1 monate Fahrverbot, Arbeitsweg 60 km einfach

5 Antworten

Du warst nicht 1 km/h zu schnell, sondern 41 km/h!

Sorry, aber Du solltest deinen Fahrstil mal dringend überdenken!

Und nun zu deinen Möglichkeiten:

- Wenn gegen dich in den letzten 2 Jahren kein Fahrverbot verhängt wurde, musst Du den Führerschein nicht sofort abgeben, sondern hast 4 Monate Zeit, das Fahrverbot anzutreten. Du könntest also den Führerschein zu einem günstigeren Zeitpunkt (z.B. während des Urlaubs) abgeben.

- Du kannst einen Anwalt beauftragen, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Vielleicht hast Du Glück und das Meßgerät war nicht genau aufgestellt, geeicht oder es liegt ein anderer Fehler vor, der die Messung ungültig macht. Allerdings sind die Chancen relativ gering.

- Sollte ein Einspruch nicht möglich sein, kann dein Anwalt beim Gerichtstermin evtl. eine Umwandlung in eine höhere Geldstrafe durchsetzen. Die Hürden sind allerdings sehr hoch, In diesem Fall wird die Geldstrafe verdoppelt bis verdreifacht, dazu kommen dann noch Anwalts- und Gerichtskosten. Insgesamt ergibt das wohl einen knapp vierstelligen Betrag.

- Als letzte Möglichkeit bleibt noch, entweder einen Fahrer einzustellen, eine Mitfahrgelegenheit zu nutzen oder die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch zu nehmen.

120ger Zohne? Interessant.

Geh zu einem Anwalt für Verkehrsrecht. Der fordert erst mal Akteneinsicht. War das Blitzgerät überhaupt geeignet, durfte man dort blitzen, wurden die Abstände zu den Schildern eingehalten, wer hat den Bußgeldbescheid bearbeitet und durfte der das...???? 100 Fragezeichen. In letzter Zeit häufen sich die Pannen bei der Verkehrspolizei und vielleicht hast du Glück.

Dich zu verstehen, ist nicht unbedingt einfach, aber anscheinend bist Du außerhalb  der geschlossen Ortschaft bei -einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 120 km./h  dann mit 161 km./h geblitzt worden, was halt ein Führerscheinentzug von einem Monat bedeutet.  Hier ist letztendlich unerheblich, dass Du einen Arbeitsweg von 60 Kilometer einfach hast und Du musst die Strafe natürlich "absitzen". Was meinst Du, was das für ein Kuhhandel wäre, wenn jeder Führerscheinentzug mit Geld aufgehoben werden könnte... Gerade das Fahrverbot sollte doch die Raser erziehen... 

Nein, aber Du kannst Dir soweit ich weiß den Zeitraum aussuchen und dann einige Wochen mit Urlaub überbrücken. Außerdem gibt es auch öffentliche Verkehrsmittel.

Es gibt in geschlossenen Ortschaften keine 120 Zone. Und bei einem km zu schnell wird man seinen FS nicht los.

Und die Chance es umzuwandeln ist eher schlecht., Es gibt ja noch öffentliche Verkehrsmittel.

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