1. Autokauf - wie ist der Ablauf?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vorher musst du über die Versicherung eine EVB Nummer (früher "Doppelkarte" genannt) beschaffen, mit der du den Wagen zulassen kannst: Ohne geht es nicht!

Ich würde das Auto an deiner Stelle vorab per Überweisung bezahlen (akzeptieren die Händler meist) & mir dann per Einschreiben vom Autohaus die Papiere sowie eine Einzahlquittung/Rechnung für das Fahrzeug zusenden lassen.. du kannst den Wagen damit ganz locker vorab bei dir zuhause anmelden, vereinbarst dann einen Abholtermin bei dem Autohaus, kaufst dir 'nen Bahnticket in den Ort, wo der inzwischen angemeldete Mercedes steht oder in die Nähe falls es da direkt keinen Bahnhof gibt, fährst da hin mit den Schildern und den Papieren, sagst kurz "guten Tag" bei denen & schraubst die Schilder dran und holst dein Auto ab, mit dem du dann nach Hause fährst!

Dann ist auch die beim Kurzzeitkennzeichen (das zudem nicht billig ist --------> ca. 120 Euro insgesamt) kritische Versicherungsfrage (Haftpflicht) geklärt!

So habe ich es mit meinem Kumpel, als er im Sommer 'nen Audi A4 kaufte der nicht grad um die Ecke stand, geregelt. Eine Lösung die ich absolut weiterempfehlen würde!

Hoffe, dass ich dir helfen konnte & wünsche dir gute und unfallfreie Fahrt!

Also da gibt es mehre Wege beschreibe dir wie bei mir anlief bzw Ablauf

  • Bei allen Varianten fängt es damit an das du eine Versicherung deiner Wahl (wo du dein Auto versichern will) dir eine Doppelkarte besorgst, die Versicherung gibt dir eine Nummer für die Zulassung.

Nun teil sich der Weg du kannst dir vom Händler gegen Geld die Anmeldung machen lassen, hat den Vorteil das es unter Umständen schneller geht oder du meldest das Auto selber an.

Bei allen Varianten fängt es damit an das du eine Versicherung deiner Wahl (wo du dein Auto versichern will) dir eine Doppelkarte besorgst, die Versicherung gibt dir eine Nummer für die Zulassung.

Beim selber anmelden brauchst du die Doppelkarte (Nummer von der Versicherung), den Fahrzeugbrief damit gehst du zur Zulassung

  1. Dort gehst du mit dem Fahrzeugbrief,TÜV und der Doppelkarte hin und sagst du möchtest dieses Auto auf dich zulassen, dieser Teil dir ein Kennzeichen zu.
  2. Mit der Zuteilung gehst du in der Nähe oder im Gebäude befindlichen Kennzeichen Macher und bezahlst du die Kennzeichen (ca 100 Euro).
  3. Du gehst zur Kasse und zahlst die Gebühr
  4. Mit der Quittung gehst wieder zu der Frau / dem Man bei dem du die Zulassung beantragt hast, dieser bringt die Landessiegel auf beiden an und auf das Hintere das TÜV Siegel
  5. Mit den Kennzeichen kannst du dann dein Auto abholen.

Als letztes bei beiden Varianten solltest du deine Versicherung aufsuchen und und den Endgültigen Versicherungsvertrag machen, dies muss nicht im Anschluss geschehen, aber sollte so bald wie möglich erfolgen.

Nun teil sich der Weg du kannst dir vom Händler gegen Geld die Anmeldung machen lassen,

Was ein Händler der über 600 km weg wohnt sicher nicht tun wird.

@Apolon

Ist nur ein Beispiel mit dem Händler, die KFZ Anmeldung ist je nach dem wo sie gemacht wird unterschiedlich, mittlerweile wird vieles digital gemacht so das die Entfernung keine Rolle spielt. Auf jeden Fall kann der Händler Tipps für die Anmeldung geben so das nur eine Besuch bei der Zulassungsstelle nötig ist.

Hallo Acki,

die Geschichte ist ganz einfach.

Du kontaktierst den Versicherungsvermittler deiner Eltern (meist bekommen Kinder von Versicherten einen Sondernachlass) und bittest ihn um eine EVB-Nr.

2 Möglichkeiten gibt es nun.

1. Möglichkeit: wenn du vorab mit dem Händler einen Vertrag abschließt, schickt er dir die Fahrzeugpapiere und du kannst dann dein Auto bei deiner zuständigen Kfz-Zulassungsstelle (Stadtverwaltung oder Kreisverwaltung) anmelden.

Dann kannst Du mit den Fahrzeugpapieren + Nummernschild das Fahrzeug abholen.

2. Möglichkeit: Du lässt dir von deinem Versicherungsvermittler eine EVB-Nr. für ein Kurzzeitkennzeichen geben. Damit zur Kfz-Zulassungsstelle - Mit dem Kurzzeitkennzeichen das 5 Tage Gültigkeit hat holst Du das Fahrzeug beim Händler ab.

Mit einer weiteren EVB-Nr. (vom Versicherungsvermittler, lässt du dann dein neues Auto zu.

Nicht vergessen anschließend zum Versicherungsvermittler und den Kfz-Antrag stellen.

Gruß Apolon

... von einem Kurzzeitkennzeichen rate ich dringend ab. Denn solche Fahrten vom Händler zur Zulassung sind nur haftpflichtversichert und das bei einem Jahreswagen und dieser Witterung. Toller Tipp von dem Apolon mit ggf. fatalen Folgen, oder?

Bitte hilf mir mal bei einem offensichtlichen Gedankenfehler, den unser "allwissendes Infant" @Apolon nicht macht:  Wie soll der Fragesteller ein Kurzzeitkennzeichen beantragen, ohne die Fahrzeugpapiere, insbesondere TÜV-Bescheinigung, zu besitzen?

Ohne Papiere bekommst du (wegen der TÜV-Pflicht) gar kein Kurzzeitkennzeichen!   Also kannst du auch nicht einfach vom Hof fahren!

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