Darf das Arbeitsamt die Kontoauszüge meines Kindes verlangen, um mein ALG 2 zu berechnen?

5 Antworten

Sofern das Einkommen Deines Kindes nicht ausreicht, um seinen eigenen Bedarf KOMPLETT zu decken (dazu gehören auch die Kosten der Unterkunft) darf die ARGE das natürlich, weil sie ja das ALG II für das Kind sonst nicht korrekt berechnen können. Hat das Kind allerdings genug Einkommen, um seinen Bedarf selbst zu decken, gehört es nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft und die ARGE darf auch keine Kontoauszüge verlangen.

Unterhalt und Kindergeld sind übrigens auch Einkommen des Kindes.

Genau so.

Um ALG 2 Missbrauch vorzubeugen musst du bei der Arge bildhaft " die Hosen runterlasen". Ist aber auch richtig so, denn es wird zuviel Missbrauch getrieben. Die Transaktionen kannst du auf dem Auszug schwärzen, nur nicht die Einnahmen. Die Arge hat ein Recht zu wissen welche Einnahmen zur Berechnung herangezogen werden können.

Die wollen wissen, ob dein Kind regelmäßige Einkünfte auf dem Konto hat, die ihr nicht angegeben habt. Könnte ja sein, dass du einen Nebenjob hast und dir das Geld auf das Konto deines Kindes überweisen lässt. Oder irgend eine Oma regelmäßig was überweist.

Jo, ihr seid eine Bedarfsgemeinschaft und um den Satz zu berechnen muß das Amt die Einnahmen deines Kindes ja kennen.

klar darf es das. Genauso wirst Du zur Kasse gebeten, wenn Dein Kind Unterstützung benötigt. (Bis es eben 27 Jahre alt ist)

bis 25 jahre

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