Wahrheit entspricht. Rate daher ab, es für jeden lesbar zu machen. Die Deutsche Bank und die Kirch-Gruppe stritten sich wegen solchen Aussagen jahrelang vor Gericht.

Über die Kreditwürdigkeit eines Kunden andere (diskret) zu informieren oder um Auskunft zu bitten, ist in der kfm. Welt Normalität.

Unter der Hand kannst Du das natürlich machen, aber nicht so, dass es nachvollziehbar ist. Sonst kann es Dir passieren, dass er Dich wegen Verleumdung verklagt. Dein Text ist sehr geheimnisvoll, da kann man nicht nachvollziehen, um was es eigentlich geht. Wenn es sich um Betrug handelt, kannst Du ihn natürlich anzeigen. lg Lilo

Angezeigt habe ich ihn bereits

Oder mache ich mich da Strafbar?

Nein. Natürlich darfst du mit anderen Firmen über Deine Erfahrungen reden - das ist ja eine Tatsache (die Du aber BEWEISEN können solltest). Sonst steht ganz schnell der Vorwurf der "üblen Nachrede" im Raum.

Trotz Allem ist es günstig, Verschwiegenheit zu vereinbaren, um nicht unnötig Ärger herauf zu beschwören.

Natürlich kannst du deine Erfahrungen weiter geben, solange sie der Wahrheit entspricht

Der Pranger ist schon lange abgeschafft.

Darf die Werkstatt ohne mich zu informieren den Auftrag ändern?

Sehr geehrte Community,

Ich habe folgendes Problem:

Im laufe der letzten Woche ist mein Auto während der Fahrt ausgegangen (weil die Batterie zu schwach war bzw. die Batterie war kaputt). Der ADAC hat das Auto dann in die Werkstatt gebracht und festgestellt, dass die Lichtmaschine kaputt ist (Fehldiagnose).

Daraufhin wurde der Werkstatt der Auftrag erteilt die Lichtmaschine zu prüfen und auszutauschen.

Nach bereits 2 Tagen wurde ich dann von der Werkstatt angerufen und mir wurde gesagt, dass das Auto repariert wurde (am Telefon hieß es, es sei doch nicht die Lichtmaschine kaputt gewesen, sondern nur die Batterie und diese wurde "repariert").

Die Werkstatt hat eigenmächtig den Tausch der Batterie durchgeführt, ohne mit mir Rücksprache zu halten(war nicht der Auftrag). Hätte die Werkstatt mich angerufen und gefragt, ob eine neue Batterie eingebaut werden soll (für 110 € plus Arbeitsaufwand von 27€), hätte ich selbstverständlich abgelehnt und in einer anderen Werkstatt den Tausch vollzogen. In anderen Werkstätten kostet der Tausch einer Batterie mit Arbeitsaufwand zusammen 80€

Ich habe mich jetzt mit der Werkstatt geeinigt, dass ich selbst eine Batterie kaufen werde und die Werkstatt diese einbaut und die Rechnung dementsprechend geändert wird.

Ich wollte mit dieser Frage sicher gehen, ob, wenn die Werkstatt sich wieder querstellt, ich im Recht bin.

Vielen Dank

PS: Es ist mir klar, dass es unterschiedliche Preise für Batterien gibt und auch eine für 110€ zu finden ist. Der Knackpunkt, aus meiner Sicht ist, dass ich nie dem Tausch zugestimmt habe.

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Festpreis vereinbart, Kunde verlangt Geld zurück weil es schneller ging

Hallo, eigentlich sagt der Preis schon alles. Der Kunde hat meinem Bruder (Anfänger Handwerker) zum Festpreis den Auftrag erteilt bestimmte Tätigkeiten auszuführen. Der Auftrag wurde durchgeführt, der Kunde war zufrieden, hat die Arbeiten überprüft und quittiert, Visitenkarte mit Webseiten URL bekommen. Dann hat er das Geld überwiesen und positiv bewertet. Im Nachhinein muss er allerdings wohl die Seite besucht haben und stellte fest, daß die Stundenpreise so und die Anfahrtspreise so sind. Na, jedenfalls hat er dann nachgerechnet und nu behauptet er, daß er Geld für 3 Stunden zurück haben möchte, da die Arbeiten frührer zuende gingen als er sich das vorgestellt hat (und mein Bruder auch). Der Auftrag war eher schwammig beschrieben, der Festpreis durch den Kunden vorgegeben, das Gebot lag nahe an dem Festpreis. Also wenn es um meine Meinung hierzu geht, müsste doch alles klar sein - der Festpreis ist bindend, auch wenn die Arbeiten zum Beispiel 2 Stunden länger gedauert hätten. Nur evtl. Materialkosten müsste man verhandeln. Da aber das Material korrekt berechnet und verwendet wurde und die Arbeiten korrekt durchgeführt wurden, dürfte der Kunde jetzt wohl nicht meckern oder? Wir haben im Netz nach Rat gesucht, aber überall werden nur die Kunden vor den "bösen" Handwerkern beschützt / beraten. Es war nicht zu finden was so ein Handwerker tun sollte und ob er im Recht ist.

Hat wer etwas was zur Klärung beitragen würde? Danke schon mal im Voraus.

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