Anwaltswechsel bei Beratungshilfe möglich?

3 Antworten

Ich habe auch so einen ähnlichen Fall. Ich habe einen Beratungsschein erhalten und war damit bei einem Anwalt. Dieser sieht dort zu wenig Erfolgschancen und rät mir, eine zweite Meinung einzuholen. Er hat mir meinen Beratungsschein wieder ausgehändigt. Darf ich damit jetzt zu einem anderen Anwalt gehen und mich beraten lassen?

Ich bin in ähnlicher Situation, allerdings will ich dem Anwalt nicht das Mandat entziehen. Ich will einen Anwaltswechsel, weil sich meine Sache nun schon so lange hinzieht, daß ich schon zweimal umgezogen bin. Die Auskunft durch das Amtsgericht (kostenlos) war: Beratungshilfe wird nicht zweimal gewährt, allerdings werden laufende Kosten gedeckt sein, nämlich durch Prozesskostenbeihilfe. Diese wird jedoch erst im Gerichtsverfahren mit dem Richter beantragt.

Hm, ich habe einen ähnlichen Fall:

Das erste mal geklagt haben wir gegen die Arge Anfang 2009.

Er hat falsche Auskünfte erteilt, usw. Hätten wir nicht geklagt, wären wir schneller an unser Geld gekommen.

Nun läuft seit längerem eine Klage gegen die Arge. Seit August 2010 erhalten wir kein Geld mehr (ALGI hat die Arge auch bis Ende November für sich selbst beansprucht!). Der Anwalt erreicht GAR NICHTS!

Wir haben das Recht auf unserer Seite, immer alles angegeben und alles sofort offengelegt - und erhalten immer noch kein Geld. Nur neue Ausreden mit neuen Sachen, die jetzt auch wieder angeblich verlangt werden ...

Die Bescheide sind seit einigen Wochen fertig, werden aber nicht ausgedruckt bzw. freigegeben. Immer neue Ausreden seitens der Arge.

Einen Beratungsgutschein habe ich mir mittlerweile auch geholt (heute). Kann ich den nutzen, obwohl noch ein anderer Anwalt (OHNE Gutschein) an dieser Sache dran ist?!

Brauche hilfe mit meinem 25 jährigen "nesthocker"?

Also, ich stelle diese Frage hier im Namen meiner Eltern.

Die Situation ist etwas kompliziert also versuche ich alles so kurz zu formulieren wie es nur geht.

Mein Bruder(25) bereitet und schon seit Jahren Kummer, ich persönlich hätte viel früher härter durchgegriffen aber ich bin ja nicht meine Eltern. Mein Bruder hat nach seinem "nicht so guten Hauptschulabschluss" nichts unternommen, wir hatten gedacht es wird nur 1-2jahre weil er eine Auszeit wollte, was wir alle irgendwo noch verstehen konnten. Er hatte seine Schulzeit schon etwas vernachlässigt wegen online-gaming und generell war internet wichtiger für ihn, meine eltern hatten da aber noch nichts unternommen. Meine Mutter hat dieses "hotel-Mama" einfach so hingenommen. Wir sind dann umgezogen weil wir alle einen Neuanfang machen wollten, mein Bruder mit eingenommen, er hatte sich so große Ziele gesetzt aber er macht nichts bevor man ihn alles vorgekaut wor die Füße liegt. Er wird dieses Jahr 25 und hat nichts getan, er ist komplett internetsüchtig, hat keine Ausbildung und man sieht ihn garnicht mehr (er hat die Nacht zum Tag gemacht) und das seit 4 Jahren jetzt. Er ist sich zu fein für alles und zu etwas zwingen können wir ihn auch nicht, er lässt nicht mit sich reden und leugnet seine Situation vollends.

Meine Frage ist, ab den 25. Lebensjahr müssen meine Eltern absolut nicht mehr für ihn aufkommen oder? Zur Therapie können wir ihn auch nicht zwingen wegen des Persönlichkeitsrecht oder so. Einfach rausschmeißen wird auch schwierig da er direkt mit Sprüchen kommt wie "dann kann ich mir ja direkt die Kugel geben". Wir waren schon so oft bei Ämtern mit ihm die ihm auch helfen wollten aber meldet sich nirgendswo und wir können ihm nicht alles vorkauen denn wir haben auch unsere eigenen leben zuführen.

Gibt es noch irgendwas was für ihn tun können damit er realisiert wie schwerwiegend seine Situation ist? Ich weiß ich hab hier keine deutliche Frage, und alles ist etwas schwammig aber wir alle sind wirklich am Ende mit unserem Latein und wollen auch nicht das wir vor Gericht gehen müssen damit er was tut...

Jegliche Ratschläge würden mir, uns allen, wirklich sehr helfen.

Danke an die jenigen die bis zum Schluss gelesen haben.

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Was tun mit diesem blöden Rechtsanwalt?

Ein Freund erhält Rente wegen Erwerbsminderung. Vom Amtsgericht bekam er einen Beratungsschein, da sein Einkommen nicht gerade groß ist (Erwerbsminderungsrenten sind generell gering). Bei der Thematik geht es um Schadensersatzansprüche, die er geltend machen möchte.

Mein Freund bekam eine Rechtsanwältin, die sehr großes Interesse an der Sache hatte, bemüht beziehungsweise engagiert war und ihm versprach, dass sie bis zum Schluss kämpfen werden. Die Rechtsanwältin verlies dann aber die Kanzlei.

Nun hat mein Freund so einen blöden Rechtsanwalt, der anscheinend überhaupt kein Interesse an der Angelegenheit hat. Er frägt ihn viel mehr über sein Leben aus, was mit der Thematik überhaupt nichts zu tun hat. Er wollte wissen, was für Medikamente mein Freund nimmt, ob er einen großen Freundeskreis hat und jetzt noch einen geregelten Tagesablauf hinbekommt. Wie gesagt, dies hat mit der Thematik gar nichts zu tun. Dennoch beantwortete mein Freund widerwillig die Antworten, da er sich eben Hilfe von dem Rechtsanwalt erhofft. Der Rechtsanwalt spielt sich viel mehr als Therapeut auf.

Mein Freund bekam dann von dem Rechtsanwalt eine Nachricht, dass er die Akte schließen wird und in der Angelegenheit nichts mehr unternehmen wird. Dagegen beschwerte sich mein Freund. Der Rechtsanwalt schrieb dann ein weiteres Schreiben und meinte, dass er erst weiter macht, wenn die bisherigen Kosten von ihm über 600,- € gezahlt werden und er einen Stundensatz von 170,- € akzeptiert. Wie gesagt, mein Freund hat einen Beratungsschein und dem Rechtsanwalt ist bekannt, dass er wenig Einkommen zur Verfügung hat. Zudem sind die beiden Beträge völlig übertrieben, es wurden bisher nur drei Schreiben geschrieben und die anderen Rechtsanwälte in der Stadt möchten nur einen Stundensatz von 70,- € (also 100,- € pro Stunde weniger, mein Freund hat sich erkundigt).

Mein Freund ist der Meinung, dass der Rechtsanwalt ihn nicht leiden kann und ihn wegen seinen Depressionen für naiv hält (mein Freund hat aber auch Abitur und erstklassige Arbeitszeugnisse). Zudem hält ihn der Rechtsanwalt wohl für einen Sozialschmarotzer, da er vorzeitig Rente bezieht. Aber mein Freund musste schon sehr viel durchmachen und die Rentenversicherung gewährt nur bei wenigen eine Erwerbsminderungsrente.

Zudem ist mein Freund auch ein wenig skeptisch, ob alles mit rechten Dingen zugeht. So wurde ihm bekannt, dass der Rechtsanwalt und die Person, gegen die er Schadensansprüche geltend machen möchte, im selben Dorf wohnen. Er frägt sich, ob dabei etwas lief, von dem er nichts mitbekommen hat.

Bei der Rechtsanwältin wäre dies wohl nicht passiert. Sie wäre um einiges engagierter gewesen, hätte ihm nicht so blöde Fragen gestellt, die mit dem Sachverhalt gar nichts zu tun haben und ihn nicht so von oben herab behandelt.

Was kann mein Freund nun tun? Kann er sich beim Amtsgericht beschweren?

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