Bin ich dazu verpflichtet darüber Auskunft zu geben?

5 Antworten

Wenn du öffentliche Gelder beantragst, ist die Behörde natürlich daran intersssiert und auch berechtigt, zu erfahren, ob du bedürftig bist. Dazu gehört nun einmal der Nachweis des Einkommens. Wenn du Passagen schwärzst, ist der Nachweis nicht mehr zu führen. Dann bekommst du eben nichts.

Es kommt darauf an, warum die Behörde die Auszüge sehen will. Wenn es wegen der Mietzahlungen ist, dann nur die Angaben zur Mietzahlung. Die kompletten Auszüge werden dann verlangt, wenn die angegebenen Einnahmen nicht zu den "normalen" Ausgaben für Lebenshaltung passen. z.B. ALG 1 monatlich 800 EUR, Miete 600 EUR, Stadtwerke 50 EUR, Telefon 50 EUR - dann blieben nur 100 EUR zum Leben. Wenn jetzt noch eine Kreditrate von 250 EUR dazukommt, dann passt es nicht mehr und anhand der Auszüge wird dann versucht zu erklären, wie die Ausgaben bezahlt werden bzw. wovon. Und dann dürfen keine Angaben geschwärzt werden!

Ich verstehe es nicht: Du willst doch was vom Amt - nicht sie von Dir. Wenn Du da gewisse Auflagen bekommst, und Dinge zu tun hast, dann komme diesen Aufforderungen doch einfach nach. Sie werden diese Auszüge wohl kaum ans schwarze Brett hängen wollen.

naja sie wollen sehen ob du nicht zuviel geld einnimmst damit das wohngeld auch gerechtfertigt ist. wenn du etwas schwärzt dann nur den namensträger der überweisung, das plus oder minus solltest du aber stehen lassen.

Normalerweise kannst du alles schwärzen, was nichts mit dem Antrag zu tun hat. Ob es allerdings negative Folgen haben kann, kann ich dir nicht sagen. Evtl. darfst du nur Summen schwärzen. Jedenfalls was die Ausgaben betrifft. Bei den Geldeingängen bin ich mir nicht so sicher.

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