Bohrlöcher bei Auszug schließen an Wänden mit Spachteltechnik?

5 Antworten

Bohrlöcher muss in der Regel der Mieter nicht entfernen bzw. verschließen. Was die übrigen Maßnahmen (Schönheitsreparaturen) betrifft, muss zunächst geschaut werdfen, was im MV dazu konkret vereinbart ist. Erst dann kann qulifiziert dazu Stellung genommen werden. Viele in Formularmietverträgen verwendete Klauseln wurden durch die Rechtsprechung des BGH unwirsam. Schreib bitte also hier den Wortlaut auf, dann werde ich dich diesbezüglich gerne beraten. mfg albatros

Was steht im Mietvertrag. Ist da nichts geregelt braucht auch die Wohnung nicht renoveirt zu werden. Ist da was geregelt muss auch das genau angeschaut werden ob diese Formulierung zulässig ist. Bohrlöcher zu verschließen ist ja nun nicht der große Aufwand. Hier wurde ja viel geschrieben, dass man das nicht braucht. Es geht ja im Wesentlichen um den Neuanstrich. Und hier muss man sich das Ganze sehr genau anschauen. Bitte mal googeln was zur Renovierung nach Auszug steht. Da sind fast erschöpfend alle Hinweise zu finden.

Er braucht nicht generell einen Neuanstrich zu machen.

@LonoMisa

Genau das habe ich gesagt. Darum gehts. Zuerst muss das geprüft werden. Die Bohrlöcher sind nebensächlich, werden aber wohl vom Vermieter als "Aufhänger" genutzt. .

Hast du alten Mietvertrag, nööö kann er nicht, hast du relativ neuen Mietvertrag nur verschließen, so dass das Loch zu ist, hast du in deinem Altmietvertrag oder in deinem Neumietvertrag hier herüber "ÜBER DIESE SPachteltechnik für den FALL DES AUSZUGS AUS DER WOHNUNG" EINE ZUSATZVEREINBARUNG SCHRIFTLICH Fixiert, so hast du eigentlich die A-Karte gezogen... Aber dann kann man immer noch argumentieren nach Standardmietvertrag, dass alle 3-5 Jahre Streicharbeiten, Renovierungsarbeiten an Wänden, etc. zu erfolgen hat... UND dann ist man fein heraus, denn das liegt im Ermessen des Mieters, wie er die Wände gestaltet... und wenn man sich z. B. für eine ganz anderen Wandschmuck interessieren würde nebst Gestaltung, das ist ja nur Spachteltechnik und keine BAULICHE VERÄNDERUNG, und das kann kein Vermieter der Welt bestimmen oder schriftlich fixieren, ob nun man hingeht um Tapeten anzubringen, ein Regal zu befestigen etc.... DAs ist Pechsache und zwar auf Seiten des Vermieters... Es sei denn du hast ausdrücklich dazu eingewilligt (schriftlich) selbst hierbei Ruhe bewahren... Hast du Kaution hinterlegt, da sind Vermieter sehr knickrig, die Behalten erstmal immer ein, um solche Sachen verrechnen zu wollen, trifft das mit der Kaution auf dich zu, Rechtschutzkarte rauskramen und auf zum Anwalt, hast du keine Rechtschutzversicherung, trotzdem dann hin, wenn dieser sich quer stellen sollte... Anwalt ist billiger in diesem Fall, als dem Heini oder der Frau Heini die Kaution zu überlassen... und du bekommst schneller an dein Geld...

Spielt keine Rolle wie alt der Vertrag ist, er braucht keine Bohrlöcher zu verschließen!

@LonoMisa

Doch das spielt eine Rolle, wurde das schriftlich fixiert im Altvertrag so spielt das sehr Wohl eine Rolle...

Wenn du ausziehst, brauchst du die Bohrlöcher nicht zu verschließen, wenn sie im nomalen Umfang zum Anhängen von Spiegeln, Regalen, der Küchenmöbel usw. gebohrt wurden. Sie sind eigentum des Vermieters; er hat ein Nutzungsentgelt dafür bekommen, auch Miete genannt.

Du must erst einmal schauen, wie verwohnt die Räume sind. Das ist der Punkt, denn der BGH hat in einem Grundsatzurteil entschieden, dass die starre Fristenregelung nichtig ist.Darin verlangten die Vermieter ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Zustand eine Renovierung. Aber das trifft für euren Mietvertrag nicht zu, Dei prozentuale Regelung im Falle des Auszugs halte ich ebenfalls für nichtig, weil der BGH deutlich gesagt hat, wenn nichts zu renovieren ist, braucht man nicht zu renovieren. Aber, nach ca. 5 Jahren muß man davon ausgehen, dass die Wohnung renovierungsbedürftig ist. Deshalb halte ich die Anteilsberechnung auch für unwirksam, weil sie diese Entscheidung (5Jahre) unterläuft.

Wenn du tatsächlich verpflichtet bist zu renovieren mußt du aber die Löcher auch zumachen, jedenfalls in den renovierungsbedürftigen Räumen. Das machst du am einfachsten mit Acryl aus der Spritzpistole. Vorn die Kappe abschneiden, reinhalten, hinten drücken, mit feutem Lappen glattziehen, fertig. Ist überstreichbar!

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