Wie kann ich als Investmentclub Mitglied verhindern, doppelte Abgeltungssteuer zu zahlen?

2 Antworten

Das betrifft nciht alle Gewinne, sondern nur die, die zu Zeitpunkt des Austrittsnoch nciht abgerechnet worden sind. Denn die laufenden Erträge werden ja mit dem entsprechendem Antel den Mitgliedern zugerechnet und sind dann realisiert und abgerechnet.

http://www.dsw-info.de/Clubs-und-Abgeltungssteuer.1348.0.html

Gar nicht - in einem sog. Club werden die Gewinne immer sofort fällig und können dann am Ende des Jahres zurückgeholt werden. Da diese Praxis als fast unmöglich zu händeln ist haben sich in diesem Jahr auch tausende dieser Clubs aufgelöst - Schade eigentlich...

Steuererklärung Fragen zur Anlage KAP (Kapitaleinkünfte)

bin ohne Konfession und hatte 2009 Kapitaleinkünfte: allesamt bei Deutschen Kreditinstituten. Daher wurden auch - nachdem die verteilten Freistellungsaufträge aufgebraucht waren - Steuern und Soli einbehalten. Leider habe ich dabei die Freistellungsaufträge nicht optimal verteilt, so dass bei einem Konto noch ein Rest-Freibetrag übrig geblieben ist während auf anderen Konten bereits Abgeltungssteuer abgeführt wurde.

  • Muss ich die Anlage KAP ausfüllen oder darf ich das auch weglassen (und damit freiwillig auf ein paar Euros verzichten)?
  • zum (möglichen) Ausfüllen eine Frage:
    • Wo trage ich die summierten (Brutto)Kapitalerträge ein?
    • Und wo die bereits abgeführten Steuern und Solizuschläge?

Danke für Eure Mühen!

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Kann ein der Verkauf eines Wikifolios (99% Totalverlust) bei der Erstattung von Abgeltungssteuer steuerlich geltend gemacht werden?

Hallo,

Ich habe gestern ein Wikifolio verkauft nachdem ich keine Hoffnung mehr hatte, das es zukünftig wieder steigen wird.

Der Gesamtwert des Wikifolios belief sich dabei beim Kauf auf 26.322,72 €, verkaufen konnte ich das Wikifolio nur noch für 2,56 €; es entstand ein Totalverlust in Höhe von 26.320,16 €. An Spesen für den Verkauf wurden mir nicht die sonst üblichen 6,50 € sondern nur 2,56 € berechnet.

Hinweis: In diesem Jahr habe ich bisher schon ca. 15.000 € Abgeltungssteuer durch Aktiengewinne (inkl. Wikifolios) zahlen müssen.

Wenn ich es richtig berechnet habe, hätte durch den so entstandenen Verlust ein Verlustverrechnungstopf in Höhe von -6.581,32 € (Kapitalertragssteuer) und -361,9726 € (Soli), also insgesamt -6.943,2926 € entstehen müssen.

Auf der heutigen Wertpapierabrechnung wurde mir jedoch kein Verlust ausgewiesen, mit folgendem Hinweis: "Es liegt gemäß Randziffer 59 des BMF-Schreibens vom 09.12.2014 keine Veräußerung nach § 20 Abs. 2 EStG vor, da der Veräußerungspreis die tatsächlichen Transaktionskosten nicht übersteigt."

Soll das jetzt heißen, dass ich den Verlust nicht steuerlich mit meinen bisherigen Gewinnen verrechnen lassen kann, weil der Wert des Wikifolios bei Verkauf nicht die 6,50 € Ordergebühren überstiegen hat??? Wegen knapp 4 € fehlenden Ertrags bekomme ich also die 6943,2926 € nicht zurück erstattet?

Ist es möglich, dass mir der Verlust noch irgendwann auf eine andere Art bescheinigt wird, bzw. geht dies ggf. mit der Beantragung einer Verlustbescheinigung am Ende dieses Jahres, so dass der Verlust dann zumindest in der nächsten Lohnsteuererklärung berücksichtigt werden kann?

Gibt es noch eine andere Möglichkeit die so entstandenen Verluste mit meinen Gewinnen zu verrechnen? Wäre schon bitter wenn ich nun auch noch auf die knapp 6.943 € verzichten müsste.

Vielen Dank vorab für die Beantwortung meiner Fragen.

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