Auto verliehen, Unfall mit Fahrerflucht?

5 Antworten

Wäre mir der Unfall passiert, hätte ich umgehend die Polizei gerufen.

dir ist der Unfall nicht passiert, du gibst den Fahrer an; ER hat die Konsequenzen zu tragen -

du bist der Halter und damit Beschuldigter. Da es sich um eine Straftat handelt wird ermittelt.

grobe Fahrlässigkeit - die Versicherung ist raus - es steht eine hohe Geldstrafe bzw. bis zu nem Jahr Haft im Raum.

Die Versicherung ist nicht ganz raus, sie zahlt erst mal den Fremdschaden, kann sich das Geld aber bis zu einer Höhe von 5000 Euro vom Schädiger zurückholen.

Hi, dann solltest Du mitteilen, dass Du nicht gefahren bist.Falls der Betroffene ein Verwander oder Lebenspartner ist, kannst Du dazu schweigen, wer gefahren ist.

Bedenke aber, so oder so die Möglichkeit besteht, dass Du wegen Entfernen vom Unfallort verurteilt wirst, falls man vor gericht Deine Aussagen nicht für glaubwürdig hält.

Ein Führerscheinentzug wäre möglich. Außerdem könnte Deine Versicherung 5000 € Regress beim Verursacher nehmen.

zum anderen weiss ich nicht, wie ich mich verhalten soll, um meinen nahestehenden nicht zu belasten. 

Falscher Gedankenansatz, dein toller Bekannter begeht Unfallflucht und dich dadurch in eine unangenehme Situation. Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, Namen des Fahrers benennen und gut ist.

Dein Bekannter sollte ein schlechtes Gewissen haben, nicht Du.

Hallo

In der Situation solltest du dich mit dem Nahestehenden zusammensetzen und die Situation besprechen. Stimmt die Schilderung der Polizei/ des Unfallgegners? Was ist wirklich passiert?

Nur dann könnt ihr gemeinsam mit einem Anwalt eine Verteidigungsstrategie erarbeiten. Wenn dein Nahestehender lügt oder nicht die volle Wahrheit erzählt, würde ich diese Person im Anhörungsbogen melden. Sonst könnt ihr mit einem Anwalt gemeinsam die beste Lösung finden.

Wie soll er denn überprüfen, ob der Nahestehende lügt? Außerdem hat er bereits gelogen, indem er die Geschichte ganz anders erzählt hat.

@Bitterkraut

Eben das wissen wir nicht. Der Unfallgegner hätte auch lügen können bzw. der Schaden hätte woanders entstanden und erst später bemerkt sein können.

@DerSchokokeks64

Und wie soll der FS die Wahrheit rausfinden? Wenn der Nahestehende einfach weiterlügt?

@Bitterkraut

Durch die Anwendung des gesunden Menschenverstandes. Wird die Tat gebeichtet ist klar, dass es keine Lüge ist. Wird erneut gelogen, wird die Person verpfiffen.

@DerSchokokeks64

Wenn es aber keine Tat gab, wie du in deiner Antwort spekulierst? Vieleicht lügt ja der Geschädigte (der Unfallgegner, nach deinen Worten).

Dir wird nix anderes übrigbleiben, als zu sagen wer gefahren ist oder selber grade zu stehen.

Wenn es sich um einen engen Verwandten handelt (der sich ja offenbar belogen hat), kannst du die Aussage verweigern. Im Übrigen ht dieser "Nahestehende" dich ja massiv mit seinem Verhalten belastet, denk drüber nach..

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