Antiquitäten aus dem alten Ägypten als Geldanlage?

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Es kommt ganz auf die Herkunft, also Erwerb des jeweiligen Teils an, ob man es als Anlage betrachten kann.

Wenn die Herkunft "sauber" ist, denke ich, ist es ok.

Woher ich das weiß:Recherche

Danke Dir für den Stern.

Da musst du dich vor allem bei Händlern in London und Paris umsehen - und selbst viel Ahnung haben, sowohl von ägypt. Kunst (z.B. um Fälschungen, Reparaturen usw. erkennen zu können), als auch von Marktentwicklungen (sonst kaufst du überteuert ein).

Hallo Fortunafan,

davon halte ich nicht viel.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ägyptische Antiquitäten auf Jedermanns-, Frau Geschmack treffen, lass mich aber gerne belehren.

Liegt den Europäer doch eher der französische/italiensche Stil.

Abgesehen davon, in Deutschland liegt der Antiquitätenmarkt brach am Boden, d.h. eine evtl. mal vorhandene Wertsteigerung ist weg.

Die deutsche Marktlage bei Antiquitäten kann man so zusammenfassen:

Verursacht durch den Generationswechsel, die die Häuser/Wohnungen ihrer Eltern-, Großeltern ausräumen ist der Markt mit Antiquitäten übersättigt und hat einen beispiellosen Preisverfall erlebt.

Was früher ein Vermögen gekostet hat, ist heute kaum noch etwas wert.

Ich würde mich deshalb nie in den exotischen, ägyptischen Antiquitätenmarkt begeben, aber das ist ja Geschmacksache.

Hast Du mal recherchiert, ob ägyptische Antiquitäten überhaupt gefragt/beliebt sind?

Diese Behauptungen stimmen so nur bedingt. Top Stücke in Top Erhaltung werden auch in Deutschland immer teurer und das in allen Bereichen. Unter den Weltmarktpreis fällt eh nichts mehr deutlich, dann wird es sofort in Massen aus dem Ausland aufgekauft. Rampunierte Massenware, die früher überbewertet war, steigt lediglich langsamer im Preis, bzw. findet in manchen Bereichen sehr sehr langsam zur Realität zurück.

Bei den ägyptischen Antiquitäten kommt eine starke Limitierung hinzu. Es gibt gar keinen unendlichen Vorrat an legalen Stücken, die Märkte überfluten könnten. Die meisten Exemplare stammen aus wenigen, bekannten Altsammlungen, die vor vielen Jahrzehnten getrennt verkauft wurden.

Ägypten ist gerade bei Europäern auch sehr beliebt. Wer hat denn die ganze Forschung betrieben, Bücher verfasst, die Schrift entschlüsselt usw? Es findet in Wellen sogar immer wieder in die allgemeine Populärkultur, wie in den 1910-1920ern, 1950ern und 1980ern, wo ägyptische Designelemente auch von der Mode-, Möbel- und Schmuckindustrie aufgegriffen wurden und heute selbst teilweise schon wieder zu den Antiquitäten zählen.

@Fraganti

Man(n) kann das Thema eigentlich schnell abhaken.

Der FS müsste noch viele Maschinen führen, bis er sich den Wunsch nach ägyptische Antiquitäten erfüllen kann.

...job angetreten als Maschinenführer

@Margita1881

Naja, so teuer sind ein paar echte Skarabäen oder anderer Kleinkram auch nicht.

Je nach Dynastie, Material und Verzierung ist man bei Skarabäen ab 150€ Händlerbruttoverkaufspreis für unbeschädigte Exemplare dabei.

Für eine gute, kleine Öllampe ab 250€

Münzen (spätägyptisch, Cleopatra/Alexander der Große/ptolemäisch) ab 100€.

Für einen relativ guten Ushabti legt man etwa 800€ beim Händler hin.

Und verglichen mit Preisen von vor 25 - 30 Jahren ist das schon teuer geworden. 300DM für einen "Standard"-Skarabäus hat früher keiner bezahlt.

Ob es noch weiter steigt, kann natürlich niemand garantieren.

Hast Du denn soviel Geld? Sowas ist sehr teuer. Früher haben sich nur Reiche sowas geleistet oder Promis. Über eine Wertsteigerung kann ich Dir nix sagen, frag mal einen Auktionator. Ich wünsche Dir viel Glück!

Was ist den da deine Preislage, für diese Antiquitäten?

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