Bausparsumme 150.000 €?

12 Antworten

Dass eine Bausparsumme von 150T€ bei einer Einzahlung von 100€ monatlich sicher übertrieben hoch ist, ist sicher unstrittig. Denn wie du bereits richtig erkannt hast, dauert es viel zu lange, bis eine Zuteilung erfolgt. Sieh dir mal das Rechenbeispiel auf http://www.bausparvertrag-rechner.net/ an, dann wird das zweifellos deutlich. Dass man einen Bausparvertrag auch teilen kann, ist richtig. Aber nicht wirklich sinnvoll, da das meist nicht gerade Gebühren bedeutet. Und zudem ist die spätere Tilgung für Bauspardarlehen - die sogenannte Regeltilgungsrate - prozentual recht hoch. Insofern ist es richtig, dass Bausparverträge mit einer Bausparsumme bis 50T€ oft sinnvoller sind, da Bauspardarlehen immer nur eher als Teil einer Gesamtfinanzierung dienen sollten...

Guten Tag,

Bausparverträge verbriefen in der Tat das Recht, sich bei Einhaltung der vertraglichen Bedingungen, ein Darlehen mit festgeschriebenen Konditionen auszahlen zu lassen.

Man muss jedoch ebenso betonen, dass die Rückzahlungsmodalitäten i.d.R. deutlich teurer gegenüber einer klassischen Bankfinanzierung sind (mit anderen Worten: um 100.000,- EUR bei der Bank zu tilgen, sind geringere monatliche Raten zu leisten als bei einem vergleichbaren Bausparvertrag). Ob ein Bausparvertrag in die eigene Finanzierungsstrategie passt, sollte also kritisch hinterfragt werden!

Sogenannte "Knabberbausparverträge" sehe ich persönlich sehr kritisch! Man schließt heute eine exorbitant hohe Bausparsumme ab (somit fließt auch zeitnah eine vergleichsweise hohe Abschlussprovision) und nutzt den Vertrag nur in kleineren Teilbeträgen. Da man über eine Laufzeit von 20 bis 30 Jahre jedoch kaum sicher sein kann, dass sich der gewünschte Bausparvertrag in die dann stehende Baufinanzierung einpasst, tendiere ich zum Abschluss von Bausparsummen, die zum Finanzierungsbeginn zu einer Zuteilung führen (4; 6; 7; 10 Jahre). Da die Zuteilung exakt berechnet werden kann, kann man Ihnen ebenso exakt eine attraktive Bausparsumme vermitteln.

Es gibt lediglich ein Szenario in dem man von einer passigen Beratung sprechen kann:

  1. Sie haben ihm die Vorgabe gemacht, dass Sie sich auf ein zügig steigendes Zinsniveau einstellen möchten.

  2. Sie gehen davon aus, dass Sie das erhöhte Zinsniveau während der gesamten Finanzierungsphase begleiten wird.

Beide vorgenannten Punkte halte ich persönlich für vergleichsweise unwahrscheinlich, sollten Sie anderer Meinung sein, kann man sich über "etwas größere" Bausparverträge Gedanken machen. Einen Abschluss über 150.000,- EUR halte ich für mehr als Grenzwertig!

Mein Tipp: sprechen Sie mit Ihrer Bank oder einem Baufinanzierungsexperten über Ihre Wünsche und erstellen Sie gemeinsam ein Gesamtkonzept. Dies sollte sich an Ihren unterstellten Einkünften und der Wunschimmobilie orientieren. Sofern in diesem Konzept ein Bausparvertrag vorkommt, können Sie sich Gedanken machen die empfohlene Bausparsumme auch real abzuschließen.

Unter Druck setzen lassen müssen Sie sich nicht, da das Zinsniveau sowohl bei Hypotheken, als auch bei Bausparverträgen bereits seit einigen Monaten auf gleichbleibend niedrigem Niveau rangiert und es keine Anzeichen dafür gibt, dass sich dies zeitnah ändern wird.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben! Beste Grüße

Man muss jedoch ebenso betonen, dass die Rückzahlungsmodalitäten i.d.R. deutlich teurer gegenüber einer klassischen Bankfinanzierung sind

Er zahlt konzeptionell mehr Rate, ist dafür aber früher fertig und somit gleicht sich der Gesamtaufwand wieder aus. Im Gegenteil, ich hatte schon viele Bausparkonzepte, die in Zins- und Gesamtkosten günstiger waren als die Annuität und da war noch keine Zinserhöhung nach Zinsbindung eingepreist ;-)

@Candlejack

Guten Tag

das "teurer" bezog sich nicht auf die sich aufsummierende Zinslast sondern auf die Gesamtfinanzierung, ich habe versucht es mit dem eingeklammerten Beispiel zu unterlegen.

Es ist charakteristisch für einen Bausparvertrag, dass durch den deutlich höheren Tilgungsanteil in der Gesamtrate eine verkürzte Rückzahlung gegenüber einem klassischen Bankdarlehen mit geringerer Zinsbelastung entsteht.

In der Praxis stellen sich dominant auf Bausparverträge aufgebaute Gesamtfinanzierungen jedoch als kaum umsetzbar heraus, da der monatliche Kapitaldienst in vielen Fällen nicht geleistet werden kann.

Gerade wenn noch keine Immobilie im Raum steht und sämtliche Rahmenbedingungen sich in der Schwebe befinden, sollte man nicht zu allererst über einen Bausparvertrag sprechen!

Beste Grüße

@AEFinanzBlog

Die Bauspar-Gesamtfinanzierung wird nicht teurer als einen Annuität.

Der zweite Absatz passt, hab ich ja selbst gesagt ;-)

In der Praxis habe ich bereits zahlreiche Bauspar-Baufis gemacht, die sich durchaus bezahlen lassen, wenn man es den Kunden erklärt, die Kunden direkt nach der machbaren und gewünschten Rate fragt und die Baufi entsprechend strickt. Natürlich gab es auch zahlreiche, wo das nicht passte, aber dann gibts eben die Annuität.

Der Bausparvertrag ist ja gerade dafür ausgelegt, zu finanzieren und eine Baufi vorzubereiten. Tarife sind ja durchaus auch anpassbar, wenns dann konkret wird.

@Candlejack

Guten Tag,

die von Ihnen geschilderten Fälle müssen etliche Jahre zurück liegen und aus einer Zeit stammen, wo die Spanne zwischen Bausparkonten und klassischen Bankfinanzierungen deutlich größer war!

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen auf jedes Angebot einer Bausparkasse bei gleichem Auszahlbetrag und jeder Annuität eine günstigere Finanzierungsform nennen. Es ist nur die Frage, mit welchen Finanzierungsformen ich mein Angebot vergleiche!

Die höhere Annuität und damit geringere Tilgungsleistung hat bei allen mir bekannten (lukrativen) Bauspartarifen einen Zinsanstieg zur Folge. Sprechen wir zusätzlich über die Einbindung von KfW-Mitteln, erschließt sich mir der Vorteil eines Bausparvertrages noch weniger.

Ebenso muss man den Anspargrad unter die Lupe nehmen, der während der Ansparphase zu unstrittigen Zinsverlusten führt (selbst WOP und Arbeitnehmersparzulage ändern bei den notwendigen Sparleistungen kaum etwas an dieser Tatsache!).

Gern können Sie mir eine voll Beispiele zukommen lassen, ich lasse mich gern eines besseren belehren! Meine Kontaktdaten finden Sie auf dem verlinkten Blog (gutefrage-Profil),

Beste Grüße

@AEFinanzBlog

die von Ihnen geschilderten Fälle müssen etliche Jahre zurück liegen

nein, ich hatte gerade erst zwei Fälle, auch wenn ich dich damit enttäusche.

Natürlich ist die Rate bei Annuität kleiner, aber ich habe schon öfter ein Bauspardarlehen gegen andere gerechnet und war im Zinsaufwand nicht teurer.

Och nö, ich hab weder Lust noch Zeit jetzt hier ein Angebotspingpong zu machen. Ich berate einfach so weiter und lasse den Kunden die Entscheidung treffen und Du machst Deine Annuitäten weiter. Solange unsere Kunden damit zufrieden sind und die Wahl haben, ist doch alles bestens...

@Candlejack

Die geschilderte Situation enttäuscht mich in keinster Weise, als Berater der Verbraucherzentrale liegen derartige Modelle regelmäßig vor mir!

Sie haben den Punkt genau getroffen ..."natürlich ist die Rate bei klassischen Bankdarlehen kleiner" ... damit sagen Sie ja bereits dass der finanzielle Aufwand bei Bausparmodellen "höher" ist!

Man muss sicherlich kein Rechengenie sein um sich zu erklären, dass eine höhere Rate zu einem schnelleren Abtrag und somit zu einer geringeren Zinsbelastung führt! Dies funktioniert übrigens bei jeder Finanzierungsform.

Ihren letzten Absatz finde ich höchst verwerflich! Schließlich sollte der Kunde nicht nur zufrieden sein, sondern das für ihn lukrativste Angebot nutzen können (aber das diese Sichtweise zu idealistisch ist, wird mir täglich vor Augen geführt).

Beste Grüße

@AEFinanzBlog

als Berater der Verbraucherzentrale

wenn du nichts nettes über jemanden sagen kannst, sag am besten gar nichts.

damit sagen Sie ja bereits dass der finanzielle Aufwand bei Bausparmodellen "höher" ist!

der monatliche Aufwand ist höher, der Gesamtaufwand ist NICHT höher.

Man muss sicherlich kein Rechengenie sein.

deswegen rechne ich die Annuität ja auch noch einmal mit der Bausparrate durch... und trotzdem lohnt es sich oft...

Ihren letzten Absatz finde ich höchst verwerflich!

niemand kann sich so schön über Finanzberater aufregen wie die VZ ;-) Daran ist nichts verwerflich. Ich halte nur nicht vom hin-und-her-Austausch irgendwelcher Baufizahlen, damit wir uns unsere Meinungen bestätigen können.

sondern das für ihn lukrativste Angebot nutzen können

da ein Kunde von mir mehrere Angebote und eine Empfehlung bekommt, kann er aussuchen und sich frei entscheiden... DAS lukrativste Angebot gibt es nicht. Alles ist eine sache von Prioritäten und Kompromissen.

@Candlejack

Bevor es hier zu Verwirrungen kommt, der von Ihnen angesprochene "finanzielle Aufwand" hat etwas mit der monatlichen Belastung zu tun (diese erhöht sich nicht nur durch die Zinslast einer Finanzierung sondern ebenso mit der Tilgung ist also ungleich des Zinsaufwands).

Ich kann übrigens über viele Finanzberater, Banken und auch Makler sehr positiv sprechen. Diese Berater erkennt man übrigens an einer sehr kooperativen Haltung gegenüber den Verbraucherzentralen - die Kunden sitzen schließlich nicht bei uns um ihre Berater in die Pfanne zu hauen sondern um für sich die vorliegenden Angebote unabhängig beurteilen zu können. Da ich von einem Vertragsabschluss nichts habe, kann ich also zu jedem guten Angebot auch sagen, dass es gut ist!

Natürlich gibt es auch eine sehr große Gruppe von Verbrauchern, denen man derartiges zu ihren Finanzen nicht attestieren kann! In diesen Fällen sind meist auch die Berater auffallend unkooperativ, da ihnen entweder die nötige Produktpallette für eine vernünftige Beratung fehlt, die nötige Sachkenntnis oder gar beides!

Ich habe mich in meiner Laufbahn bislang nie negativ über Banken, Versicherungen oder Bausparkassen geäußert!

Letztlich bieten die meisten dieser Institutionen ihren Beratern das Handwerkszeug um vernünftig zu beraten. Wenn ein Beratungskonzept mal völlig am Kundenbedarf vorbeigeschossen ist, war es also in der Regel ein Beratungsfehler!

Wenn die Rede davon ist, dass es zwischen einem "richtigen" und einem "falschen" Angebot eine große Grauzone gibt und ein optimales Angebot in keinem Fall selektiert werden kann, muss ich Ihnen widersprechen! Ein Baufinanzierungsberater der seine Kunden bedarfsgerecht und fair beraten möchte und mir erzählt, dass er weder klassische Baudarlehen noch KfW-Mittel anbieten kann, ist in meinen Augen kein Berater sondern jemand der eine überschaubare Anzahl an Finanzprodukten VERKAUFEN will, da dies mit Beratung oder gar bedarfsgerechter Beratung nichts zu tun hat! Und ja, es gibt eine Vielzahl an Beratern, die sich auch Berater nennen dürfen.

Aber wie gesagt, aufregen tun sich nicht die Verbraucherzentralen, aufregen tun sich die Verkäufer, die gern Berater wären!

@AEFinanzBlog

Diese (positiven) Berater erkennt man übrigens an einer sehr kooperativen Haltung gegenüber den Verbraucherzentralen ... Ich habe mich in meiner Laufbahn bislang nie negativ über Banken, Versicherungen oder Bausparkassen geäußert! ... Aber wie gesagt, aufregen tun sich nicht die Verbraucherzentralen, aufregen tun sich die Verkäufer, die gern Berater wären!

Da ich nicht gerade sehr kooperativ bin, bezeichne ich mich einfach mal als nicht positiven Berater ;-) Vielleicht habe ich in 17 Jahren nur die schlechten Verbraucherschützer kennengelernt, aber ich habe regelmäßg Infos zu Verbraucherschützern, die sich negativ über die Verträge äußern bzw. rege mich auf, weil dort Verträge schlecht geredet werden, die eigentlich positiv sind und weil dort öfter Aussagen kommen, die einfach so nicht stimmen oder Halbwahrheiten sind.

Finanztest und Verbraucherschutz haben einen hohen Stellenwert und ich würde mir wünschen, dass sie dem gerecht werden. Finanztest bekommt regelmäßig Emails von mir zu unvollständigem unsauberen und veralteten Tests und Testkriterien. Verbraucherschützer haben bisher meist behauptet, irgendwas wäre unnütz, zu viel oder zu teuer. Ich muss mit beiden Leben, weil sie einen hohen Stellenwert haben, aber bisher haben beide Beratung und Betreuung eher erschwert als den Kunden neutral zu sagen, wo es langgeht. Schade, aber so ist leider meine Erfahrung. Vielleicht nehmen sich ja einige mal ein Beispiel an Dir.

@Candlejack

An dieser Stelle muss ich für Sie eine Lanze brechen, eine kooperative Zusammenarbeit entsteht nur dann, wenn von beiden Seiten Spielregel eingehalten werden.

Bei den von Ihnen geschilderten Rahmenbedingungen ist Ihr Standpunkt zweifellos nachvollziehbar.

Wer jedoch im Sinne seines Kunden tätig sein möchte, sollte nicht vergessen, dass für diesen die Beratung nicht mit einer Empfehlung endet sondern zumeist mit dem Gang zu Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern (Kritik gegenüber MEINEN Kollegen)! Wer einen Verbraucher also gegenüber diesen Anlaufstellen aufhetzt, tut weder sich einen Gefallen (Kooperations- und Unterstützungspotential sinkt gegen null) noch seinem Endkunden (dieser Stellt sich am Ende die Frage, wo er seine Dienstleistung erwerben kann - wenn "die ganze Welt" schlecht geredet wird).

Dennoch können auch Sie in Ihrer Umgebung mit Sicherheit von Kollegen berichten, die regelmäßig eine Meile am Kundenbedarf vorbeigeschießen. Diese Berater muss man auch kritisieren dürfen und im Sinne der restlichen Finanzwirtschaft auch vor Grenzen stellen! Es ist da teils eine Frage der Öffentlichkeitsarbeit, wie solche Informationen und Warnungen transportiert werden - nicht immer führt der Verbraucherschützer dem Redakteur die Hand. Teils bin auch ich über die Endergebnisse deutlich erzürnt! Wollen Sie als unabhängige Instanz eine punktuelle Warnung herausgeben und das Ergebnis ist ein Rundumschlag innerhalb einer ganzen Branche, kommt schlicht der falsche Tenor an (was der Meinungsbildung verständlicherweise nicht zuträglich ist).

Bleibt mir, Ihnen zukünftig bessere Erfahrungen mit meinen Kollegen zu wünschen!

@AEFinanzBlog

Kooperations- und Unterstützungspotential sinkt gegen null

Bisher hat mir noch NIE ein Verbraucherschützer seinen Wunsch auf Unterstützung geäußert. Die sahen sich bisher alle eher als neutrale Instanz gegenüber den bösen Finanzdienstleistern.

von Kollegen berichten, die regelmäßig eine Meile am Kundenbedarf vorbeigeschießen.

Leider. Mehr als genug. Immer wieder. Sonst hätte ich nicht so viel zu tun, Kundenfinanzen zu "optimieren". Manchmal haben Sie skrupellose Kollegen und manchmal einfach welche, die scheinbar keine Ahnung haben und deswegen Mist gebaut haben. Und die kritisiere ich selbst oft genug und die muss auch der Verbraucherschutz kritisieren. Damit diese Branche endlich mal den Ruf zurückbekommt, der ihr mal zustand.

und das Ergebnis ist ein Rundumschlag innerhalb einer ganzen Branche

Verkauft sich besser und ich bin dann wieder sauer ;-) !

Ich hoffe sehr, aber nach 17 Jahren Branche schwinden die Hoffnungen immer mehr ;-)

  1. mit 100 € im Monat sparen wirst du dir keine Immobilie leisten können
  2. mit 100 € im Monat macht man höchstens einen Bausparvertrag von 30.000 €.
  3. wenn es um niedrige Zinsen geht, die man sich sichern möchte - die Bausparkassen legen gerade alle neue Tarife auf mit niedrigeren Zinsen, also kann man hier auch noch ein bisschen warten.
  4. Sprechen wir hier wirklich von einem Makler, oder doch eher von einem Bausparvertreter? So etwas habe ich noch nie bei einem Makler gesehen....
  1. korrekt
  2. auch korrekt, wenn auch nur bei Anbietern mit 3%o Regelbesparung ;-)
  3. die niedrigen Zinsen beziehen sich auf die Guthabenzinsen, die Kreditzinsen sind bisher die gleichen geblieben.
  4. es gibt so einige Makler, die Bausparer mit ihm Portfolio haben, wieso auch nicht ?

Kann sein, dass das inzwischen nicht mehr gilt.

Als ich gebaut habe, musste man eine Bausparvertag zu einem Drittel ansparen, damit er zugeteilt wurde. In deinem Fall würdest du also mindestens 50.000 Euro ansparen müssen. Bei einer Monatsrate von 100 Euro würde das 41 2/3 Jahre dauern. Abgesehen davon, ob du dann noch bauen möchtest/könntest, müssten deine Nachkommen wohl die Tilgung übernehmen.

Kurz: Der Makler ist total unseriös!!

Je höher die Bausparsumme, desto höher sein Verdienst. Hast du dir jetzt sicher selber gedacht. Die Bausparsumme ist viel zu hoch. Die Tilgung kannst du gar nicht wuppen. Mache eine sehr viel geringere Bausparsumme vielleicht 50' und mache sonst vielleicht später noch mal einen Bausparvertrag. Lass dich nicht bequatschen und bleibe standhaft. Er will etwas von dir!

Wo kauft man für 50 Tausend ein Haus ?

Wüsste nicht wo, außer ne Bruchbude ;)

Wieso sollte er nicht jetzt schon für ein 150 tausender anfangen zu sparen und villt kann er mal mehr sparen etc ? Außerdem besteht die Möglichkeit zu teilen dann sagt er in 10 Jahren er nimmt ein Kredit auf und teilt den BSV 30.000 und 120.000 , nimmt das Guthaben aus den 30.000 und baut in den Kredit Sondertilgung ein und kann den Kredit durch den BSv tilgen ?

Außerdem ein BSV bei Hausbesitz ist niemals verkehrt, Dächer müssen immer wieder neu gemacht werden Fenster auch ;)

@BlackyGizmo

Dann kann er in 10 Jahren auch wieder einen neuen BSV abschließen, oder? Wer eine Finanzierung macht, sollte dieses auch nicht nur aus Baussparkrediten machen, sondern nur zu max. 20%, da die Darlehnsrate sonst zu hoch wird.

Es hat auch keiner geschrieben, dass 50' reichen oder?

Nur es lohnt nicht gleich einen hohen BSV abzuschließen und diesen dann wieder zu teilen oder zu reduzieren. Daran verdient nur der Vertreter. Besonders wenn er diesen Vertrag mit 100€ bespart wird. Selbst bei einer Besparung von 300€ dauert es ewig. Da sollte er lieber einen kleineren BSV regelmäßig besparen und evtl. weiteres Geld auf ein Tagesgeldkonto packen. Da bekommt er dann auch EK zusammen.

Lieber jetzt einen kleineren (und 50' ist nicht wenig) und evtl. in ein paar Jahren wieder einen neuen BSV. Dann kann eine Finanzierung auch besser abgesehen werden.

BSV von über 100.000€ kommen so gut wie nie im Ganzen in eine Finanzierung. Diese Verträge werden zu fast 100% geteilt oder reduziert. Den Vorteil hat dann nur der Vertreter - gute Provision - (und die BSK)

@Heidrun1962a

Es gibt Vertreter die kriegen für Teilungen nichts, und später einen neuen abzuschließen ist taktisch unklug , da dann die Zinsen wieder höher sein können und genau dafür ist ja ein Baussparvertrag da um sich Zinsen zu sichern. UNd in 10 jahren sind die Zinsen für Kredite bestimmt schon wieder viel höher das wäre dann für den Hauskauf kontraproduktiv ;)

Auf welcher Internetseite hast du bitte 20% her ? und selbst wenn wer sagt nicht dass er ein Haus für 750.000 will ? dann wären das genau deine 20%

Außerdem kann man ja da auch Förderung erhalten je nach Einkommen und aufm Tagesgeldkonto bekommst du doch eh nichts außer du gehst zu soner Mist Online Bank ;)

PS: Deshalb hieß es in meinem Beitrag auch das die Bausparsumme vom Hauswunsch abhängt, wir wissen ja nicht , was die bequatscht haben ;)

Natürlich ist umso höher die BS umso höher der Verdienst , wobei es Banken gibt , da gibt es keine Provision und irgendwie müssen die ihr Geld ja auch verdienen oder ?

@BlackyGizmo

Es gibt später auch wieder höhere Guthabenzinsen auf den Bausparverträgen. Wenn der Vertrag jetzt die ganze Zeit mit so niedrigen Zinsen läuft, ist es nicht sehr effektiv.

20% BSK (maximal) sind die Erfahrungswerte bei der Bank. 20% Eigenkapital sollte vorhanden sein und den Rest als Bankendarlehn.

Förderung bekommst du bei einer Einzelperson auf eine max. Einzahlung von 512€ (auch Habenzinsen zählen dazu) und Einkommensgrnze von 25.600€ zu versteuerendes Einkommen. Also da reichen die 100€ pro Monat sogar für ein Ehepaar.

Wieso ist eine Online Bank Mist? Was ist daran schlechter als an einer BSK? Da komme ich notfalls auch immer wieder an mein Geld, wenn ich kurzfristig (Möbel, Auto, etc.) Geld brauche.

Ein Haus für 750.000€ ist sicher nicht sehr realistisch. Zumindest müsste er dann deutlich mehr als 100€ sparen.

Ich finde mehrere kleine BSV deutlich besser als ein riesiger, der sowieso nicht bespart werden kann. Abgesehen davon, lohnt ein Bauspardarlehn im Moment sowieso nicht (schon seit einigen Jahren ist das so). Da der Bankenzins niedrig ist und ich vorher mein Geld besser auf einem Tagesgeldkonto angelegt habe. Danach brauchte ich dann ein deutlich kleineres Darlehn aufnehmen.

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