Bearbeitungszeit Antrag auf Reha oder Erwerbsminderung. Übergangsgeld in welcher Höhe?

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hallo bei mir war es fast genauso wie bei dir musste nach Aussteuerung von der Krankenkasse zum MD der Agentur für arbeit. der stellte fest das ich unter 3 Std.auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt länger als 6 Monate bin. Musste dann von der AfA aus einen Rentenantrag stellen. Also es heißt Reha vor Rente.wirst warscheinlich in eine Psychosomatische Reha Klinik geschickt.Die werden dann einen Rehabericht an die Rentenversicherung schreiben,die dann entscheidet ob und wie lange du noch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt( also vollschichtig,oder max.6Std. oder unter 3Std.tätig sein kannst.)in der Reha bekommst du Übergangsgeld von der Rentenversicherung. Wende dich am besten an den VDK . Das sind Profis in solchen Angelegenheiten.

Bei einer psychischen Erkrankung ist das mit der Reha natürlich nicht so einfach.

Du hättest auch lange vorher, mindestens 6 Monate vor Auslaufen des Krankengeldes, tätig werden sollen.

Der RV wird dich wahrscheinlich erst einmal selbst testen wollen. Denkbar wäre dann eine "Berufsfindungsmaßnahme" die stationär durchgeführt wird. Übergangsgeld erhältst du in Höhe des jetzigen AlG 1.

Bei einer rückwirkenden Bewilligung von Erwerbsminderungsrenten werden bisher erhaltene Sozialleistungen mit einer Rentennachzahlung verrechnet.

Vielen Dank für die Antwort. Zu der besagten Zeit (6 Monate vorher) war ich noch stationär in einer Klinik. 3 Monate vor Auslaufen des Krankengeldes bin ich zum A-Amt. Mir wurde dort gesagt dass ich bis zum Aussteuern gar nichts unternehmen könnte. Darauf hieß es ich solle in die Vermittlung nachdem ich ärztlich begutachtet werden sollte. Dazu ist es jedoch nicht gekommen: das Amt hat auf Grundlage der angeforderten Vorbefunde etc. mir den Antrag zugesendet und mich weiter für arbeitsunfähig erklärt. Mein Ziel ist es wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu kommen, und eine Arbeit zu finden die meiner Qualifikation entspricht. Hoffe daraus wird etwas...

hallo,

die bearbeitungszeit liegt im schnitt zwischen 3-5 monaten.

es wird geprüft, ob du alle ambulanten mittel bei der krankenkasse ausgeschöpft hast. (psychologische betreueung, therapeut...), wenn nicht, dann wird der antrag auf medizinische reha abgelehnt, was ja auch richtig ist, da erst die krankenkassen leisten müssen.

wenn du gelichzeitig einen antrag auf erwerbsminderungsrente gestellt hast, wird geprüft ob du mehr als 6 stunden irgendeine tätigkeit noch ausüben kannst und zwar mit deinen jetzigen erkrankungen. ist das so, dann wird auch der antrag abgelehnt. ich glaube kaum, dass eine berufliche rehabilitation bewilligt wird.

wenn du seit deiner erkankung auch und psychischer behandlung warst, dann wird, denke ich eine psychosomatische kur (medizinische reha) angestrebt um dabei auch festzustellen, wie dein leistungsvermögen noch ist. das ürbergangsgeld gibt es genau für diese zeit (max , rehazeit 5 wochen) und beträgt ca. 80% deines letzten nettos....wird genau errechnet inkl. zeiten des alogeldes I.

beste grüsse

dickie59

Es gilt Reha vor Rente, Übergangsgeld gibt es von der RV nur wenn eine Umschulung erfolgt, oder bei der BG falls ein Arbeitsunfall und/oder eine Berufskrankheit vorliegt. Dir steht bis zur Entscheidung der RV, ALG I zu egal wie lange die RV bis zur Entscheidung benötigt, aber nur wenn du dich bei ALG I Antragstellung bereit erklärst, mindestens 15 Std in der Woche arbeiten zu können.

Eigener Einfluss? bedingt, siehe ALG Anspruch.

Das ALG I ist teilweise wesentlich höher, da beim Bezug von ALG I Beiträge n die RV fließen, hat eine verlängerte Dauer des Bezuges von ALG auch auswirkungen auf deine Rentepunkte.

Einen Ansprechpartner, findest Du bei einem freien Rentenberater, diese arbeiten nicht für die RV und sind daher besser Informiert, das beste für ihre Klienten zu bewirken.

Die kürzeste Bearbeitungszeit lag bei 3 Monaten, die längste bei 8 1/2 bei der gesetzlichen RV, bei den BG,s die kürzeste 9 Monate, die längste 22 Jahre.

Ich finde die Kommentare hier ein wenig befremdlich, vor allem wenn ich lese was Du hättest alles im Vorfeld schon tun sollen.

"Du hast für alle drei Anspruchszuständige Sozialleistungsträger Beiträge bezahlt, dementsprechend sollten hier auch alle drei in der Verpflichtung sein, zumal erstere beiden KK & BA, sich einen Teil ihrer Leistung von der RV zurückerstatten lassen, falls Erwerbsminderungsrente bewilligt wird"

An alle Experten, die hier immer wieder glauben mit ihrer Interpretierung von Leilinien gute Ratschläge zu geben, Leilinien zu zitieren ist keine Kunst, aber die richtige Auslegung von Richtlinien und Vorschriften, ist da schon eher von Bedeutung, für die Fragesteller/innen.

Es reicht bei der Antragstellung der BA aus, sich für mindestens 15 Arbeitsstd zur verfügung zu stellen, du musst sie nicht arbeiten, es geht hier nur um Auslegung von Richlinien hinsichtlich "voll Erwerbsunfähig bei Antragsstellung" , selbst wenn der MDK volle Erwerbsunfähigkeit attestiert, es gilt das wozu du dich bereit erklärst und was die RV sagt (feststellt), nicht die Gutachter der BA.

Dann wird es wohl erstmal eine berufliche Reha in einer Psychosomatik mit anschließender Wiedereingliederungsmaßnahme. Die Bearbeitungsdauer hängt von der Tageslaune des Sachbearbeiters bei der DRV ab. Kann schnell gehen, kann auch bisschen dauern, länger als 4-6 Wochen aber wohl nicht. Jetzt ist auch Urlaubszeit. Es wird sich alles regeln, genieße solange einfach das Wetter.

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