Als Student den Wohnsitz aus finanziellen Gründen nicht ummelden - Wann drohen Konsequenzen?

5 Antworten

Wenn sie es mitbekommen, was nicht ausgeschlossen ist, wird dein Vater wohl die Aufforderung bekommen, für die ganze Zeit seit Mietbeginn die Rundfunkgebühren nachzuzahlen. Außerdem könnte die Gemeinde auf den Gedanken kommen, ihm eine Zweitwohnungssteuer aufzuerlegen.

es drohen Konsequenzen, wenn dich jemand verpfeift oder du an falscher Stelle deinen "Studienwohnsitz" angibst. Allerdings ist die Chance, dass was passiert, verschwindend gering. In meiner Studienzeit war glaub von meinen Kommilitonen keiner auf den Wohnsitz umgemeldet (und die meisten hatten die Wohnung auf sich selbst gemietet!) und keinem ist was passiert ;)

du kannst höchstens einen Zweitwohnsitz anmelden.

Wenn dein Vater sie als seine 2. Wohnung meldet, sollte da kein Hahn nach Krähen.

Die Nichtanmeldung bei der Meldebehörde - z. B. in Bayern innerhalb einer Woche notwendig - stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 1.000 € bedroht ist. Das Gleiche gilt für die Nichtanmeldung beim Zentralen Beitragsservice. So drohen dir schon bis zu 2.000 € Geldbuße. Ich würde dieses Risiko nicht auf mich nehmen wollen. Im Übrigen sollte man doch von der künftigen Elite dieses Staates erwarten, dass sie sich rechtstreu verhält.

Ehrlich gesagt hatte ich mich in meiner Zeit als Studentin auch nicht umgemeldet und es ist nichts passiert.

Laut Internet handelt es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit. Sprich Geldstrafe, falls du "erwischt" werden solltest, aus welchem Grund auch immer.

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