Darf ein Fahranfänger in Probezeit jedes Auto fahren?

5 Antworten

Auch wenn du es rechtlich gesehen kannst, heißt das nicht, dass du es kannst. Es hilft dir nichts erst dann zu erkennen, dass eine Kurve auf der Autobahn doch zu eng ist, wenn du mit > 250 km/h in sie hineinfährst. Eine halbe Sekunde noch gebremst, eine halbe Sekunde gestorben, und zack das war's.

  1. Du darfst von Anfang an jedes Fahrzeug fahren das deiner Führerscheinklasse entspricht.
  2. Du solltest zum benannten Fahrerkreis gehören. Dieser ist ein Tarifmerkmal und die Versicherung ist berechtigt wenn es auffallen würde, den Mehrbeitrag für bis zu einem Jahr rückwirkend zu verlangen. Schäden muß sie aber entsprechend dem vereinbarten Versicherungsschutz trotzdem zahlen. Die rückwirkende Beitragsanpassung entfällt wenn du im Auftrag eines zum Fahrerkreis gehörenden eine wichtige Besorgung erledigen must oder ihn auf längeren Fahrten vertreten würdest.

Um zusätzlich auf die Antwort dieses Herrn Fuji einzugehen.....

Versicherungen bieten die günstigsten Tarife für 23 bis meist 55 jährige Fahrer. Preisgleich oder gegen geringen Mehrbeitrag werden meistens Fahranfänger mit Teilnahme am begleiteten Fahren tarifiert. Teurer wird es bei vielen Versicherungen für Fahrer die das 55. Lj vollendet haben und schließlich die teuersten Fahrerkreise, Fahranfanger bis zum 23 Lj ohne Teilnahme am begleiteten Fahren.

Bei der Antwort stellen sich mir alle Nackenhaare auf. So falsch die Antwort von Fuji auch ist, deine ist nicht viel besser.

Fahrerkreise-selten so einen Schwachsinn gehört. Möglich, dass das irgendwelche Hinterwäldler-Versicherungen so machen, jedoch gehen die meisten einfach nach den Personen-andere Verträge gibt es auch, sie sind aber deutlich teurer und sehr selten gewählt.

@roboboy
Bei der Antwort stellen sich mir alle Nackenhaare auf. So falsch die Antwort von Fuji auch ist, deine ist nicht viel besser.

Dann leg deine Nackenhaare lieber wieder an

ich kann zu allem was ich geschrieben habe auch die rechtlichen und / oder bedingungesmäßen Grundlagen jedes einzelnen deutschen Versicherers liefern.

Fahrerkreise-selten so einen Schwachsinn gehört

Fahrerkreis ist ein gängiger Begriff den Versicherungen sehr wohl für ihre Tarifmerkmale verwenden... einfach mal googeln. Lass ihn Fahrerkreis, Personenkreis oder wie auch immer heißen, jedenfalls bezeichnet er die Personen die bestimmte Eigenschaften erfüllen. Um hier nicht mehr zu verwirren habe ich bislang nicht alle benannt. Die den Tarif beeinflussen sind, Alter der Fahrer, Teilnahme oder Nichtteilnahme am begleiteten Fahren, Verwandschaftsverhältnis zum Versicherungsnehmer, Halter oder Nichthalter des betreffenden Kfz, Beruf, Berufsstand gemeinsamer Wohnsitz mit Versicherungsnehmer oder Halter und wahrscheinlich noch mehr, der Kreativität der Produktmanager von Kfz Versicherungen sind dabei keine Grenzen gesetz. Jedenfalls stellen diese Eigenschaften Grenzen zwischen den unterschiedlichen Fahrerkreisen dar die daraus resultierend dann wiederum tariflich berücksichtigt werden und ausgehend vom normalen Beitrag Vergünstigungen oder Zuschläge darstellen. Aber wie gesagt, die Kfz Versicherer genießen Tarifautonomie und können ihre Tarife so berechnen wie es ihnen beliebt, dabei ist das was ich beschrieben habe, das gebräuchlichste jedoch nicht zwangsläufig das was jeder Versicherer anwendet. Im Späteren sind die Personen dann noch namentlich zu benennen. Hat nun jemand zb. Zwillingskinder in gleicher oder gemeinsamer Wohn und Berufssituation, hat aber nur eins der Kinder namentlich benannt, dann kann das Zweite ohne namentliche nachmeldung das betreffende Kfz genauso benutzen wie das benannte Kind, ohne das der Versicherungsnehmer sich deshalb zu irgendeiner Zeit diesbezüglich irgendwelchen Konsequenzen ausgesetzt sähe. Was aber keinesfalls daraus resultiert sind unterschiede im Versicherungsschutz, denn der wird nicht führ jede Personengruppe individualisiert sondern versichert einzig und allein das Auto und seine Insassen ausser dem Fahrer selbst und das immer gleich für alle berechtigten Fahrer (berechtigter Fahrer ist der, der vom Eigentümerer oder Besitzer autorisiert wurde das Fahrzeug zu benutzen, es hat nicht mal etwas damit zu tun ob der berechtigte Fahrer über eine entsprechende Fahrerlaubnis verfügt oder nicht). Hat nun eine bisher nicht benannte Person einen Unfall mit Kfz, und gehört zu einer Personengruppe die im Tarif billiger ist als der teuerste Fahrer, dann passiert genau "NiCHTS" Die Versicherung muss den entstandenen Schaden bedingungsgemäß regulieren wie in JEDEM andern Fall auch. Hätte der Unfallfahrer hingegen bei seiner Nennung einen Mehrbeitrag verursacht, dann darf die Versicherung genau diesen Mehrbeitrag rückwirkend bis zu einem Jahr verlangen. Das ändert aber rein garnichts daran das der Schaden von der Versicherung bedingungsgemäß zu regulieren ist.

Den Beweis oder besser die Beweise trete ich gern auf Verlangen an, aber wenn Du mal bei einem der Internetvergleichsportale nach einem Kfz Tarifvergleich suchst und dir villeicht einfaach mal das Bedingungswerk irgendeiner deutschen Kfz versicherung liest und verstehst, wird Dir meine Darstellung oder mindestens große Teile daraus sicher klarer.

Oder besser, alles mal ausdrucken und mitnehmen zu deinem Versicherungsfachmann

Es kommt darauf an, was sie damals für einen Vertrag abgeschlossen haben.

Es kann nur eine Person (Fahrzeughalter bzw versicherungsnehmer) oder auch fremde Pesonen versichert sein.

Wahlweise (oder auch nicht, je nach Versicherung) gibt es eine zusätzliche Klausel für Fahrer unter 25 Jahren ( also fremde Fahrer unter 25)

Je nachdem was gewählt wurde, erhöt sich der Versicherungsbeitrag.

  1. Personen werden in einer Kfz Versicherung überhaupt nicht versichert sondern immer nur das Kfz selbst.
  2. Fahrer ab dem vollendeten 23. Lj bis meistens 55. Lj sind in aller Regel die günstigsten Fahrerkreise. Oft preisgleich mit Fahranfängern die am begleiteten Fahren teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um die gebräuchlichste Tarifierung letztendlich kann jede Versicherung so handhaben wie sie will.
  3. Man meldet auch keinen bestimmten Fahrer sondern legt immer nur die Eigenschaften eines Fahrerkreis fest. Bei mehreren Fahrerkreisn wird immer nur das teuerste Tarifmerkmal angewendet und alle günstigeren Fahrerkreise sind automatisch mit berücksichtigt.
  4. Zusätzliche Klauseln für bestimmte Fahrereigenschaften oder Altersgruppen sind im Versicherungs Vertragsgesetz (VVG) nicht möglich. Solche Eigenschaften können höchstens den Tarifbeitrag beeinflussen nicht aber den Versicherungsschutz.
@RudiRatlos67
  1. Personen werden in einer Kfz Versicherung überhaupt nicht versichert sondern immer nur das Kfz selbst.

Interessant. Deshalb muss man immer Angaben zu den Fahrern machen.... Hast wohl noch nie eine KFZ-Versicherung abgeschlossen, oder?

Fahrer ab dem vollendeten 23. Lj bis meistens 55. Lj sind in aller Regel die günstigsten Fahrerkreise. Oft preisgleich mit Fahranfängern die am begleiteten Fahren teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um die gebräuchlichste Tarifierung letztendlich kann jede Versicherung so handhaben wie sie will.

Was zur Hölle?!

Die Versicherung geht nicht nach Fahrerkreisen sondern nach Schadensfreien Jahren-SF-Klassen.

Heißt: machst du mit 45 deinen Schein und kaufst dir ein Auto musst du genau so viel Blechen wie jemand der mit 17 seinen Schein macht. Warum?

Beide 0 Schadensfreie Jahre-->SF0. (Ja, ich weiß-mit entsprechenden Vergünstigungen irgendwo zwischen SF 1 und SF0).

Man meldet auch keinen bestimmten Fahrer sondern legt immer nur die Eigenschaften eines Fahrerkreis fest.

Wann genau hast du deine letzte Versicherung abgeschlosen-bzw. WO?

Also in Deutschland gibt man normalerweise an, wer den Wagen versichert. Dann, ob er Halter ist, dann, ob auch andere versichert werden sollen. Von ALLEN Fahrern werden immer alle Daten eingezogen. Nur einzelne Fahrer sind versichert, jedenfalls ist es so am günstigsten.

Solche Eigenschaften können höchstens den Tarifbeitrag beeinflussen nicht aber den Versicherungsschutz.

Casus knacksus. Den Versicherungsschutz wirst du nie verlieren-außer vielleicht bei irgendwelchen Billig-Versicherungen.

Jedoch kann dir eine Vertragsstrafe auferlegt werden, wenn du andere als die Versicherten fahren lässt. Dies kann-soweit ich mich recht entsinne-bis zu 5000€ kosten.....

@roboboy

Ich gebe es auf....

Druck einfach den ganzen Sch....s hier aus, gehe zu einem Versicherungsfachmann oder Makler (bitte nicht zu meinen Mitarbeitern) und lass Dir das ganze mal Punkt für Punkt erkklären bevor Du weiter gegen etwas wetterst von dem Du nicht den blassesten Schimmer hast.

Nur noch kurz angemerkt;

neben den Fahrerkreisen beeinflussen noch andere Dinge den Beitrag (nicht den Tarif) einer Kfz Versicherung. Das sind Schadenfreie Jahre (SFR oder SF- Klasse, oder einfach Schadenfreiheitsrabatt), Regionalklassen und Typenklassen, und das auch noch für jeden Versicherungsumfang einzeln bei Haftpflicht- Vollkaso, darüber in Teilkasko das gleiche nur ohne Schadenfreie Jahre

Du könntest auch einen M6 fahren, spielt so gesehen keine Rolle. Nur du solltest nicht mit einem Fahrzeug fahren, wo du nicht versichert bist. Hat dann für dich folgen,sowie für den Halter.

Allgemein : Nur bei Autovermietungen gibt es eigene '' Richtlinen''. Bei Sixt oder ähnlichen dürfest du höchstens einen 1BMW fahren.

Nur du solltest nicht mit einem Fahrzeug fahren, wo du nicht versichert bist.

Dann dürfte niemand ein Auto fahren ausser den mitfahren, und die wären auch nicht mehr versichert sobald sie das Auto selbst fahren

Merke: versichert ist immer nur das Auto selbst und alle Insassen außer dem Fahrer selbst

@RudiRatlos67

Hast ja richtig ahnung.

Mehr als die hälfte haben eine Versicherung, wo nur die Person fahren darf die eingetragen ist.

Du darfst jedes Auto fahren.

Einzige Voraussetzung: Du musst der Versicherung des Fahrzeuges als Fahrer gemeldet sein.

Ältere Versicherungen gehen noch auf die Fahrzeuge-heißt: Das Auto ist versichert, egal wer damit fährt.

Heutige Versicherungen gehen auf Personen/Personenkreise.

LG

Du darfst jedes Auto fahren.

Ne.... Nur für das er die entsprechende Fahrerlaubnis besitzt.

Einzige Voraussetzung: Du musst der Versicherung des Fahrzeuges als Fahrer gemeldet sein.

Nicht ganz, er sollte zum vereinbarten Fahrerkreis gehören, sonst kann die Versicherung nach einem Schaden den fälligen Mehrbeitrag rückwirkend bis zu einem Jahr verlangen, als hätte die betreffende Person zum vereinbarten Fahrerkreis gehört.

Ältere Versicherungen gehen noch auf die Fahrzeuge-heißt: Das Auto ist versichert, egal wer damit fährt.

Daran hat sich nie etwas geändert geändert und solange sich die gesetzlichen Grundlagen sich nicht grundlegend ändern bleibt das auch so.

Heutige Versicherungen gehen auf Personen/Personenkreise.

Es gibt unterschiedliche Fahrerkreise mit unterschiedlichen Tarifbeiträgen und der teuerste gewählte Fahrerkreis bestimmt den Beitrag, alle günstigeren Fahrerkreise sind gleichzeitig inbegriffen.

@RudiRatlos67

Ne.... Nur für das er die entsprechende Fahrerlaubnis besitzt.

Da man das in der Fahrschule lernt und er den Führerschein offensichtlich hat, ging ich davon aus, dass dies selbstverständlich ist.

Ein PKW, umgangssprachlich auch Auto genannt, darf er fahren. LKWs über 3,5 Tonnen jedoch nicht.

Daran hat sich nie etwas geändert geändert und solange sich die gesetzlichen Grundlagen sich nicht grundlegend ändern bleibt das auch so.

Doch. Heutige Tarife sehen nicht mehr vor, dass jeder mit dem Auto fährt. Natürlich wird auch dort der Schaden gezahlt, es kann jedoch zu Regressforderungen aufgrund von Vertragsverletzungen von bis zu 5000€ kommen.

Dies war vor 50 Jahren-selbst vor 20 Jahren noch nicht so. Dort war eigentlich jeder auf das Fahrzeug versichert. Klar, es hat sich Gesetzestechnisch nichts geändert, die Vorgehensweise der Versicherer+die Verträge haben sich sehr wohl geändert.

LG

@roboboy
Doch. Heutige Tarife sehen nicht mehr vor, dass jeder mit dem Auto fährt. Natürlich wird auch dort der Schaden gezahlt, es kann jedoch zu Regressforderungen aufgrund von Vertragsverletzungen von bis zu 5000€ kommen.

Nein, dadurch kann es zu keiner Regressforderung kommen und es steht an keiner Stelle im Vertrag wer mit dem Fahrzeug fahren darf und wer nicht. Einzig der Versicherungsbeitrag ist geringer wenn nur ein 40 jähriger angenommen wird der mit dem Fahrzeug fährt. Eben dieser beitragsvorteil kann auch rückwirkend bis zu einem Jahr verloren gehen.

Dies war vor 50 Jahren-selbst vor 20 Jahren noch nicht so. Dort war eigentlich jeder auf das Fahrzeug versichert.

Das ist nicht richtig, niemand ist auf ein Fahrzeug versichert, früher nicht und heute nicht. einzig und allein das Kfz selbst ist versichert, mit ihm alle Insassen außer dem Fahrer selbst.

Ich suche dir gerne alle entsprechenden gültigen Gesetzestexte dazu raus

@RudiRatlos67

Viel Spaß mit Gesetztestexten-die will ich sehen. Denn wenn es die Gäbe wären plötzlich 90% aller Versicherungsverträge Sittenwiederig.

Kurzum: Bei Falschangaben droht eine Vertragsstrafe (Ergo: Regressforderung).

Diese fallen natürlich von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich aus, jedoch sind nur die Fahrer versichert, die eingetragen sind.

Klar-die Versicherung muss zahlen-dafür gibt es Gesetzestexte-jedoch regelt kein Gesetz, dass die Versicherung keine Vertragsstrafe für deine Falschangaben verhängen darf.

Die Realität sieht so aus:

Vor 50 Jahren wurde ein Fahrzeug versichert. Wer damit fuhr war egal, es waren alle Fahrer immer eingetragen.

Vor~20 Jahren, so grob, wenn ich mich Recht erinnere-wurde es einfach so gehandhabt, dass nur noch die angegebenen Fahrer mit dem Fahrzeug fahren dürfen. Alle anderen sind zwar versichert, man muss jedoch mit Vertragsstrafen aufgrund von Falschangaben rechnen.

Es gibt auch noch Tarife, da darf dann jeder mit dem Auto fahren, die sind meist aber ganz schön teuer.

Also:

Ich will den Gesetzestext sehen, in dem steht, dass eine Vertragsstrafe bei Falschangaben verboten ist (Hint: Das Gesetz gibt es nicht).

@roboboy

Bitte....

Es reicht jetzt langsam.

Es wird allerhöchste Zeit Dir einzugestehen das Du nicht mal einen blassen Schimmer von Versicherungen hast.

Viel Spaß mit Gesetztestexten-die will ich sehen. Denn wenn es die Gäbe wären plötzlich 90% aller Versicherungsverträge Sittenwiederig.

Das sind sie ganz sicher nicht, nur von Dir vollkommen falsch verstanden.

@roboboy
Kurzum: Bei Falschangaben droht eine Vertragsstrafe (Ergo: Regressforderung).
Diese fallen natürlich von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich aus, jedoch sind nur die Fahrer versichert, die eingetragen sind.

hier die Wiederlegung Deiner Aussagen anahand des für alle Versicherungen gültigen Versicherungsvertragsgetz:

§ 19 VVG:

Anzeigepflicht

(1) 1Der Versicherungsnehmer hat bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung die ihm bekannten Gefahrumstände, die für den Entschluss des Versicherers, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat, dem Versicherer anzuzeigen. 2Stellt der Versicherer nach der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers, aber vor Vertragsannahme Fragen im Sinn des Satzes 1, ist der Versicherungsnehmer auch insoweit zur Anzeige verpflichtet.(2) Verletzt der Versicherungsnehmer seine Anzeigepflicht nach Absatz 1, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.

(3) 1Das Rücktrittsrecht des Versicherers ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat. 2In diesem Fall hat der Versicherer das Recht, den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zu kündigen.

(4) Das Rücktrittsrecht des Versicherers wegen grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht und sein Kündigungsrecht nach Absatz 3 Satz 2 sind ausgeschlossen, wenn er den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätte. Die anderen Bedingungen werden auf Verlangen des Versicherers rückwirkend, bei einer vom Versicherungsnehmer nicht zu vertretenden Pflichtverletzung ab der laufenden Versicherungsperiode Vertragsbestandteil.

(5) 1Dem Versicherer stehen die Rechte nach den Absätzen 2 bis 4 nur zu, wenn er den Versicherungsnehmer durch gesonderte Mitteilung in Textform auf die Folgen einer Anzeigepflichtverletzung hingewiesen hat. 2Die Rechte sind ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannte.

(6) 1Erhöht sich im Fall des Absatzes 4 Satz 2 durch eine Vertragsänderung die Prämie um mehr als 10 Prozent oder schließt der Versicherer die Gefahrabsicherung für den nicht angezeigten Umstand aus, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers ohne Einhaltung einer Frist kündigen. 2Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf dieses Recht hinzuweisen.

@RudiRatlos67

Wenn Du das mal genau gelesen hast, stellst du fest, das der Versicherer entweder zurücktreten kann, oder das Risiko tragen muss, von Regress steht da nix und die Kündigung ist nicht möglich da in dem Fall Abs 4 greift

@RudiRatlos67
Vor 50 Jahren wurde ein Fahrzeug versichert. Wer damit fuhr war egal, es waren alle Fahrer immer eingetragen.

Daran hat sich nichts verändert

Dazu liest Du bitte mal den Teil A, A1 bis A5 der vom GDV ausgegebenen Musterbdingingen Kfz die jeder Versicerer wörtlich oder Sinngemäß üernimmt:

https://www.gdv.de/resource/blob/6178/d28c3de7b24b415ad67976ff4c0bf1e5/01-allgemeine-bedingungen-fuer-die-kfz-versicherung--akb-2015--data.pdf

Kurzum: Bei Falschangaben droht eine Vertragsstrafe (Ergo: Regressforderung).

Dazu bitte im gleicehen Dokument den Absatz K4 insbesondere K4.1 bis K4.5 auch da steht nichts von Regress

@RudiRatlos67

Ich werde mich jetzt nicht wieder durch alles durchlesen, ist mir zu blöd-ich weiß nur, wie es Aussieht, durch die Versicherungsgesetze habe ich mich nicht durchgearbeitet.

Aber ich will es mal für dich tun:

Ja, ich lese in Abs. 4 aber was von grob Fahrlässig. Hier reden wir von Vorsätzlichen Pflichtverletzungen-der Fragesteller weiß ganz genau, dass er falsche Angaben gemacht hat-von Fahrlässigkeit keine Spur.

Es steht ganz klar in dem Gesetzestext, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Gegen diese Gesetzliche Vorschrift verstößt er.

In §86 Abs. 2 Satz 3 steht:

Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer.

Nach §19 Abs 1 und §86 muss der Versicherer also keinen Müden Cent zahlen.

§19 Abs 4 schließt jedoch aus, dass der Versicherer hier befreit wird.

Ich lese aber nirgends, dass Regressforderungen/Vertragsstrafen ausgeschlossen werden.

Zu deinem Schönen Dokument.

Lese dir mal K4.4 durch. Da kommen die ominösen 5000€ bei Obliegenheitsverletzung.

Ich hab nochmal im Internet nachgeschaut, dort steht es auch ganz klar-nicht alle Fahrer angegeben-wird teuer (Um es mal kurz und einfach auszudrücken).

Ich weiß nicht, was daran so schwer zu kapieren ist.

Falsche Angaben=Strafzahlung.

Du hast bisher nur gezeigt, dass eine Kündigung oder eine Leistungskürzung ausgeschlossen sind.

@roboboy

Rudiratlos langsam wieder handzahm is :)

Ich werde mich jetzt nicht wieder durch alles durchlesen, ist mir zu blöd-ich weiß nur, wie es Aussieht, durch die Versicherungsgesetze habe ich mich nicht durchgearbeitet.

Verständlich.... ich kenne große Teile zumindest inhaltlich auswendig, muss aber gestehen, dass ich heute selbst eine ganze Weile an der falschen Stelle gesucht habe.

Ich werde mich jetzt nicht wieder durch alles durchlesen, ist mir zu blöd-ich weiß nur, wie es Aussieht, durch die Versicherungsgesetze habe ich mich nicht durchgearbeitet. Es steht ganz klar in dem Gesetzestext, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Gegen diese Gesetzliche Vorschrift verstößt er.

Zunächst mal wichtig zu unterscheiden, dass es hierbei um eine Anzeigepflicht und nicht um eine Obliegenheit geht. (Obliegenheiten ist das was der VN bei bestehenden Verträgen zu tun und zu lassen hat) Daher geht es hier eindeutig um die Dinge die im § 19 VVG stehen. Überigens kann man in diesen Dingen grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz schwerlich unterstellen oder gar nachweisen, steht zwar im Gesetzestext, mir ist aber nicht bekannt das es je angewendet wurde.Über Obliegenheiten müssen wir hier nicht noch zusätzlich reden, deshalb lassen wir §34 /35 / 86 am besten aussen vor.

Ich hab nochmal im Internet nachgeschaut, dort steht es auch ganz klar-nicht alle Fahrer angegeben-wird teuer (Um es mal kurz und einfach auszudrücken).

ganz einfach, halte dich an das woran auch die Versicherungen sich halten und nicht an irgendwelche populistischen Quellen oder schlecht recherchierte Quellen.

Grundlagen für die Versicherer sind VVG und der GDV (gesamtverband Deutscher Versicherer) bei dem so gut wie jede deutsche Versicherung Mitglied ist.

Ich weiß nicht, was daran so schwer zu kapieren ist.Falsche Angaben=Strafzahlung

wie ich schon sagte ist die grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nur schwer nachzuweisen, deshalb belassen es die Versicherer in aller Regel und allen mir bekannten Fällen bei der einfachen Fahrlässigkeit und die sieht eben keine Strafe sondern nur die rückwirkende Beitragsbelastung vor.

Du hast bisher nur gezeigt, dass eine Kündigung oder eine Leistungskürzung ausgeschlossen sind.

Und das nicht irgendeine Person sondern das Auto selbst versichert ist

OK, was noch?

@RudiRatlos67

Zunächst mal wichtig zu unterscheiden, dass es hierbei um eine Anzeigepflicht und nicht um eine Obliegenheit geht.

Meines Wissens nach nicht:

Eine vorvertragliche Obliegenheit ist es, dass wahrheitsgemäße Angaben innerhalb des Versicherungsantrags gegeben werden. Alle Informationen und Auskünfte sollten richtig sein und zudem darf nichts verschwiegen werden.

https://www.bussgeldkatalog.org/obliegenheitsverletzung/

ganz einfach, halte dich an das woran auch die Versicherungen sich halten und nicht an irgendwelche populistischen Quellen oder schlecht recherchierte Quellen.

Nunja, meinen Versicherungsvertrag sehe ich nicht populistisch an, dort steht auch klar drinnen, dass jeder Fahrer zu nennen ist.

Eine falsche Angabe wäre nach meinem Verständnis (Mal Abgesehen von moralisch völlig verwerflich) eine Obliegenheitsverletzung.

Und dies ist so bei jedem den ich kenne. Jedoch liegt hier vielleicht auch der Grund, warum die Versicherung bei uns so Spottbillig ist (nicht aber schlecht, bisher funktionierte immer alles super)-De facto zahle ich nicht mal die hälfte von dem, was das billigste Internet-Angebot ist.

Klar dass dann eventuell auch andere Vertragliche Vorschriften gelten. Weiß die Versicherung aber genau, es fahren nur 3 Leute mit dem Fahrzeug-niemand davon hat jemals Ansprüche gestellt bzw. sind Unfallfrei unterwegs-gehen solche Rabatte natürlich viel eher.

wie ich schon sagte ist die grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nur schwer nachzuweisen

Natürlich ist das schwer nachzuweisen-deshalb muss die Versicherung das nicht:

Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung der Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer.

Die Beweislast ist umgekehrt. Kein Wunder, niemand kann mir erzählen, jemand hätte "Vergessen" jemanden einzutragen. Das passiert aus voller Absicht-oder aus einem Notfall heraus, dann ist jeder (Mit gültiger Fahrerlaubnis) immer versichert.

LG

@roboboy

Und das nicht irgendeine Person sondern das Auto selbst versichert ist

Dem habe ich nicht widersprochen wenn du es dir genau durchliest. Nur geht es mir um die Forderungen, die gestellt werden können, wenn nicht die Fahrer angemeldet sind.

Dementsprechend kann man effektiv sagen, damals war NUR das Auto versichert. Wer damit gefahren war, ist egal gewesen.

Heute ist natürlich auch das Auto versichert, jedoch nur einige Personen auf das Auto. Fährt eine andere können Ansprüche geltend gemacht werden-in Form von Regress+Nachzahlung.

@roboboy
Eine  vorvertragliche Obliegenheit  ist es, dass  wahrheitsgemäße Angaben  innerhalb des Versicherungsantrags gegeben werden. Alle Informationen und Auskünfte sollten richtig sein und zudem darf  nichts verschwiegen  werden.

Nein, Obliegenheit ist es zb. seine Versicherungsbeiträge stets pünltlich zu zahlen. Was sonst alles noch Obliegenheiten sind, steht in den betreffenden Versicherungsbedingungen. Eine Vorvertragliche Anzeigepflicht bleibt aber eine Anzeigepflicht und wird nicht nachträglich zur Obliegenheit

ganz einfach, halte dich an das woran auch die Versicherungen sich halten und nicht an irgendwelche populistischen Quellen oder schlecht recherchierte Quellen.

OK... Daumen hoch dafür

Nunja, meinen Versicherungsvertrag sehe ich nicht populistisch an, dort steht auch klar drinnen, dass jeder Fahrer zu nennen ist.Eine falsche Angabe wäre nach meinem Verständnis (Mal Abgesehen von moralisch völlig verwerflich) eine Obliegenheitsverletzung.

Nein... wie ich schon sagte bleibt es eine Anzeigepflicht, die wie Du richtig verstanden hast aber auch bei Laufenden Verträgen aufrechterhalten bleibt.

Und dies ist so bei jedem den ich kenne. Jedoch liegt hier vielleicht auch der Grund, warum die Versicherung bei uns so Spottbillig ist (nicht aber schlecht, bisher funktionierte immer alles super)-De facto zahle ich nicht mal die hälfte von dem, was das billigste Internet-Angebot ist.

Eine Versicherung die billig ist muss nicht zwangsweise schlecht sein. Und es ist ein offenes Geheimnis das man sich in fast jedem Fall billiger beim Fachmann versichern kann als im internet, von den rechtlichen Umständen mal ganz zu schweigen die bei Internet Abschlüssen auf Grund nicht erfolgter Beratung einfach ins Leere laufen.

Die Beweislast ist umgekehrt. Kein Wunder, niemand kann mir erzählen, jemand hätte "Vergessen" jemanden einzutragen. Das passiert aus voller Absicht-oder aus einem Notfall heraus, dann ist jeder (Mit gültiger Fahrerlaubnis) immer versichert.

Sei es drum, Versicherer sind eben doch besser als ihr Ruf :)

@roboboy
Heute ist natürlich auch das Auto versichert, jedoch nur einige Personen auf das Auto. Fährt eine andere können Ansprüche geltend gemacht werden-in Form von Regress+Nachzahlung.

Nein, Regress immer noch nicht bei Anzeigepflichtverletzung.

Überigens sind Autos sogar vollumfänglich wie vereinbart versichert wenn der Fahrer keinen Führerschein hat. Alles was sich im Gegensatz zu früher verändert hat, ist dass die Versicherungen Tarife von ihrer Risikoeinschätzung abhängig machen. Daher diese ganze Diskussion zu den Fahrern und was gleichermaßen früher nicht galt, war die Jahreskilometerleistung

@RudiRatlos67

Überigens sind Autos sogar vollumfänglich wie vereinbart versichert wenn der Fahrer keinen Führerschein hat

Haftpflicht sicherlich-ist logisch. Aber Kasko? Keine Ahnung, damit habe ich mich nie beschäftigt.

Nein, Regress immer noch nicht bei Anzeigepflichtverletzung.

Wie gesagt, das sehe ich anders, und ich habe bisher noch nichts gesehen, was das verbieten würde.

Dementsprechend wäre es erlaubt und könnte bei entsprechendem Vertrag so geschehen. Ich hab den Vertrag nicht da, jedoch bin ich diesen erst vor kurzem durchgegangen-genau wegen dieser Fragestellung. Fazit: Wird teuer, Regressforderungen gibt's gleich dazu.

Und egal, wo ich im Internet schaue-alle sagen genau das gleiche:

https://www.check24.de/kfz-versicherung/lexikon/berechtigte-fahrer/

@roboboy

Nutze doch mal die Suchfunktion (unter Windows in allen Programmen durch gleichzeitiges drücken der Tasten "STRG"+"F") in Deinem Pdf Programm und suche in den Musterbedingungen des GDV oder in irgendwelchen anderen deutschen Kfz Versicherungsbedingungen nach den Begriffen "Regress", "Strafe", (Anzeige-)"pflicht" oder "verletzung", "rückwirkend", "berechtigt"(-e Fahrer) "Führerschein" (Fahr-)"erlaubnis" usw. und sieh Dir an was dazu geschrieben steht und unter welchem Kapitel es beschrieben wird. Das dürfte für Dich eine aufschlussreiche Session werden. Dann wirst Du auch bemerken, dass der von Check24 geschriebene Artikel definiv falsch ist.

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