Ab wann ist ein Grundstücksvertrag rechtskräftig?

4 Antworten

Die Rechtsverbindlichkeit eines Kaufvertrags über ein Grundstück tritt prinzipell erst mit der notariellen Beurkundung ein. Allerdings ist der Käufer damit noch nicht Eigentümer des Grundstücks. Dies ist er erst mit der erfolgten Umschreibung im Grundbuch bzw. mit dem Eintrag einer Auflassungsvormerkung.

ganz klare Antwort, DH

Bei Kaufverträgen gibt es keine Rechtskraft; sowas gibt es nur bei Urteilen; mit Leistung der Unterschrift ist der Vertrag geschlossen; fertig; das hat nichts mit dem Übergang von Lasten und Nutzen zu tun und auch nichts mit dem Eigentumsübergang; mit Leistung der Unterschrift ist der Vertrag rechtsgültig geschlossen und sonst nichts; alles andere hat mit der Rechtsgültigkeit des Vertrages nichts zu tun; d.h. beide Parteien haben einen Anspruch: der Verkäufer dass Du zahlst und der Käufer, dass ihm das Eigentum am Grundstück verschafft wird.

mag bei allem anderen so sein, bei Grundstücken NICHT!

wenn ich heue einen vertrag schließe, der in der Zukunft gelten soll, weil der Lieferer nicht liefern kann, ist für mich der Vertrag erst in der Zukunft - abhängig ob der Lieferer liefern kann!

@redharry

das ist so nicht richtig; der Vertrag ist mit der Unterschrift geschlossen; es kann natürlich im Vertrag vereinbart werden, dass eine Leistung erst in der Zukunft erbracht wird, aber dann ist der Vertrag trotzdem in der Gegenwart abgeschlossen; bezüglich eines Grundstückes ist der Vertrag mit Unterzeichnung geschlossen; er ist bereits gültig bevor die Tinte trocken ist; ab diesem Zeitpunkt bin ich zu allem verpflichtet und berechtigt was ich unterschrieben habe; glaub mir, ich habe damit täglich zu tun.

bei verträgen über den kauf und verkauf von grund und boden, muss zusätzlich beim grundbuchamt eine eintragung ins grundbuch vorgenommen werden. erst dann bist du offizieller eigentümer!

Es geht nicht um die Eigentümerschaft, sondern um die Rechtskraft.

Ihr wart beim Notar und habt nichts verstanden? Das ist typisch. Die Notare lesen den Vertrag vor, gibt es noch Fragen?, NEIN! GerdaG hat Recht, die grundbuchamtliche Eigentümerschaft hat nichts mit Rechtskraft zu tun! Allerdings hat die notarielle Beurkundung auch nichts mit der Rechtskraft im Sinn - tut mir Leid GerdaG - die Rechtskraft ist im Vertrag geregelt - das nennt sich im Vertrag Übergang von Nutzen und Lasten! Z.B. kann man diesen Übergang mit Bezahlung des Kaufpreises ( auch auf ein Notaranderkonto) vereinbaren, oder man sagt, der Übergang ist am 01.12.2008. Rechtskraft entsteht im Fall 1, wenn das Geld gezahlt wird, im Fall 2 am 01.12. auch wenn noch nicht bezahlt wurde.

achso: Die Unbedenklichkeitsbescheinigungen/ Anträge müssen vorliegen - z.B. gezahlte Grunderwerbsteuer

Leute entschuldigt: noch ein Zusatz - Rechtskraft kann auch erst nach erfolgter Vermessung des Grundstücks vereinbart werden, wenn eine Teilfläche eines noch zu erschließenden Baugrundstücks erworben wird.

HILFE! Demente Schwiegermutter wird ausgenommen. Was können wir tun?

Hallo und vielen Dank fürs lesen.

Meine Verlobte und ich sind echt am verzweifeln. Hier die Situation: Meine Schwiegermutter hat eine seltene und schwere Form der Demenz die seit ca.einem Jahr rasend schnell den Gesundheitszustand meiner Schwiegermutter verschlechtert. Wir leben auf einem Bauernhof aber betreiben diesen nicht. Der Hof gehört zwar meiner Schwiegermutter aber alle Ställe, Scheunen und Ländereien sind verpachtet an andere Bauern. In dem Wohnhaus auf dem Hof ist oben eine Wohnung und unten eine. Wir, meine Verlobte ihre Kinder und ich wohnen oben mit separatem Eingang auf der Hausrückseite. Unten ist Schwiegermutters Wohnung. Meine Verlobte hat auch eine 2 jahre ältere Schwester die vor etwa 1,5 - 2 Jahren noch außerhalb gewohnt hat. Vor etwa 2 Jahren hat die Schwester versucht sich das Leben zu nehmen. Das hat nicht geklappt und meine Verlobte hat drauf bestanden das Sie ins Elternhaus zurück kommt. Seit dem lebt sie hier. Sie hat keine Arbeit und bekommt meines Wissens auch sonst keine Staatlichen Gelder. Evtl. Hartz4 aber da bin ich mir nicht sicher. Seit dem Plötzlichen Ausbruch der Krankheit von Schwiegermutter wird sie von der Schwester und meiner Verlobten gepflegt und betreut. ( Schwiegermutter kann noch selbständig essen und aufs Klo. Meistens. Aber verständlich sprechen und klar denken geht nicht mehr) Aber da meine Verlobte auch noch unseren eigenen Haushalt versorgen muss bleibt vieles an ihrer Schwester hängen. Ihre Schwester grenzt uns immer mehr aus. Wenn sie mal weg muss wird nicht meine Verlobte gefragt ob sie auf Mutter aufpassen kann ( trotz mehrmaligem angebot ). Dann werden andere Verwandte gefragt oder Freunde der Schwester. Auf jeden Fall scheitert jeder Versuch sich unten bei Schwiegermutter einzubringen. Beide Töchter haben Kontovollmacht. Meine Verlobte hat ihre Kontokarte aber wieder abgegeben weil auf mal der Verdacht im Raum stand das Geld abhanden gekommen ist. ( zu diesem Zeitpunkt konnte Schwiegermutter noch sprechen.) Die Schwester lebt unten bei Schwiegermutter wie eine Made im Speck. Sie verprasst jede menge Geld für alles mögliche aber hauptsächlich für sich selbst.(Schwiegermutter ist nicht mehr in der Lage das zu realisieren. Ihr ist es garnicht bewusst Und sie vegetiert meist nur vor sich her) Die ganze Wohnung unten ist ein einziger saustall! Der Garten ist bereits extrem runtergekommen. In Schwiegermutters guten Jahren war immer alles gepflegt. Es zerbricht uns das herz! Meine Verlobt bekommt es aber nicht übers Herz gegen die eigene Familie rechtlich Schritte oder sowas in der Art einzuleiten. Jetzt meine frage: kann ich in dieser Situation irgendwas machen? Die Schwester verballert Sozusagen das ganze Erbe ( nicht das ich scharf drauf bin ) Und in guten Zeiten wurde uns die obere Wohnung auf Lebenszeit versprochen. (Leider nur mündlich mit Schwiegermutter) Aber ich glaube in der LW Erbfolge erbt Der/Die älteste alles und Rest bekommt Plichtanteil. Also Wohnung w

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