Buchführung: Wieso ist bei BESTANDSBUCHUNGEN das Eigenkapital ein passives Bestandskonto?

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Weil Eigenkapital einfach eine Differenz ist.

Oder Anders, auf der Aktivseite hast Du alle Vermögenswerte:

Immobilien, Geld, Warenbestände, Forderungen.

Auf der Passivseite die Vermögensherkunft:

Darlehen, Verbindlichkeiten bei Lieferanten usw. 

Wenn diese Posten der Mittel/Vermögensherkunft geringer sind als die Vermögenswerte (wie es sein sollte), dann bleibt auf der Passivseite ein Posten übrig, das Eigenkapital.

Danke für Antwort. Allerdings hilft sie mir nicht: Bei Bestandsbuchungen gibt es keine Aktiv- und Passivseite, sondern nur eine Soll und Habenseite. Dabei ist es so festgelegt, dass Minderungen des Eigenkapitals genau wie Minderungen von Verbindlichkeiten auf die Sollseite kommen, während Mehrungen des Eigenkapitals genau wie Mehrungen der Verbindlichkeiten auf die Habenseite kommen. Ich verstehe nicht, wieso nicht die Eigenkapitalminderungen auf die Habenseite kommen und die Eigenkapitalzuwächse auf die Sollseite.

@JJens

Man bucht nie in der laufenden Buchhaltung auf Eigenkapital.

Einlagen udn Entnahmen werden auf Privartkonten gebucht. Bei Kapitalgesellschaften kann es Buchungen nur auf Stamm-/Grundkapital geben, oder bei Ausschüttungen auf Gewinnvorträge.

Eine Minderung des Eigenkapitals kann es dann nur durch die Umbuchung der Privatkonten, oder beim Gewinn geben. da ergibt sich doch die Soll-, oder Haben seite schon aus dem Konto, was entleert werden soll. Also wenn ich das Privateinlagen konto leer machen will:

Privateinlagen an Kapital

mal als Beispiel.

Die Passivseite zeigt an WOHER das Geld für die ganzen Sachen auf der Aktivseite herkommt, daher ist es auch nur logisch, dass auf der Passivseite auch das Eigenkapital neben Dingen wie z. B. Hypotheken etc. steht.

Danke für Antwort. Allerdings hilft sie mir nicht: Bei Bestandsbuchungen gibt es keine Aktiv- und Passivseite, sondern nur eine Soll und Habenseite. Dabei ist es so festgelegt, dass Minderungen des Eigenkapitals genau wie Minderungen von Verbindlichkeiten auf die Sollseite kommen, während Mehrungen des Eigenkapitals genau wie Mehrungen der Verbindlichkeiten auf die Habenseite kommen. Ich verstehe nicht, wieso nicht die Eigenkapitalminderungen auf die Habenseite kommen und die Eigenkapitalzuwächse auf die Sollseite.

ek ist immer ein passives konto


das ek ist geld, was der firma zur verfügung gestellt wurde, nur halt nicht von einem 3. kreditgeber, sondern von der firma selbst


es ist kein physisches geld, wie eine forderung oder bank oder kasse

es ist überall, es ist klassisch passiv, kann man auch verstehen, wenn man sich davon löst, dass es physisches geld ist

Danke für Antwort. Allerdings hilft sie mir nicht: Dass Kapital passiv ist, ist mir klar. AberBei Bestandsbuchungen gibt es keine Aktiv- und Passivseite, sondern nur eine Soll und Habenseite. Dabei ist es so festgelegt, dass Minderungen des Eigenkapitals genau wie Minderungen von Verbindlichkeiten auf die Sollseite kommen, während Mehrungen des Eigenkapitals genau wie Mehrungen der Verbindlichkeiten auf die Habenseite kommen. Ich verstehe nicht, wieso nicht die Eigenkapitalminderungen auf die Habenseite kommen und die Eigenkapitalzuwächse auf die Sollseite.

Es hilft nicht, wenn du dich an das festkrallst was du gerade meinst und denkst, denn "Ich verstehe nicht, wieso nicht die Eigenkapitalminderungen auf die Habenseite kommen und die Eigenkapitalzuwächse auf die Sollseite" das ist deine Version und die ist schlichtweg falsch. Was dir die anderen Helfer dazu geschrieben haben nimmst zu überhaupt nicht zu Kenntnis, aber alles was die zu deiner Frage geschrieben haben ist richtig. Wenn du als Anfänger es nicht verstehst, musst du es eben lernen, oder das Handwerk wechseln. Sorry es ist eben so. 

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