Arbeitgeber will Adresse vom Hundehalter nach biss

3 Antworten

rechne mal in euro aus, was der arbeitgeber für quasi nichts = dein krankenstand ausgibt, dann kannst du es besser nachvollziehen, dass der AG das wiederhaben möchte.

dir kann er die lohnfortzahlung nicht streichen, aber er kann sich das geld vom verursacher wiederholen. allerdings bist du nicht dafür verantwortlich, den hundehalter aufzutreiben. wenn du ihn kennen würdest, müßtest du schon den namen/ adresse angeben, aber dass du detektiv spielen musst, glaube ich nicht. wie wollte man das auch schaffen, einen unbekannten hund identifizieren - vielleicht mit einer beschreibung zur gemeinde, wo hunde angemeldet sein müssen; aber dazu bräuchte es wahrscheinlich einer anzeige, damit die auskunft geben.

Danke schon einmal für eure plausiblen Antworten. Also, alles was ich tun kann ist eine Anzeige, wenn auch schon ziemlich spät? Bin ich dann aus meiner "Nachweispficht" raus?

Der Arbeitgeber muss das eben als Verlust abschreiben, wenn er ja die Lohnfortzahlungspflicht hat. Dann mache ich jetzt meine Anzeige als Opfer und schaue mal, was auf meinem nächsten Lohnzettel steht.

Danke, eine super Seite, so etwas wird gebraucht in der heutigen Zeit ;-)

Gruß NE

Der Arbeitgeber ist im Recht. Ihm ist ein nicht unerheblicher Schaden - nämlich die Lohnfortzahlung - entstanden. Warum sollte er also für einen Hundebiss den er nicht verursacht hat, aufkommen. Das wird schon der Hundehalter tun müssen. Um nicht selbst in eine Schadensersatzpflicht zu kommen solltest du mit nachweisbarem Nachdruck den Hundehalter suchen und dann auch benennen. Tust du nichts, läufst du Gefahr keinen Lohn zu bekommen. Die Aussage, dass die Verletzung nicht so bedrohlich ist um Anzeige zu erstatten steht in krassem Widerspruch zu einer Krankschreibung. Juristisch wäre hier von einer schweren (mittelschweren) Verletzung auszugehen. Im Übrigen sollte ein Arbeitnehmer schon froh darüber sein, wenn der Arbeitgeber keine unnötigen Kosten hat. Nur so enststeht Arbeitsplatzsicherheit. Auf Einkünfte zu verzichten wäre ja das Schlechteste was ein Arbeitgeber tun kann.

Kündigungschutz im klein Betrieb?

Hallo,

ich habe eine Frage...

Im Oktober habe ich die Kündigung bekommen. In der Firma sind weniger als 10 Mitarbeiter deswegen mir steht keine Kündigungschutz zu. Ich habe die Kündigung bekommen weil ich um mein Recht gekämpft habe und es handelt sich um ein Tarifvertrag (steht mir zu ) nur der Arbeitgeber war damit nicht einverstanden. Natürlich der Arbeitgeber sucht jetzt andere Gründe dafür...aber die Wahrheit liegt bei meiner Seite. Die Gewerkschaft hat versucht mir zu helfen und ich habe die Kündigung geklagt. Jetzt soll ich entscheiden ob das alles weiter laufen soll...nur ich möchte fragen...hat der Arbeitnehmer tatsächlich keinen Schutz nur weil der in kleiner Firma gearbeitet hat ? Es kann doch nicht so sein, dass man auf Grund Tarifvertrag kündigt. Vor allem ich bin nicht die erste Person mit so eine Situation in dieser Firma weil der Arbeitgeber total geizig ist. Also generell es ist besser die kleine Betriebe zu vermeiden sonst gibt es immer Problem bei Kündigung. Ich habe auch Nachweis warum hat mich der Arbeitgeber gekündigt. Ich habe das Gespräch mit Arbeitgeber aufgenommen. Was denkt ihr , kann das Nachweis für Gericht sein ? Generell möchte ich die Leute warnen vor dem Arbeitgeber deswegen ich überlege ob ich das alles in TV erzählen soll weil das alles zu viel ist und die arme Menschen in der Firma leiden ohne Ende. Der Arbeitgeber bezahlt sogar unten 8,00€ und noch ein paar ,,schöne Sachen ,, kann ich nachweisen. Weisst ihr welcher TV macht solche Programmen? Ich würde meine Kündigung immer akzeptieren wenn die Schuld tatsächlich an meiner Person liegt aber das tut wirkich weh wenn man gut arbeitet und nach Jahren kommt sowas...

Vielleicht hat jemand von euch eine ähnliche Situation ?

Grüß

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